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drängen  

drạ̈n|gen <sw. V.; hat> [mhd. drengen, Kausativ zu ↑ dringen u. eigtl. = dringen machen]:

1.a)(von einer größeren Anzahl von Menschen, einer Menschenmenge) heftig, ungeduldig schieben u. drücken, in dem Bestreben, rascher an ein Ziel zu kommen: bitte nicht d.!; die Menge drängte so unvernünftig, dass es am Ausgang eine Stauung gab;

b)<d. + sich> (von einer größeren Anzahl von Menschen, einer Menschenmenge) sich gegenseitig auf engem Raum schieben u. drücken: Scharen eiliger Menschen drängten sich an den Eingängen, in den Messehallen.



2.a)jmdn. [trotz seines Widerstands] irgendwohin drücken od. schieben: jmdn. an die Wand, in eine Ecke, zur Seite d.; jmdn. in den Hintergrund, in die Rolle des Außenseiters, aus seiner Position d.; ein Produkt vom Markt d.;

b)sich ungeduldig schiebend u. drückend irgendwohin bewegen: die Menschen drängten an die Kassen, zu den Ausgängen; die Menge drängte nach vorn; <auch d. + sich> er versuchte, sich nach vorn zu d.; alles drängte sich zum Ausgang.



3.(Ballspiele) stark offensiv spielen: vom Anpfiff an drängte die brasilianische Mannschaft.


4.a)ungeduldig, nachdrücklich antreiben, etw. zu tun: jmdn. d., seine Schulden zu bezahlen; zum Aufbruch, zur Eile d.; jmdn. zum Handeln, zur Wiedergutmachung des Schadens d.; sich nicht gedrängt fühlen, sich zu entschuldigen (nicht meinen, sich entschuldigen zu müssen); <auch unpers.:> es drängt mich (es ist mir ein Bedürfnis), euch zu danken; <subst.:> jmds. Drängen nachgeben; auf Drängen des Vorstandes;

b)etw. mit Nachdruck fordern: auf Lösung der Probleme, auf den sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen d.; seine Frau hatte auf Abreise gedrängt.



5.rasches Handeln fordern; keinen Aufschub dulden: die Zeit, die Situation drängt; drängende Fragen, Probleme.
drängen  

drạ̈n|gen
drängen  


1. drücken, keilen, pressen, quetschen, [sich] schieben, stoßen, zwängen; (ugs.): drängeln.

2. angreifen, attackieren, offensiv spielen.

3. a) antreiben, bedrängen, bringen, nicht aufhören, treiben, veranlassen, zu bewegen suchen, zusetzen; (schweiz.): zwängen; (ugs.): bohren, drängeln, in den Ohren liegen, nicht in Ruhe lassen, quengeln; (landsch.): dremmeln.

b) auffordern, sich ausbitten, bestehen, eine Forderung erheben/stellen, dringen, fordern, mahnen, verlangen; (bes. österr.): urgieren; (geh.): heischen, pochen; (bildungsspr.): insistieren, postulieren.

4. Eile erfordern, eilen, eilig/dringend/dringlich sein, keinen Aufschub dulden, rasches Handeln fordern, unaufschiebbar sein; (ugs.): auf/unter den Nägeln brennen; (südd., österr., schweiz. ugs.): pressieren.

[drängen]
[Draengen, dränge, drängst, drängt, drängte, drängtest, drängten, drängest, dränget, drängtet, dräng, gedrängt, drängend, draengen]


1. sich drücken, sich schieben, sich zusammendrängen; (landsch.): sich knubbeln; (bayr., österr. ugs.): sich wuzeln.

2. sich durchdrängen, sich durchquetschen, sich durchzwängen, sich hindurchdrängen, sich hindurchschieben, sich keilen, sich quetschen, sich zwängen; (ugs.): sich drängeln, sich durchdrängeln.

[drängen, sich]
[sich drängen, Draengen, dränge, drängst, drängt, drängte, drängtest, drängten, drängest, dränget, drängtet, dräng, gedrängt, drängend, draengen, drängen sich]
drängen  

drạ̈n|gen <sw. V.; hat> [mhd. drengen, Kausativ zu ↑ dringen u. eigtl. = dringen machen]:

1.
a)(von einer größeren Anzahl von Menschen, einer Menschenmenge) heftig, ungeduldig schieben u. drücken, in dem Bestreben, rascher an ein Ziel zu kommen: bitte nicht d.!; die Menge drängte so unvernünftig, dass es am Ausgang eine Stauung gab;

b)<d. + sich> (von einer größeren Anzahl von Menschen, einer Menschenmenge) sich gegenseitig auf engem Raum schieben u. drücken: Scharen eiliger Menschen drängten sich an den Eingängen, in den Messehallen.



2.
a)jmdn. [trotz seines Widerstands] irgendwohin drücken od. schieben: jmdn. an die Wand, in eine Ecke, zur Seite d.; jmdn. in den Hintergrund, in die Rolle des Außenseiters, aus seiner Position d.; ein Produkt vom Markt d.;

b)sich ungeduldig schiebend u. drückend irgendwohin bewegen: die Menschen drängten an die Kassen, zu den Ausgängen; die Menge drängte nach vorn; <auch d. + sich> er versuchte, sich nach vorn zu d.; alles drängte sich zum Ausgang.



3.(Ballspiele) stark offensiv spielen: vom Anpfiff an drängte die brasilianische Mannschaft.


4.
a)ungeduldig, nachdrücklich antreiben, etw. zu tun: jmdn. d., seine Schulden zu bezahlen; zum Aufbruch, zur Eile d.; jmdn. zum Handeln, zur Wiedergutmachung des Schadens d.; sich nicht gedrängt fühlen, sich zu entschuldigen (nicht meinen, sich entschuldigen zu müssen); <auch unpers.:> es drängt mich (es ist mir ein Bedürfnis), euch zu danken; <subst.:> jmds. Drängen nachgeben; auf Drängen des Vorstandes;

b)etw. mit Nachdruck fordern: auf Lösung der Probleme, auf den sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen d.; seine Frau hatte auf Abreise gedrängt.



5.rasches Handeln fordern; keinen Aufschub dulden: die Zeit, die Situation drängt; drängende Fragen, Probleme.
drängen  

[sw.V.; hat] [mhd. drengen, Kausativ zu dringen u. eigtl.= dringen machen]: 1. a) (von einer größeren Anzahl von Menschen, einer Menschenmenge) heftig, ungeduldig schieben u. drücken, in dem Bestreben, rascher an ein Ziel zu kommen: bitte nicht d.!; die Menge drängte so unvernünftig, dass es am Ausgang eine Stauung gab; b) [d.+ sich] (von einer größeren Anzahl von Menschen, einer Menschenmenge) sich gegenseitig auf engem Raum schieben u. drücken: Scharen eiliger Menschen drängten sich an den Eingängen, in den Messehallen. 2. a) jmdn. [trotz seines Widerstands] irgendwohin drücken od. schieben: jmdn. an die Wand, in eine Ecke, zur Seite d.; Ü jmdn. in den Hintergrund, in die Rolle des Außenseiters, aus seiner Position d.; ein Produkt vom Markt d.; b) sich ungeduldig schiebend u. drückend irgendwohin bewegen: die Menschen drängten an die Kassen, zu den Ausgängen; die Menge drängte nach vorn; [auch d.+ sich] er versuchte, sich nach vorn zu d.; alles drängte sich zum Ausgang. 3. (Ballspiele) stark offensiv spielen: vom Anpfiff an drängte die brasilianische Mannschaft. 4. a) ungeduldig, nachdrücklich antreiben, etw. zu tun: jmdn. d., seine Schulden zu bezahlen; zum Aufbruch, zur Eile d.; jmdn. zum Handeln, zur Wiedergutmachung des Schadens d.; sich nicht gedrängt fühlen, sich zu entschuldigen (nicht meinen, sich entschuldigen zu müssen); [auch unpers.:] es drängt mich (es ist mir ein Bedürfnis), euch zu danken; [subst.:] jmds. Drängen nachgeben; auf Drängen des Vorstandes; b) etw. mit Nachdruck fordern: auf Lösung der Probleme, auf den sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen d.; seine Frau hatte auf Abreise gedrängt. 5. rasches Handeln fordern; keinen Aufschub dulden: die Zeit, die Situation drängt; drängende Fragen, Probleme.
drängen  

n.
<V.; hat>
I <V.t.>
1 zusammendrücken, pressen, drücken; bedrängen; antreiben, bestürmen
2 es drängt mich, Ihnen zu sagen … ich muss Ihnen sagen …; ~ Sie mich nicht!; einen Schuldner ~
3 ;jmds. Drängen nachgeben; ich lasse mich nicht ~
4 sich an die Wand ~ lassen <fig.> sich zurücksetzen lassen, zu bescheiden sein; sich durch die Menge ~; die Leute drängten sich in den Raum; sich in den Vordergrund ~ <fig.> die Aufmerksamkeit auf sich lenken (wollen); sich zu etwas ~ sich sehr um etwas bemühen; sich zu einem Posten ~; jmdn. zur Entscheidung ~; sich zwischen die Streitenden ~ <fig.> zwischen Streitenden zu vermitteln suchen;
5 gedrängter Stil Stil, der mit wenig Worten viel sagt; gedrängte Übersicht kurz zusammengefasste Ü.; gedrängt stehen, sitzen im dichten Gedränge, sehr eng; der Saal war gedrängt voll sehr voll, überfüllt; in gedrängter Kürze sehr kurz zusammengefasst;
II <V.i.> eilen, eilig, dringend, knapp sein; es drängt nicht es eilt nicht, es hat Zeit; die Zeit drängt es ist keine Zeit mehr; auf etwas ~ verlangen, bitten, dass etwas schnell geschehen soll; auf Drängen von Herrn Hinz[<mhd. drengen, eigtl. „dringend machen“; dringen]
['drän·gen]
[dränge, drängst, drängt, drängen, drängte, drängtest, drängten, drängest, dränget, drängtet, dräng, gedrängt, drängend]