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drücken  

drụ̈|cken <sw. V.; hat> [mhd. drücken, ahd. drucchen]:

1.a)einen 1Druck (2 a) auf etw. ausüben: auf einen Knopf d.; du darfst nicht an dem Geschwür d.; auf die Hupe d. (sie durch einen Druck betätigen); eine drückende (lastende, schwüle) Hitze; heute ist es drückend (schwül); die Nachricht drückte auf (beeinträchtigte) die Stimmung;

b)pressend drücken (1 a) : bei Alarm Knopf d.!; die Mutter drückt das Kind (presst es an sich, umschließt es eng); jmdm. die Hand d.;

c)durch Zusammenpressen aus etw. herausbringen: den Saft aus der Zitrone d.;

d)[unter Anwendung von Kraft] bewirken, dass jmd., etw. irgendwohin gelangt: jmdn. an sich, an seine Brust, an sein Herz d.; sie drückte ihr Gesicht in die Kissen; er hatte den Hut tief in die Stirn gedrückt; jmdm. Geld in die Hand d.; er drückte sich in das Dunkel der Toreinfahrt; sich stillschweigend aus dem Saal d. (unauffällig verschwinden); der Schmerz drückte ihn zu Boden (überwältigte ihn).



2. das Gefühl des 1Druckes (1) an einer bestimmten Körperstelle hervorrufen: der Rucksack drückt; die Schuhe drücken mich [anfangs noch]; das Brett drückt mir/(auch:) mich auf die Schulter.


3.(geh.) schwer auf jmdm. lasten; bedrücken: diese Sorgen drücken ihn schon lange; drückende Schulden.


4.a)(Fliegerspr.) nach unten steuern: der Pilot drückte die Maschine;

b)herabsetzen, verringern: das Niveau d.; die Kosten d.; den Rekord um zwei Sekunden d. (unterbieten);

c)(ugs.) jmds. Entfaltung verhindern: der Lehrer hat ihn ständig gedrückt.



5.<d. + sich> (ugs.) sich einer als unangenehm empfundenen Verpflichtung aus Feigheit, Bequemlichkeit o. Ä. entziehen: du drückst dich gern [vor/von der Arbeit].


6.(Kartenspiel) verdeckt ablegen: was hattest du gedrückt?; Augenblick, ich muss noch d.


7.(Gewichtheben früher) nach bestimmten Regeln stemmen: 180 kg d.; <subst.:> er ist Meister im Drücken.


8.(Jargon) fixen (2) : sich Heroin d., eine Überdosis d.
drücken  

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drücken  


1. a) einen Druck ausüben; (schweiz.): stoßen.

b) in die Arme nehmen/schließen, umarmen.

c) ausdrücken, auspressen, ausquetschen, herausdrücken, herauspressen, pressen; (ugs.): herausquetschen; (landsch.): quetschen.

d) drängen, pressen, quetschen, schieben, stoßen, zwängen.

2. ein Druckgefühl hervorrufen/verursachen, schmerzen, Schmerzen bereiten/verursachen; (ugs.): wehtun.

3. bedrücken, beklemmen, bekümmern, belasten, beschweren, betrüben, beunruhigen, deprimieren, Kummer bereiten/machen, lasten, mit Kummer/Sorge erfüllen, plagen, quälen, schwer ums Herz werden, Sorgen bereiten/machen, traurig machen, zu schaffen machen, zusetzen; (geh.): auf der Seele liegen, peinigen; (ugs.): [schwer] im Magen liegen.

4. a) einschränken, herabmindern, herabsetzen, herunterschrauben, reduzieren, senken, vermindern, verringern, zurückschrauben; (ugs.): heruntergehen; (bes. Sport): unterbieten.

b) an der Entfaltung hindern, beengen, beschränken, die Entfaltung verhindern, einengen, einschränken, niederhalten, unterdrücken.

5. (ugs.): fixen, spritzen; (Jargon): einen Schuss setzen, schießen.

[drücken]
[drücke, drückst, drückt, drückte, drücktest, drückten, drücktet, drückest, drücket, drück, gedrückt, drückend, druecken, druecke, drueckst, drueckt, drueckte, druecktest, drueckten, druecktet, drueckest, druecket, drueck, gedrueckt, drueckend]

aus dem Weg gehen, ausweichen, sich entziehen, flüchten, nicht ausführen/erfüllen/erledigen, nicht mitmachen/teilnehmen, sich nicht stellen, scheuen, vermeiden, zu entgehen/zu umgehen suchen; (geh.): fliehen, meiden, nicht nachkommen; (ugs.): einen [großen] Bogen machen; (ugs. abwertend): kneifen.
[drücken, sich]
[sich drücken, drücke, drückst, drückt, drückte, drücktest, drückten, drücktet, drückest, drücket, drück, gedrückt, drückend, druecken, druecke, drueckst, drueckt, drueckte, druecktest, drueckten, druecktet, drueckest, druecket, drueck, gedrueckt, drueckend, drücken sich]
drücken  

drụ̈|cken <sw. V.; hat> [mhd. drücken, ahd. drucchen]:

1.
a)einen 1Druck (2 a) auf etw. ausüben: auf einen Knopf d.; du darfst nicht an dem Geschwür d.; auf die Hupe d. (sie durch einen Druck betätigen); eine drückende (lastende, schwüle) Hitze; heute ist es drückend (schwül); die Nachricht drückte auf (beeinträchtigte) die Stimmung;

b)pressend drücken (1 a): bei Alarm Knopf d.!; die Mutter drückt das Kind (presst es an sich, umschließt es eng); jmdm. die Hand d.;

c)durch Zusammenpressen aus etw. herausbringen: den Saft aus der Zitrone d.;

d)[unter Anwendung von Kraft] bewirken, dass jmd., etw. irgendwohin gelangt: jmdn. an sich, an seine Brust, an sein Herz d.; sie drückte ihr Gesicht in die Kissen; er hatte den Hut tief in die Stirn gedrückt; jmdm. Geld in die Hand d.; er drückte sich in das Dunkel der Toreinfahrt; sich stillschweigend aus dem Saal d. (unauffällig verschwinden); der Schmerz drückte ihn zu Boden (überwältigte ihn).



2. das Gefühl des 1Druckes (1) an einer bestimmten Körperstelle hervorrufen: der Rucksack drückt; die Schuhe drücken mich [anfangs noch]; das Brett drückt mir/(auch:) mich auf die Schulter.


3.(geh.) schwer auf jmdm. lasten; bedrücken: diese Sorgen drücken ihn schon lange; drückende Schulden.


4.
a)(Fliegerspr.) nach unten steuern: der Pilot drückte die Maschine;

b)herabsetzen, verringern: das Niveau d.; die Kosten d.; den Rekord um zwei Sekunden d. (unterbieten);

c)(ugs.) jmds. Entfaltung verhindern: der Lehrer hat ihn ständig gedrückt.



5.<d. + sich> (ugs.) sich einer als unangenehm empfundenen Verpflichtung aus Feigheit, Bequemlichkeit o. Ä. entziehen: du drückst dich gern [vor/von der Arbeit].


6.(Kartenspiel) verdeckt ablegen: was hattest du gedrückt?; Augenblick, ich muss noch d.


7.(Gewichtheben früher) nach bestimmten Regeln stemmen: 180 kg d.; <subst.:> er ist Meister im Drücken.


8.(Jargon) fixen (2): sich Heroin d., eine Überdosis d.
drücken  

[sw.V.; hat] [mhd. drücken, ahd. drucchen]: 1. a) einen 1Druck (2 a) auf etw. ausüben: auf einen Knopf d.; du darfst nicht an dem Geschwür d.; auf die Hupe d. (sie durch einen Druck betätigen); Ü eine drückende (lastende, schwüle) Hitze; heute ist es drückend (schwül); die Nachricht drückte auf (beeinträchtigte) die Stimmung; b) pressend drücken (1 a): bei Alarm Knopf d.!; die Mutter drückt das Kind (presst es an sich, umschließt es eng); jmdm. die Hand d.; c) durch Zusammenpressen aus etw. herausbringen: den Saft aus der Zitrone d.; d) [unter Anwendung von Kraft] bewirken, dass jmd., etw. irgendwohin gelangt: jmdn. an sich, an seine Brust, an sein Herz d.; sie drückte ihr Gesicht in die Kissen; er hatte den Hut tief in die Stirn gedrückt; jmdm. Geld in die Hand d.; er drückte sich in das Dunkel der Toreinfahrt; sich stillschweigend aus dem Saal d. (unauffällig verschwinden); Ü der Schmerz drückte ihn zu Boden (überwältigte ihn). 2. das Gefühl des 1Druckes (1) an einer bestimmten Körperstelle hervorrufen: der Rucksack drückt; die Schuhe drücken mich [anfangs noch]; das Brett drückt mir/(auch:) mich auf die Schulter. 3. (geh.) schwer auf jmdm. lasten; bedrücken: diese Sorgen drücken ihn schon lange; drückende Schulden. 4. a) (Fliegerspr.) nach unten steuern: der Pilot drückte die Maschine; b) herabsetzen, verringern: das Niveau d.; die Kosten d.; den Rekord um zwei Sekunden d. (unterbieten); c) (ugs.) jmds. Entfaltung verhindern: der Lehrer hat ihn ständig gedrückt. 5. [d.+ sich] (ugs.) sich einer als unangenehm empfundenen Verpflichtung aus Feigheit, Bequemlichkeit o.Ä. entziehen: du drückst dich gern [vor/von der Arbeit]. 6. (Kartenspiel) verdeckt ablegen: was hattest du gedrückt?; Augenblick, ich muss noch d. 7. (Gewichtheben früher) nach bestimmten Regeln stemmen: 180 kg d.; [subst.:] er ist Meister im Drücken. 8. (Jargon) fixen (2): sich Heroin d., eine Überdosis d.
drücken  

(sich) drücken (umgangssprachlich), (unentschuldigt) abwesend sein, (unentschuldigt) fehlen, blaumachen (umgangssprachlich), fernbleiben, krank feiern (umgangssprachlich), nicht erscheinen, schwänzen (umgangssprachlich)
[abwesend sein, fehlen, blaumachen, fernbleiben, krank feiern, nicht erscheinen, schwänzen]
drücken  

v.
<-k·k-> 'drü·cken <V.; hat>
I <V.t.>
1 einen Druck ausüben auf, pressen; unterbieten, rücksichtslos senken (Preise, Löhne); durch einen auf der Drückbank ausgeübten Druck umformen (Blech); ablegen, weglegen (Karten beim Spiel); <fig.> bedrücken, belasten, Sorge bereiten
2 ;es drückt mich, dass …; die Last der Verantwortung drückt mich <fig.> jmdn. ~ <umg.> herzl. umarmen; ein Gewicht ~ <Gewichtheben> ohne Schwung langsam über den Kopf heben; jmdm. die Hand ~; bitte Knopf ~! (als Aufschrift an Klingeln, Automaten u. Ä.); ihn drückt die Sorge, dass …
3 ;die Verantwortung drückt mich schwer
4 ;das Taschentuch an od. vor die Augen ~; jmdn. an seine Brust ~ jmdn. umarmen; das Siegel auf den Brief ~; jmdm. einen Kuss auf die Lippen, die Stirn ~; den Saft aus der Zitrone ~; sich das Wasser aus den Haaren ~ (nach dem Waschen); sich in eine Ecke ~ sich schüchtern, ängstlich in einer Ecke verbergen; jmdm. etwas in die Hand ~ jmdm. etwas geben; das Erlebnis hat sich mir tief ins Herz, ins Gedächtnis gedrückt geprägt; das Gesicht schluchzend in die Kissen ~; jmdn. od. ein Land mit Steuern ~ ihm S. aufbürden; Wild vor die Schützen ~ bei der Drückjagd treiben; jmdn. zu Boden ~
5 ;~de Hitze, Schwüle; gedrückt niedergeschlagen, mutlos, bedrückt, kummer-, sorgenvoll; gedrückte Stimmung; gedrückt umhergehen; in gedrückten Verhältnissen leben in ärml. V.;
II <V.i.>
6 schwer lasten, einen Druck ausüben; <Drogenszene> sich Rauschgift einspritzen; der Schuh drückt der Schuh ist zu eng, schmerzt; wo drückt der Schuh? <fig.> wo gibt es Probleme?; die Hitze drückt; eine Speise drückt (im Magen); das drückt aufs Gemüt belastet, verursacht melanchol. Stimmung;
III <V.refl.>
7 sich ~ leise, heimlich weggehen; um elf Uhr habe ich mich gedrückt; sich um eine Sache, vor od. von einer Sache ~ sich einer Sache entziehen, ihr aus dem Wege gehen; sich von od. vor der Arbeit, sich um die Arbeit ~; sich vor einer Einladung, vor einer Verpflichtung ~ [Druck1]
['drücken]
[drücke, drückst, drückt, drücken, drückte, drücktest, drückten, drücktet, drückest, drücket, drück, gedrückt, drückend]