[ - Collapse All ]
dringen  

drịn|gen <st. V.> [mhd. dringen, ahd. dringan, urspr. = stoßen, drängen]:

1.durch etw. an eine bestimmte Stelle gelangen; eindringen, vordringen <ist>: sie versuchten, durch das Dickicht zu d.; die Sonne drang durch die Wolken; ein Splitter drang ihm ins Auge; das Gerücht drang in die Öffentlichkeit.


2.(geh.) sich mit Worten heftig bemühen, auf jmdn. einzuwirken <ist>: [mit Bitten, Fragen] in jmdn. d.;

*sich zu etw. gedrungen fühlen (veraltend; einen starken Antrieb verspüren, etw. zu tun): ich fühlte mich gedrungen, ihnen zu danken.


3.etw. [unnachgiebig] fordern <hat>: auf sofortige Zahlung d.; er hatte darauf gedrungen, einen Spezialisten zu konsultieren.
dringen  


1. sich durcharbeiten, durchdringen, eindringen, sich einen Weg bahnen, gelangen, hineindringen, hineingelangen, kommen, stoßen, sich vorarbeiten, vordringen, vorstoßen.

2. bedrängen, behelligen, eindringen, einzuwirken versuchen, zu bewegen suchen; (ugs.): bearbeiten, keine Ruhe geben, nicht in Ruhe lassen.

3. beharren, bestehen, bleiben, dabei bleiben, festhalten, fordern, nicht abgehen/ablassen, verlangen, sich versteifen; (geh.): sich kaprizieren, pochen; (bildungsspr.): insistieren; (ugs.): nicht lockerlassen.

[dringen]
[dringe, dringst, dringt, drang, drangst, drangen, drangt, dringest, dringet, dränge, drängest, drängen, dränget, dring, gedrungen, dringend]
dringen  

drịn|gen <st. V.> [mhd. dringen, ahd. dringan, urspr. = stoßen, drängen]:

1.durch etw. an eine bestimmte Stelle gelangen; eindringen, vordringen <ist>: sie versuchten, durch das Dickicht zu d.; die Sonne drang durch die Wolken; ein Splitter drang ihm ins Auge; das Gerücht drang in die Öffentlichkeit.


2.(geh.) sich mit Worten heftig bemühen, auf jmdn. einzuwirken <ist>: [mit Bitten, Fragen] in jmdn. d.;

*sich zu etw. gedrungen fühlen (veraltend; einen starken Antrieb verspüren, etw. zu tun): ich fühlte mich gedrungen, ihnen zu danken.


3.etw. [unnachgiebig] fordern <hat>: auf sofortige Zahlung d.; er hatte darauf gedrungen, einen Spezialisten zu konsultieren.
dringen  

[st.V.] [mhd. dringen, ahd. dringan, urspr. = stoßen, drängen]: 1. durch etw. an eine bestimmte Stelle gelangen; eindringen, vordringen [ist]: sie versuchten, durch das Dickicht zu d.; die Sonne drang durch die Wolken; ein Splitter drang ihm ins Auge; das Gerücht drang in die Öffentlichkeit. 2. (geh.) sich mit Worten heftig bemühen, auf jmdn. einzuwirken [ist]: [mit Bitten, Fragen] in jmdn. d.; *sich zu etw. gedrungen fühlen (veraltend; einen starken Antrieb verspüren, etw. zu tun): ich fühlte mich gedrungen, ihnen zu danken. 3. etw. [unnachgiebig] fordern [hat]: auf sofortige Zahlung d.; er hatte darauf gedrungen, einen Spezialisten zu konsultieren.
dringen  

v.
<V.i. 122; hat/ist> sich einen Weg bahnen, drängen; auf etwas ~ unbedingt verlangen, auf etwas bestehen; er hat auf Antwort, Zahlung gedrungen; aus dem Behälter ist Flüssigkeit gedrungen; aus dem Kessel ~ Dämpfe; aus dem Zimmer drang Geschrei ertönte, klang; das Gerücht, der Lärm drang bis zu uns; durch das Gebüsch ~; es dringt mir durchs Herz <fig.> es verursacht mir tiefen Schmerz; die Kälte drang uns durch die Kleider; in jmdn. ~ jmdn. mit Bitten u. Ä. bedrängen, bestürmen; die Kugel drang ihm ins Herz; das Lied dringt zu Herzen geht nahe, berührt innerlich; → a. drängen; [<ahd. dringan, got. þreihan <germ. *þrinh-, *þring-; verwandt mit Drang, dreist]
['drin·gen]
[dringe, dringst, dringt, dringen, drang, drangst, drangen, drangt, dringest, dringet, dränge, drängest, drängen, dränget, dring, gedrungen, dringend]