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Druck,  

der; -[e]s, Drücke (seltener: -e) u. -s [mhd., ahd. druc, zu drücken]: 1. [Pl. Drücke, seltener: -e] (Physik) auf eine Fläche wirkende Kraft: ein großer, starker, geringer D.; ein D. von 10 bar; in dem Zylinder entstehen hohe Drücke; den D. messen, kontrollieren, erhöhen; etw. steht unter hohem D.; Ü die Abwehr stand mächtig unter D. (wurde hart bedrängt); *D. hinter etw. machen (ugs.; dafür sorgen, dass etw. beschleunigt erledigt wird). 2. [o.Pl.] a) Betätigung durch 1Druck (1), das Drücken: ein leichter D. auf den Knopf; durch einen D./mit einem D. auf die Taste setzte sie die Anlage in Betrieb; b) Gefühl des 1Druckes (1) an einer bestimmten Körperstelle: einen D. im Kopf haben; er spürte einen starken D. im Magen. 3. [o.Pl.] Zwang: [moralischen] D. auf jmdn. ausüben; dem D. der Öffentlichkeit, der öffentlichen Meinung nachgeben; mit etw. in D. (Bedrängnis) kommen, geraten; in/im D. (ugs.; in Zeitnot) sein; unter dem D. der Verhältnisse (weil die Verhältnisse dazu zwingen); unter D. stehen, handeln; finanziell unter D., unter finanziellem D. stehen; jmdn. unter D. setzen (bedrängen). 4. [Pl. -s] (Jargon) Schuss (4).