[ - Collapse All ]
dunkel  

Dụn|kel, das; -s [mhd. tunkel, ahd. tunkali = Dunkelheit]:

1.(geh.) Dunkelheit: das D. der Nacht; es herrschte völliges D.; im D. des Waldes; der Weg war in tiefes D. gehüllt.


2.Undurchschaubarkeit, Rätselhaftigkeit: das D. um einen Vorfall lichten; die Ursachen sind in mysteriöses D. gehüllt.
dụn|kel <Adj.; dunkler, -ste> [mhd. tunkel, ahd. tunkal = dunstig, neblig, verw. mit ↑ Dampf ]:

1.a)nicht hell, nicht od. nur unzulänglich erhellt, [fast] ohne Licht (1) : eine dunkle Straße; in dunkler Nacht; alle Fenster waren d.; es wird d. (es wird Abend); <subst.:> im Dunkeln sitzen;

R im Dunkeln ist gut munkeln (Heimlichkeiten tut man lieber, wenn es dunkel ist u. man dabei nicht beobachtet wird);


*im Dunkeln tappen (in einer aufzuklärenden Sache noch keinen Anhaltspunkt haben);

b)düster, unerfreulich: ein dunkles Kapitel der Geschichte; das war der -ste Tag in meinem Leben.



2.nicht hell, sondern von intensiver Färbung, ins Schwärzliche spielend: dunkles Haar; von dunkler Hautfarbe; dunkle Kleidung; ein dunkles Rot, Grün; diese Tapete ist mir zu d.; die Brille ist d. getönt; <subst.:> bitte ein Dunkles (ugs.; dunkles Bier); dunkles Brot, Bier.


3.(von Klängen, Tönen) tief, gedämpft; nicht hell: eine dunkle Stimme; d. klingen.


4.a)unbestimmt, undeutlich: nur eine dunkle Vorstellung von etw. haben; einen dunklen Verdacht haben; etw. d. ahnen, fühlen; sich nur d. an etw. erinnern können;

b)unklar: in dunkler (ferner u. geheimnisvoller) Vorzeit; eine dunkle (schwer deutbare) Textstelle; <subst.:> jmdn. [über etw.] im Dunklen (im Unklaren, Ungewissen) lassen.



5.(abwertend) undurchsichtig, verdächtig, zweifelhaft: dunkle Geschäfte machen; eine dunkle Vergangenheit haben; das Geld fließt in dunkle Kanäle.
dunkel  


1. Dunkelheit, Düsterkeit, Finsterkeit, Finsternis, Nacht, Schwärze; (geh.): Düsternis; (schweiz., sonst veraltet): Finistere.

2. Geheimnis, Rätsel[haftigkeit], Undurchschaubarkeit, Undurchsichtigkeit, Ungewissheit, Unklarheit, Vagheit, Verschwommenheit, Verwaschenheit; (bildungsspr.): Obskurität.

[Dunkel]
[dunkeler, dunkele, dunkeles, dunkelen, dunkelem, dunklerer, dunklere, dunkleres, dunkleren, dunklerem, dunkelster, dunkelste, dunkelstes, dunkelsten, dunkelstem]
1. a) dämmrig, düster, finster, halbdunkel, [kohl]rabenschwarz, schattig, schwach beleuchtet, schwarz, trostlos, trübe; (bildungsspr.): trist; (dichter.): dämmergrau, nächtig; (ugs.): schummrig, zappenduster; (emotional): schwarz wie die Nacht; (ugs. emotional): pechrabenschwarz; (ugs. emotional verstärkend): stockfinster.

b) abscheulich, bedauerlich, bedauernswert, bejammernswert, beklagenswert, betrüblich, böse, düster, elend, erbärmlich, erschütternd, erschreckend, hässlich, hoffnungslos, jammervoll, kläglich, leiderfüllt, mitleidsvoll, mitleiderregend, misslich, negativ, qualvoll, schlecht, schlimm, traurig, tragisch, trostlos, unangenehm, unerfreulich, unglückselig, unglücklich, verhängnisvoll, ungut, unliebsam, unschön, widrig; (schweiz.): ungefreut; (geh.): leidvoll, übel, unselig; (bildungsspr.): desolat, trist; (emotional): fürchterlich.

2. dumpf (1).

3. a) andeutungsweise, konturlos, nebelhaft, nebulös, nicht klar umrissen, unbestimmt, undeutlich, undurchsichtig, ungenau, unklar, unscharf, vage, verschwommen, zart; (geh.): schattenhaft, schemenhaft; (bildungsspr.): diffus, unpräzise; (Biol.): rudimentär.

b) abgründig, fragwürdig, geheimnisvoll, hintergründig, mysteriös, okkult, orakelhaft, rätselhaft, schleierhaft, schwer deutbar, ungenau, ungewiss, unklar, unverständlich, zweifelhaft; (geh.): unerfindlich, unerforschlich; (bildungsspr.): delphisch, pytisch, sibyllenhaft, sibyllinisch, unpräzise.

4. bedenklich, berüchtigt, dubios, fragwürdig, in üblem Geruch stehend, nicht [ganz] geheuer, übel beleumdet, undurchsichtig, verdächtig, verrufen, verschrien, von zweifelhaftem Ruf, zweifelhaft, zwielichtig; (bildungsspr.): obskur, ominös, suspekt; (ugs.): nicht ganz astrein/hasenrein/sauber; (ugs. abwertend): halbseiden, lichtscheu.

[dunkel]
[dunkeler, dunkele, dunkeles, dunkelen, dunkelem, dunklerer, dunklere, dunkleres, dunkleren, dunklerem, dunkelster, dunkelste, dunkelstes, dunkelsten, dunkelstem]
dunkel  

Dụn|kel, das; -s [mhd. tunkel, ahd. tunkali = Dunkelheit]:

1.(geh.) Dunkelheit: das D. der Nacht; es herrschte völliges D.; im D. des Waldes; der Weg war in tiefes D. gehüllt.


2.Undurchschaubarkeit, Rätselhaftigkeit: das D. um einen Vorfall lichten; die Ursachen sind in mysteriöses D. gehüllt.
dụn|kel <Adj.; dunkler, -ste> [mhd. tunkel, ahd. tunkal = dunstig, neblig, verw. mit
↑ Dampf]:

1.
a)nicht hell, nicht od. nur unzulänglich erhellt, [fast] ohne Licht (1): eine dunkle Straße; in dunkler Nacht; alle Fenster waren d.; es wird d. (es wird Abend); <subst.:> im Dunkeln sitzen;

Rim Dunkeln ist gut munkeln (Heimlichkeiten tut man lieber, wenn es dunkel ist u. man dabei nicht beobachtet wird);


*im Dunkeln tappen (in einer aufzuklärenden Sache noch keinen Anhaltspunkt haben);

b)düster, unerfreulich: ein dunkles Kapitel der Geschichte; das war der -ste Tag in meinem Leben.



2.nicht hell, sondern von intensiver Färbung, ins Schwärzliche spielend: dunkles Haar; von dunkler Hautfarbe; dunkle Kleidung; ein dunkles Rot, Grün; diese Tapete ist mir zu d.; die Brille ist d. getönt; <subst.:> bitte ein Dunkles (ugs.; dunkles Bier); dunkles Brot, Bier.


3.(von Klängen, Tönen) tief, gedämpft; nicht hell: eine dunkle Stimme; d. klingen.


4.
a)unbestimmt, undeutlich: nur eine dunkle Vorstellung von etw. haben; einen dunklen Verdacht haben; etw. d. ahnen, fühlen; sich nur d. an etw. erinnern können;

b)unklar: in dunkler (ferner u. geheimnisvoller) Vorzeit; eine dunkle (schwer deutbare) Textstelle; <subst.:> jmdn. [über etw.] im Dunklen (im Unklaren, Ungewissen) lassen.



5.(abwertend) undurchsichtig, verdächtig, zweifelhaft: dunkle Geschäfte machen; eine dunkle Vergangenheit haben; das Geld fließt in dunkle Kanäle.
dunkel  

[Adj.; dunkler, -ste] [mhd. tunkel, ahd. tunkal= dunstig, neblig, verw. mit Dampf]: 1. a) nicht hell, nicht od. nur unzulänglich erhellt, [fast] ohne Licht (1): eine dunkle Straße; in dunkler Nacht; alle Fenster waren d.; es wird d. (es wird Abend); [subst.:] im Dunkeln sitzen; R im Dunkeln ist gut munkeln (Heimlichkeiten tut man lieber, wenn es dunkel ist u. man dabei nicht beobachtet wird); *im Dunkeln tappen (in einer aufzuklärenden Sache noch keinen Anhaltspunkt haben); b) düster, unerfreulich: ein dunkles Kapitel der Geschichte; das war der -ste Tag in meinem Leben. 2. nicht hell, sondern von intensiver Färbung, ins Schwärzliche spielend: dunkle Kleidung; dunkles Haar; von dunkler Hautfarbe; dunkles Brot, Bier; ein dunkles Rot, Grün; diese Tapete ist mir zu d.; die Brille ist d. getönt; [subst.:] bitte ein Dunkles (ugs.; dunkles Bier). 3. (von Klängen, Tönen) tief, gedämpft; nicht hell: eine dunkle Stimme; d. klingen. 4. a) unbestimmt, undeutlich: nur eine dunkle Vorstellung von etw. haben; einen dunklen Verdacht haben; etw. d. ahnen, fühlen; sich nur d. an etw. erinnern können; b) unklar: in dunkler (ferner u. geheimnisvoller) Vorzeit; eine dunkle (schwer deutbare) Textstelle; [subst.:] jmdn. [über etw.] im Dunklen (im Unklaren, Ungewissen) lassen; etw. liegt noch im Dunkeln (ist noch ungewiss). 5. (abwertend) undurchsichtig, verdächtig, zweifelhaft: dunkle Geschäfte machen; eine dunkle Vergangenheit haben; das Geld fließt in dunkle Kanäle.
dunkel  

(völlig) dunkel, stockdunkel (umgangssprachlich), stockfinster, zappenduster (umgangssprachlich)
[stockdunkel, stockfinster, zappenduster]
dunkel  

n.
<n.; -s; unz.> Dunkelheit; <fig.> Unklarheit, Ungewissheit; im ~n ist gut munkeln <sprichwörtl.> im Verborgenen lassen sich gut Ränke spinnen; wir saßen im Dunklen od. ~n
['Dun·kel]
[Dunkeler, Dunkele, Dunkeles, Dunkelen, Dunkelem, Dunklerer, Dunklere, Dunkleres, Dunkleren, Dunklerem, Dunkelster, Dunkelste, Dunkelstes, Dunkelsten, Dunkelstem]n.
<Adj.; dunkler, am -sten>
1 nicht hell, lichtlos, finster; braun, bräunlich (Teint); tief, gedämpft (Stimme, Ton); unklar, nebelhaft, unbestimmt, verschwommen, verworren; ungewiss, geheimnisvoll, rätselhaft (Andeutung, Gerücht); fragwürdig; verdächtig, ehrenrührig, die Öffentlichkeit scheuend
2 ;eine dunkle Ahnung stieg in ihm auf; einen dunklen Anzug anhaben; dunkle Augen, dunkles Haar; eine dunkle Ecke, Straße, ein dunkler Winkel; eine dunkle Existenz; dunkle Geschäfte, Machenschaften; eine dunkle Gestalt kam auf uns zu; die Herkunft dieses Wortes ist ~; dunkle Pläne schmieden; in seinem Leben gibt es einen dunklen Punkt <fig.> ein dunkles Rot, Blau, Grün; der Sinn dieses Ausspruches ist mir ~; eine dunkle Stelle (in einem Literaturwerk) unklare, nicht gedeutete S.; ein dunkler Typ Mensch mit schwarzer Haar- u. bräunl. Hautfarbe; eine dunkle Vergangenheit haben <fig.> er redete allerlei dunkles Zeug daher
3 ;ich kann mich ~ daran erinnern; im Sommer wird es spät ~
4 ;das Radio, den Plattenspieler auf „~“ stellen; seine Nachrichten aus dunklen Quellen beziehen; er hat mich darüber im ~n/ Dunkeln gelassen im Ungewissen, er hat mich nicht darüber unterrichtet; das liegt noch im ~n/ Dunkeln <fig.> ist noch ungewiss; im ~n/ Dunkeln tappen vergeblich forschen, im Unklaren sein; ihm wurde ~ vor den Augen [<ahd. tunkal, tunchal, dunkal <germ. *dinquaz „vorgerm. *dhengwos, urspr. „neblig-feucht“; zu idg. *dhem- „stieben, rauchen“; Dampf]
['dun·kel]
[dunkeler, dunkele, dunkeles, dunkelen, dunkelem, dunklerer, dunklere, dunkleres, dunkleren, dunklerem, dunkelster, dunkelste, dunkelstes, dunkelsten, dunkelstem]