[ - Collapse All ]
durchbringen  

dụrch|brin|gen <unr. V.; hat>:

1.a) durch eine enge Stelle bringen, bewegen können: bringen wir den Schrank hier durch?;

b)über die Grenze, durch die Kontrolle bringen: man hat [an der Grenze] alle Flüchtlinge, alle Waren durchgebracht.



2.a)erfolgreich durch eine Wahl, eine Prüfung o. Ä. bringen: man hat diesmal alle Kandidaten durchgebracht;

b)gegen Widerstände durchsetzen: ein Gesetz, einen Antrag d.



3.a)[notdürftig] ernähren, (2), mit dem Lebensnotwendigen versorgen: sie hat ihre Familie mit Heimarbeit durchgebracht; sich ehrlich, schlecht und recht d.; sich als Kellner d.;

b)durch ärztliche Kunst, durch intensive Pflege erreichen, dass jmd. eine schwere Krankheit o. Ä. übersteht: die Ärzte hoffen, den Kranken durchzubringen.



4.vergeuden, verschwenden: alle Ersparnisse, sein Vermögen d.
durchbringen  


1. durchfechten, durchkämpfen, durchsetzen, Erfolg haben, erreichen, erringen, erwirken, erzwingen, zum Durchbruch bringen/verhelfen, zustande/zuwege bringen; (geh.): betätigen, ertrotzen; (ugs.): durchbekommen, durchboxen, durchdrücken, durchkriegen, durchpauken; (ugs. abwertend): durchpeitschen, durchpressen; (altertümelnd): ertrutzen.

2. a) aushalten, den Lebensunterhalt bestreiten/bezahlen, ernähren, freihalten, unterhalten, versorgen; (ugs.): durchfüttern.

b) am Leben erhalten, ausheilen, kurieren, hochbringen, retten, vollständig heilen/kurieren, wieder gesund werden lassen, wiederherstellen; (ugs.): auskurieren, durchkriegen, gesund machen, wieder auf die Beine bringen, wieder hinkriegen, in die Reihe/über den Berg/wieder auf den Damm bringen; (Med.): sanieren.

3. aufbrauchen, verbrauchen, verprassen, verschwenden, vertun, verwirtschaften; (geh.): aufzehren; (ugs.): auf den Kopf hauen, kleinmachen, sein Geld auf die Straße werfen/zum Fenster hinauswerfen/zum Schornstein hinausjagen, vergeuden, verjubeln, verläppern, verpulvern; (salopp): um die Ecke bringen, verbraten; (abwertend): verschleudern; (ugs., oft abwertend): verbuttern; (veraltend): verzehren; (landsch.): verbringen.

[durchbringen]
[bringe durch, bringst durch, bringt durch, bringen durch, brachte durch, brachtest durch, brachten durch, brachtet durch, bringest durch, bringet durch, brächte durch, brächtest durch, brächten durch, brächtet durch, bring durch, durchgebracht, durchbringend]
durchbringen  

dụrch|brin|gen <unr. V.; hat>:

1.
a) durch eine enge Stelle bringen, bewegen können: bringen wir den Schrank hier durch?;

b)über die Grenze, durch die Kontrolle bringen: man hat [an der Grenze] alle Flüchtlinge, alle Waren durchgebracht.



2.
a)erfolgreich durch eine Wahl, eine Prüfung o. Ä. bringen: man hat diesmal alle Kandidaten durchgebracht;

b)gegen Widerstände durchsetzen: ein Gesetz, einen Antrag d.



3.
a)[notdürftig] ernähren, (2)mit dem Lebensnotwendigen versorgen: sie hat ihre Familie mit Heimarbeit durchgebracht; sich ehrlich, schlecht und recht d.; sich als Kellner d.;

b)durch ärztliche Kunst, durch intensive Pflege erreichen, dass jmd. eine schwere Krankheit o. Ä. übersteht: die Ärzte hoffen, den Kranken durchzubringen.



4.vergeuden, verschwenden: alle Ersparnisse, sein Vermögen d.
durchbringen  

[unr.V.; hat]: 1. a) durch eine enge Stelle bringen, bewegen können: bringen wir den Schrank hier durch?; b) über die Grenze, durch die Kontrolle bringen: man hat [an der Grenze] alle Flüchtlinge, alle Waren durchgebracht. 2. a) erfolgreich durch eine Wahl, eine Prüfung o.Ä. bringen: man hat diesmal alle Kandidaten durchgebracht; b) gegen Widerstände durchsetzen: ein Gesetz, einen Antrag d. 3. a) [notdürftig] ernähren (2), mit dem Lebensnotwendigen versorgen: sie hat ihre Familie mit Heimarbeit durchgebracht; sich ehrlich, schlecht und recht d.; sich als Kellner d.; b) durch ärztliche Kunst, durch intensive Pflege erreichen, dass jmd. eine schwere Krankheit o.Ä. übersteht: die Ärzte hoffen, den Kranken durchzubringen. 4. vergeuden, verschwenden: alle Ersparnisse, sein Vermögen d.
durchbringen  

v.
<V.t. 118; hat> jmdn. ~ jmdm. helfen, eine Krankheit od. Schwierigkeiten zu überwinden, eine Prüfung zu bestehen; (mit Mühe) ernähren, für jmds. Lebensunterhalt sorgen; etwas ~ durchsetzen, gegen den Widerstand anderer zur Geltung, Anerkennung bringen (Antrag); Sy durchbekommen, durchkriegen <umg.>; <fig.> vergeuden, verschleudern, sinnlos ausgeben; er hat sein ganzes Erbteil, Geld durchgebracht; er weiß nicht, wie er seine Familie ~ soll; jmdn. durchs Examen ~; er muss seinen alten Vater mit ~; er bringt sich mühsam mit Stundengeben durch
['durch|brin·gen]
[bringe durch, bringst durch, bringt durch, bringen durch, brachte durch, brachtest durch, brachten durch, brachtet durch, bringest durch, bringet durch, brächte durch, brächtest durch, brächten durch, brächtet durch, bring durch, durchgebracht, durchbringend]