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durchgehen  

dụrch|ge|hen <unr. V.; ist>:

1.a) durch etw. gehen: er ist gerade vor Ihnen [durch die Tür] durchgegangen; wir sind durch den Bach durchgegangen (haben ihn durchquert);

b)(ugs.) durch eine enge Stelle, Öffnung bewegt, gebracht werden können: ob das Klavier [durch die schmale Tür] durchgeht?;

c)durch etw. 1durchdringen (1) : der Regen geht [durch meine Jacke] durch.



2.a)direkt bis zu einer bestimmten Station fahren: der Zug geht bis München durch; ein durchgehender Zug (Zug, mit dem direkt, ohne umzusteigen, bis zum eigentlichen Reiseziel gefahren werden kann);

b)ohne [größere] Pause andauern: die Sitzung geht bis zum Abend durch;

c)bis zu einem bestimmten Punkt, bis zum Ende von etw. verlaufen: der Weg geht [bis zum Flussufer] durch; an durchgehenden (nicht unterbrochenen) Linien darf nicht überholt werden; das Motiv geht durch die ganze Erzählung durch (tritt bis zum Schluss immer wieder auf).



3.a) bis zu einem bestimmten Punkt auf dem eingeschlagenen Weg o. Ä. weitergehen: gehen Sie die Straße gerade durch bis zur Kirche; bitte im Wagen weiter d.! (aufrücken);

b)eine längere Strecke ohne Pause gehen: wir sind drei Stunden zügig durchgegangen.



4.a)(von der dafür zuständigen Instanz) angenommen, bewilligt werden: das Gesetz, der Antrag ist ohne Schwierigkeiten [im Parlament] durchgegangen;

b)hingenommen, nicht beanstandet werden: diese Abweichung kann gerade noch d.;

*[jmdm.] etw. d. lassen (etw. [was jmd. tut od. getan hat] mit Nachsicht behandeln, nicht beanstanden od. bestrafen): sie lässt [den Kindern] alle Unarten d.; der Schiedsrichter hätte das Foul nicht d. lassen dürfen;

c)für besser, jünger, neuer, etw. anderes gehalten werden, als es der Wirklichkeit entspricht: sie geht glatt für 30 durch.



5.[in allen Einzelheiten] prüfend lesen, durchsehen [u. besprechen]: etw. Punkt für Punkt, Wort für Wort d.; der Lehrer ist/(seltener:) hat die Arbeit mit den Schülern durchgegangen.


6.a)(von Zug- od. Reittieren) in einer Fluchtreaktion wild davonstürmen: die Pferde gingen [mit dem Wagen] durch; sein Temperament ist mit ihm durchgegangen (er hat darüber die Kontrolle verloren);

b)(ugs.) mit fremdem Besitz heimlich einen Ort verlassen: der Bote ist mit dem Geld, mit der Kasse durchgegangen;

c)(ugs.) seinen [Ehe]partner mit einem anderen heimlich verlassen: seine Frau ist ihm durchgegangen.

durchgehen  

durch|ge|hen (veraltet); ich habe den Wald durchgangen
durchgehen  


1. a) durchlaufen, durchqueren, durchziehen, kreuzen, passieren; (geh.): durchkreuzen.

b) passen.

c) durchdringen, durchlaufen, durchrinnen, durchsickern, durchtropfen; (ugs.): durchkommen.

2. a) durchfahren.

b) andauern, anhalten, Bestand haben, Dauer haben, dauern, erhalten bleiben, fortbestehen, fortdauern, fortgehen, sich fortsetzen, sich hin[aus]ziehen, weiterbestehen, von Bestand/Dauer sein, sich [in die Länge] ziehen; (geh.): fortwähren, währen.

c) durchsetzen, durchziehen, sich hindurchziehen, hindurchgehen.

3. behandeln, beraten, beratschlagen, bereden, besprechen, debattieren, diskutieren, durcharbeiten, durchchecken, durchforsten, durchlesen, durchnehmen, durchsehen, durchsprechen, einsehen, erörtern, [gründlich] lesen, inspizieren, revidieren, sichten, studieren, untersuchen, sich vertiefen; (ugs.): durchackern, durchkauen.

4. a) davonjagen, davonlaufen, davonrasen, davonrennen, davonsausen, davonschießen, davonstürmen, davonstürzen, scheuen, scheu werden; (geh.): davonstieben.

b) das Weite suchen, davoneilen, davonhasten, fliehen, flüchten, fortlaufen, verlassen, verschwinden, weglaufen, wegrennen; (geh.): davonstieben, enteilen, entschwinden; (ugs.): abfegen, abrauschen, absausen, abwetzen, sich aus dem Staub machen, ausrücken, davonbrausen, davonspringen, losstürzen, stiften gehen, verduften, von der Bildfläche verschwinden; (ugs. scherzh.): ausbüxen; (salopp): abhauen, die Kurve kratzen, die/eine Fliege machen, türmen; (landsch. salopp): auswichsen; (iron.): davonrauschen; (österr. veraltend): palisieren.

[durchgehen]
[gehe durch, gehst durch, geht durch, gehen durch, ging durch, gingst durch, gingen durch, gingt durch, gehest durch, gehet durch, ginge durch, gingest durch, ginget durch, geh durch, durchgegangen, durchgehend]
durchgehen  

dụrch|ge|hen <unr. V.; ist>:

1.
a) durch etw. gehen: er ist gerade vor Ihnen [durch die Tür] durchgegangen; wir sind durch den Bach durchgegangen (haben ihn durchquert);

b)(ugs.) durch eine enge Stelle, Öffnung bewegt, gebracht werden können: ob das Klavier [durch die schmale Tür] durchgeht?;

c)durch etw. 1durchdringen (1): der Regen geht [durch meine Jacke] durch.



2.
a)direkt bis zu einer bestimmten Station fahren: der Zug geht bis München durch; ein durchgehender Zug (Zug, mit dem direkt, ohne umzusteigen, bis zum eigentlichen Reiseziel gefahren werden kann);

b)ohne [größere] Pause andauern: die Sitzung geht bis zum Abend durch;

c)bis zu einem bestimmten Punkt, bis zum Ende von etw. verlaufen: der Weg geht [bis zum Flussufer] durch; an durchgehenden (nicht unterbrochenen) Linien darf nicht überholt werden; das Motiv geht durch die ganze Erzählung durch (tritt bis zum Schluss immer wieder auf).



3.
a) bis zu einem bestimmten Punkt auf dem eingeschlagenen Weg o. Ä. weitergehen: gehen Sie die Straße gerade durch bis zur Kirche; bitte im Wagen weiter d.! (aufrücken);

b)eine längere Strecke ohne Pause gehen: wir sind drei Stunden zügig durchgegangen.



4.
a)(von der dafür zuständigen Instanz) angenommen, bewilligt werden: das Gesetz, der Antrag ist ohne Schwierigkeiten [im Parlament] durchgegangen;

b)hingenommen, nicht beanstandet werden: diese Abweichung kann gerade noch d.;

*[jmdm.] etw. d. lassen (etw. [was jmd. tut od. getan hat] mit Nachsicht behandeln, nicht beanstanden od. bestrafen): sie lässt [den Kindern] alle Unarten d.; der Schiedsrichter hätte das Foul nicht d. lassen dürfen;

c)für besser, jünger, neuer, etw. anderes gehalten werden, als es der Wirklichkeit entspricht: sie geht glatt für 30 durch.



5.[in allen Einzelheiten] prüfend lesen, durchsehen [u. besprechen]: etw. Punkt für Punkt, Wort für Wort d.; der Lehrer ist/(seltener:) hat die Arbeit mit den Schülern durchgegangen.


6.
a)(von Zug- od. Reittieren) in einer Fluchtreaktion wild davonstürmen: die Pferde gingen [mit dem Wagen] durch; sein Temperament ist mit ihm durchgegangen (er hat darüber die Kontrolle verloren);

b)(ugs.) mit fremdem Besitz heimlich einen Ort verlassen: der Bote ist mit dem Geld, mit der Kasse durchgegangen;

c)(ugs.) seinen [Ehe]partner mit einem anderen heimlich verlassen: seine Frau ist ihm durchgegangen.

durchgehen  

[unr.V.; ist]: 1. a) durch etw. gehen: er ist gerade vor Ihnen [durch die Tür] durchgegangen; wir sind durch den Bach durchgegangen (haben ihn durchquert); b) (ugs.) durch eine enge Stelle, Öffnung bewegt, gebracht werden können: ob das Klavier [durch die schmale Tür] durchgeht?; c) durch etw. durchdringen (1): der Regen geht [durch meine Jacke] durch. 2. a) direkt bis zu einer bestimmten Station fahren: der Zug geht bis München durch; ein durchgehender Zug (Zug, mit dem direkt, ohne umzusteigen bis zum eigentlichen Reiseziel gefahren werden kann); b) ohne [größere] Pause andauern: die Sitzung geht bis zum Abend durch; c) bis zu einem bestimmten Punkt, bis zum Ende von etw. verlaufen: der Weg geht [bis zum Flussufer] durch; an durchgehenden (nicht unterbrochenen) Linien darf nicht überholt werden; Ü das Motiv geht durch die ganze Erzählung durch (tritt bis zum Schluss immer wieder auf). 3. a) bis zu einem bestimmten Punkt auf dem eingeschlagenen Weg o.Ä. weitergehen: gehen Sie die Straße gerade durch bis zur Kirche; bitte im Wagen weiter d.! (aufrücken); b) eine längere Strecke ohne Pause gehen: wir sind drei Stunden zügig durchgegangen. 4. a) (von der dafür zuständigen Instanz) angenommen, bewilligt werden: das Gesetz, der Antrag ist ohne Schwierigkeiten [im Parlament] durchgegangen; b) hingenommen, nicht beanstandet werden: diese Abweichung kann gerade noch d.; *[jmdm.] etw. d. lassen (etw. [was jmd. tut od. getan hat] mit Nachsicht behandeln, nicht beanstanden od. bestrafen): sie lässt [den Kindern] alle Unarten d.; der Schiedsrichter hätte das Foul nicht d. lassen dürfen; c) für besser, jünger, neuer, etw. anderes gehalten werden, als es der Wirklichkeit entspricht: sie geht glatt für 30 durch. 5. [in allen Einzelheiten] prüfend lesen, durchsehen [u. besprechen]: etw. Punkt für Punkt, Wort für Wort d.; der Lehrer ist/(seltener:) hat die Arbeit mit den Schülern durchgegangen. 6. a) (von Zug- od. Reittieren) in einer Fluchtreaktion wild davonstürmen: die Pferde gingen [mit dem Wagen] durch; Ü sein Temperament ist mit ihm durchgegangen (er hat darüber die Kontrolle verloren); b) (ugs.) mit fremdem Besitz heimlich einen Ort verlassen: der Bote ist mit dem Geld, mit der Kasse durchgegangen; c) (ugs.) seinen [Ehe]partner mit einem anderen heimlich verlassen: seine Frau ist ihm durchgegangen.
durchgehen  

durchgehen, durchseihen (durch ein Sieb), passieren, seihen, sieben
[durchseihen, passieren, seihen, sieben]
durchgehen  

v.
<V. 145>
I <V.i.; ist>
1 sich gehend durch etwas hindurchbewegen; Zustimmung finden, angenommen, bewilligt werden (Antrag, Gesetz); scheuen u. ohne auf Reiter od. Kutscher zu achten davonlaufen (Pferd); heimlich davonlaufen, ausreißen; durch ein Land hindurch befördert werden, ohne dort weiterverkauft od. bearbeitet zu werden (Waren, Rohstoffe);<bei Kontrollen> unbeanstandet weitergeleitet werden od. weitergehen (Nachricht, Waren, Häftling); ohne Unterbrechung entlang-, hindurchführen (Balkon, Gang, Röhre); durch etwas hindurchdringen (Feuchtigkeit); sich durch etwas hindurchschieben, -stecken lassen
2 ;das Nadelöhr ist zu klein, der Faden geht nicht durch
3 ;das Museum ist nicht groß, man kann bequem in einer Stunde ~; jmdn. ~ lassen; jmdm. etwas ~ lassen jmdm. etwas nachsehen, es dulden, ohne zu tadeln od. zu strafen; das kann ich nicht ~ lassen nicht dulden;
4 ;der Antrag ist glatt durchgegangen
5 ;die Heizrohre gehen von unten bis oben durch; die Nässe ist durch die Jacke durchgegangen; Sie können gleich hier ~; sein Temperament ging mit ihm durch riss ihn mit, er verlor die Beherrschung; seine Frau ist (ihm) mit einem andern durchgegangen; er ist mit der Kasse durchgegangen; geht es hier zum Nachbarhaus durch?
6 ~der Pfeiler, ~de Wand P., W. ohne Unterbrechung, in einem Stück; ~der Zug Zug, bei dem man nicht umzusteigen braucht; das Geschäft ist ~d geöffnet von morgens bis abends ununterbrochen, ohne Mittagspause;
II <V.t.; hat>
7 kurz besprechen (Stoff, Thema); prüfen, prüfend ansehen, nachrechnen
8 ;seine Aufgaben noch einmal ~; Rechnungen ~; einen Wissensstoff noch einmal ~
['durch|ge·hen]
[gehe durch, gehst durch, geht durch, gehen durch, ging durch, gingst durch, gingen durch, gingt durch, gehest durch, gehet durch, ginge durch, gingest durch, ginget durch, geh durch, durchgegangen, durchgehend]