[ - Collapse All ]
durchziehen  

1dụrch|zie|hen <unr. V.>:

1. durch etw. ziehen <hat>: ein Gummiband durch einen Hosenbund d.


2.gleichmäßig bis zum Anschlag ziehen <hat>: ein Sägeblatt, ein Ruder [gut] d.


3.(ugs.) [trotz Hindernissen] ablaufen lassen, zu Ende führen <hat>: ein Projekt d.


4.durch ein Gebiet ziehen <ist>: Flüchtlinge sind [in Scharen] durchgezogen; ein Gewitter zieht durch; durchziehende Vögel.


5.<d. + sich> bis zum Ende in etw. zu verfolgen sein <hat>: das Motiv zieht sich durch das ganze Stück durch.


6.(Kochk.) (von Salaten, etw. Eingelegtem) eine Marinade o. Ä. einziehen lassen u. dadurch den gewünschten Geschmack erhalten <ist>: der in Essig eingelegte Braten muss noch d.; der Salat ist gut durchgezogen.


7.(vulg.) koitieren (b) <hat>: in dieser Zeit habe ich einige durchgezogen.


2durch|zie|hen <unr. V.; hat>:

1. ein Gebiet o. Ä. in [ungeordneten] Gruppen kreuz u. quer durchstreifen od. durchqueren: Karawanen durchziehen die Sahara.


2.jmdn. schneidend, ziehend 2durchdringen : ein plötzlicher Schmerz durchzog ihn; (geh.) eine Welle von Mitleid durchzog sie.


3.linienförmig quer durch etw. verlaufen: Flüsse durchziehen die Landschaft; von blauen Adern durchzogener Marmor.


4.in etw. durchgängig enthalten sein: dieses Motiv durchzieht das Alterswerk des Dichters; diese Frage durchzieht das ganze Buch.
durchziehen  


1. durchschlingen, hindurchziehen; (Seemannsspr.): einscheren.

2. abwickeln, ausführen, besorgen, bewältigen, durchführen, erledigen, machen, tun, unter Dach und Fach bringen, verrichten, verwirklichen, vollziehen, zu Ende führen, zustande/zuwege bringen; (bildungsspr.): realisieren; (ugs.): über die Bühne bringen; (salopp): abziehen, schaukeln; (Papierdt.): bewerkstelligen; (Kaufmannsspr., Papierdt.): tätigen.

3. durchwandern.

[1durchziehen]
[ziehe durch, ziehst durch, zieht durch, ziehen durch, zog durch, zogst durch, zogen durch, zogt durch, ziehest durch, ziehet durch, zöge durch, zögest durch, zögst durch, zögen durch, zöget durch, zögt durch, zieh durch, durchgezogen, durchziehend]


1. durchblitzen, durchfahren, durchrinnen, durchschießen, durchströmen, durchzucken, hindurchdringen; (geh.): durchflammen, durchwogen; (dichter.): durchglühen.

2. durchsetzen, durchweben, hindurchgehen.

[2durchziehen]
[ziehe durch, ziehst durch, zieht durch, ziehen durch, zog durch, zogst durch, zogen durch, zogt durch, ziehest durch, ziehet durch, zöge durch, zögest durch, zögst durch, zögen durch, zöget durch, zögt durch, zieh durch, durchgezogen, durchziehend]
durchziehen  

1dụrch|zie|hen <unr. V.>:

1. durch etw. ziehen <hat>: ein Gummiband durch einen Hosenbund d.


2.gleichmäßig bis zum Anschlag ziehen <hat>: ein Sägeblatt, ein Ruder [gut] d.


3.(ugs.) [trotz Hindernissen] ablaufen lassen, zu Ende führen <hat>: ein Projekt d.


4.durch ein Gebiet ziehen <ist>: Flüchtlinge sind [in Scharen] durchgezogen; ein Gewitter zieht durch; durchziehende Vögel.


5.<d. + sich> bis zum Ende in etw. zu verfolgen sein <hat>: das Motiv zieht sich durch das ganze Stück durch.


6.(Kochk.) (von Salaten, etw. Eingelegtem) eine Marinade o. Ä. einziehen lassen u. dadurch den gewünschten Geschmack erhalten <ist>: der in Essig eingelegte Braten muss noch d.; der Salat ist gut durchgezogen.


7.(vulg.) koitieren (b) <hat>: in dieser Zeit habe ich einige durchgezogen.


2durch|zie|hen <unr. V.; hat>:

1. ein Gebiet o. Ä. in [ungeordneten] Gruppen kreuz u. quer durchstreifen od. durchqueren: Karawanen durchziehen die Sahara.


2.jmdn. schneidend, ziehend 2durchdringen: ein plötzlicher Schmerz durchzog ihn; (geh.) eine Welle von Mitleid durchzog sie.


3.linienförmig quer durch etw. verlaufen: Flüsse durchziehen die Landschaft; von blauen Adern durchzogener Marmor.


4.in etw. durchgängig enthalten sein: dieses Motiv durchzieht das Alterswerk des Dichters; diese Frage durchzieht das ganze Buch.
durchziehen  

[unr.V.]: 1. durch etw. ziehen [hat]: ein Gummiband durch einen Hosenbund d. 2. gleichmäßig bis zum Anschlag ziehen [hat]: ein Sägeblatt, ein Ruder [gut] d. 3. (ugs.) [trotz Hindernissen] ablaufen lassen, zu Ende führen [hat]: ein Projekt d. 4. durch ein Gebiet ziehen [ist]: Flüchtlinge sind [in Scharen] durchgezogen; ein Gewitter zieht durch; durchziehende Vögel. 5. [d.+ sich] bis zum Ende in etw. zu verfolgen sein [hat]: das Motiv zieht sich durch das ganze Stück durch. 6. (Kochk.) (von Salaten, etw. Eingelegtem) eine Marinade o.Ä. einziehen lassen u. dadurch den gewünschten Geschmack erhalten [ist]: der in Essig eingelegte Braten muss noch d.; der Salat ist gut durchgezogen. 7. (vulg.) koitieren (b) [hat]: in dieser Zeit habe ich einige durchgezogen.
durchziehen  

durchziehen (Karte), eingeben, einlesen
[eingeben, einlesen]
durchziehen  

v.
<V. 287>
1 <V.i.; ist> ohne Aufenthalt durchmarschieren; (in Scharen) vorbei-, dahinfliegen (Zugvögel); ~ lassen Durchzug machen, durch Zugluft lüften
2 <V.t.; hat> etwas ~ durch etwas anderes hindurchziehen; ohne Unterbrechung ziehen(Linien); eine Sache ~ <umg.> sie unbedingt, ohne Verzögerungen zu Ende bringen; <Drogenszene> Rauschgift rauchen, inhalieren; einen Joint ~; den Faden (durch ein Öhr) ~
['durch|zie·hen]
[ziehe durch, ziehst durch, zieht durch, ziehen durch, zog durch, zogst durch, zogen durch, zogt durch, ziehest durch, ziehet durch, zöge durch, zögest durch, zögst durch, zögen durch, zöget durch, zögt durch, zieh durch, durchgezogen, durchziehend]

v.
<V.t. 287; hat> wandernd, fahrend durchqueren; durchfließen; sich hindurch erstrecken; durchdringen, sich vermischen mit; Flüsse u. Eisenbahnlinien ~ das Land; die Länder, Meere, Wälder ~; Hirsche, Rehe ~ die Lichtung; ein süßer Duft durchzog das Zimmer; etwas mit etwas ~ etwas durch etwas ziehen; Stoff mit bunten Fäden ~; den Acker mit Furchen ~
[durch'zie·hen]
[ziehe durch, ziehst durch, zieht durch, ziehen durch, zog durch, zogst durch, zogen durch, zogt durch, ziehest durch, ziehet durch, zöge durch, zögest durch, zögst durch, zögen durch, zöget durch, zögt durch, zieh durch, durchgezogen, durchziehend]