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Dusel  

Du|sel, der; -s [aus dem Niederd., zu ↑ dösen ] (ugs.):
a) unverdientes Glück, wobei jmdm. etw. Gutes widerfährt od. etw. Unangenehmes, Gefährliches an jmdm. [gerade noch] vorübergeht: mit ihrem Geschäft hat sie [großen] D. gehabt;

b)(landsch.) Benommenheit, Schwindelgefühl;

c)(landsch.) leichter Rausch: er war ständig im D.
Dusel  

Du|sel, der; -s (ugs. für unverdientes Glück)
Dusel  

a) Glück; (bildungsspr.): Fortune; (ugs.): [Affen]schwein; (salopp): Massel; (ugs. emotional verstärkend): Mordsglück; (landsch.): Gas; (landsch. ugs.): Torkel.

b) Benebelung, Benommenheit, Betäubung, Schwindel[gefühl], Taumel, Umnebelung; (landsch. ugs.): Torkel; (nordd. salopp): Schwiemel.

c) Alkoholisierung, Betrunkenheit, Rausch, Trunkenheit; (ugs.): Schwips; (österr. ugs.): Dulliäh, Fetzen; (salopp): Besäufnis, Besoffenheit, Suff.

[Dusel]
[Dusels]
Dusel  

Du|sel, der; -s [aus dem Niederd., zu ↑ dösen] (ugs.):
a) unverdientes Glück, wobei jmdm. etw. Gutes widerfährt od. etw. Unangenehmes, Gefährliches an jmdm. [gerade noch] vorübergeht: mit ihrem Geschäft hat sie [großen] D. gehabt;

b)(landsch.) Benommenheit, Schwindelgefühl;

c)(landsch.) leichter Rausch: er war ständig im D.
Dusel  

Dusel (umgangssprachlich), Glück
[Glück]
Dusel  

n.
<m. 5; unz.; umg.> Schwindelgefühl, leichte Betäubung, Schlaftrunkenheit; <fig.> (unverdientes) Glück; ~ haben <fig.> noch im ~ sein [<nddt. dusel „Betäubung“, engl. dizzy „schwindlig“; zu germ. *dus- <idg. *dhus-; verwandt mit dösig, Tor, töricht; Dusel = Glück: nach der bibl. Vorstellung, dass der Herr das Glück den Seinen im Schlafe gibt (Psalm 127,2), u. nach dem sprichwörtl. Glück der Betrunkenen, die „im Dusel“ sind]
['Du·sel]
[Dusels]