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Eid,  

der; -[e]s, -e [mhd. eit, ahd. eid, wahrsch. aus dem Kelt.]: nach fester (Eides)formel geleistete feierliche Bekräftigung einer Aussage vor einer zuständigen Instanz; Schwur [vor zuständiger Instanz, bes. vor Gericht]: ein feierlicher, heiliger E.; einen E. leisten, ablegen; einen E. auf die Bibel, auf die Verfassung schwören; ich kann einen E. darauf schwören (ich kann beschwören), dass es so war; tausend -e schwören (emotional; aufs Äußerste beteuern); seinen E. (sein eidliches Versprechen) halten; seinen E. brechen; einen falschen E. (einen Meineid) schwören; die Richterin nahm ihm den E. ab (ließ ihn schwören); sich durch einen E. gebunden fühlen; unter E. stehen (Rechtsspr.; durch Eid gebunden, verpflichtet sein [die Wahrheit zu sagen]); etw. unter E. aussagen; jmdn. unter E. nehmen (ihn schwören lassen); jmdn. vom E. entbinden; *hippokratischer E. (dem griechischen Arzt Hippokrates zugeschriebenes, höchstens dem Sinne nach auf ihn zurückgehendes Gelöbnis der Ärzte, das die ethischen Leitsätze ärztlichen Handelns enthält u. das Vorbild des heutigen Arztgelöbnisses ist); an -es statt (Rechtsspr.; anstatt eines gerichtlichen Eides): etw. an -es statt erklären.