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eigen  

Ei|gen, das; -s: (geh.) Eigentum, Besitz: das Haus ist mein E.;

*etw. sein E. nennen (geh.; etw. besitzen, haben).ei|gen <Adj.> [mhd. eigen, ahd. eigan, urspr. 2. Part. zu einem Verb mit der Bed. »haben, besitzen« u. eigtl. = in Besitz genommen]:

1.jmdm. selbst gehörend; einer Sache zugehörend (oft nur verstärkend beim Possessivpronomen od. an dessen Stelle): mein -es Zimmer; sein -er Bruder hat ihn verraten; jede Wohnung hat einen -en (gesonderten) Eingang; sie drehte sich um die -e Achse; ein Verlag mit -er Druckerei; es war so laut, dass man sein -es Wort nicht verstand; etw. vom -en Geld kaufen; das sind seine -en (von ihm selbst geäußerten) Worte; ich habe es mit [meinen] -en Augen (selbst, persönlich) gesehen; etw. aus -em Entschluss, Antrieb (ohne fremde Veranlassung, unabhängig von anderen) tun; eine -e (unabhängige, selbstständige) Meinung haben; das ist deine -ste Angelegenheit; auf -e Verantwortung; <subst.:> das ist alles unser Eig[e]nes (Eigentum);

*jmdm. etw. zu e. geben (geh.; jmdm. etw. schenken); sich <Dativ> etw. zu e. machen (sich etw. aneignen 2 ; etw. übernehmen 3 ): sich eine Auffassung zu E. machen.


2.a)einer Person, Sache zugehörend u. für sie typisch, charakteristisch: mit allem ihr -en Charme; <subst.:> sein Eig[e]nes (seine Eigenart) zu verlieren drohen;

b)(veraltend) sonderbar, eigenartig: mit dem sogenannten Fortschritt ist es eine -e Sache, (veraltet:) ein e. Ding; mir ist so e. zumute.



3.<nicht adv.> (landsch.) fast übertrieben sorgfältig, genau; penibel: er ist darin sehr e.
Eigen  

Ei|gen, das; -s; mein Eigen (geh. für Besitz); etwas sein Eigen nennen
eigen  

Besitz[tum], Eigentum, Gut, Habseligkeit, Haus und Hof, Reichtum, Schatz, Vermögen; (geh.): Geld und Gut, Habe, Hab und Gut; (veraltet): Habschaft, Proprietät.
[Eigen]
[eigener, eigene, eigenes, eigenen, eigenem, eigenerer, eigenere, eigeneres, eigeneren, eigenerem, eigenster, eigenste, eigenstes, eigensten, eigenstem]
1. abgesondert, besonder..., jmdm. selbst gehörend, persönlich, selbstständig, zugehörig; (ugs.): extra.

2. bezeichnend, charakteristisch, eigentümlich, kennzeichnend, spezifisch, typisch, unverkennbar, unverwechselbar; (bildungsspr.): signifikant, symptomatisch.

3. eigenartig.

[eigen]
[eigener, eigene, eigenes, eigenen, eigenem, eigenerer, eigenere, eigeneres, eigeneren, eigenerem, eigenster, eigenste, eigenstes, eigensten, eigenstem]
eigen  

Ei|gen, das; -s: (geh.) Eigentum, Besitz: das Haus ist mein E.;

*etw. sein E. nennen (geh.; etw. besitzen, haben).ei|gen <Adj.> [mhd. eigen, ahd. eigan, urspr. 2. Part. zu einem Verb mit der Bed. »haben, besitzen« u. eigtl. = in Besitz genommen]:

1.jmdm. selbst gehörend; einer Sache zugehörend (oft nur verstärkend beim Possessivpronomen od. an dessen Stelle): mein -es Zimmer; sein -er Bruder hat ihn verraten; jede Wohnung hat einen -en (gesonderten) Eingang; sie drehte sich um die -e Achse; ein Verlag mit -er Druckerei; es war so laut, dass man sein -es Wort nicht verstand; etw. vom -en Geld kaufen; das sind seine -en (von ihm selbst geäußerten) Worte; ich habe es mit [meinen] -en Augen (selbst, persönlich) gesehen; etw. aus -em Entschluss, Antrieb (ohne fremde Veranlassung, unabhängig von anderen) tun; eine -e (unabhängige, selbstständige) Meinung haben; das ist deine -ste Angelegenheit; auf -e Verantwortung; <subst.:> das ist alles unser Eig[e]nes (Eigentum);

*jmdm. etw. zu e. geben (geh.; jmdm. etw. schenken); sich <Dativ> etw. zu e. machen (sich etw. aneignen 2; etw. übernehmen 3): sich eine Auffassung zu E. machen.


2.
a)einer Person, Sache zugehörend u. für sie typisch, charakteristisch: mit allem ihr -en Charme; <subst.:> sein Eig[e]nes (seine Eigenart) zu verlieren drohen;

b)(veraltend) sonderbar, eigenartig: mit dem sogenannten Fortschritt ist es eine -e Sache, (veraltet:) ein e. Ding; mir ist so e. zumute.



3.<nicht adv.> (landsch.) fast übertrieben sorgfältig, genau; penibel: er ist darin sehr e.
eigen  

Adj. [mhd. eigen, ahd. eigan, urspr. 2.Part. zu einem Verb mit der Bed. ?haben, besitzen? u. eigtl.= in Besitz genommen]: 1. jmdm. selbst gehörend; einer Sache zugehörend (oft nur verstärkend beim Possessivpronomen od. an dessen Stelle): mein -es Zimmer; sein -er Bruder hat ihn verraten; sie drehte sich um die -e Achse; jede Wohnung hat einen -en (gesonderten) Eingang; ein Verlag mit -er Druckerei; es war so laut, dass man sein -es Wort nicht verstand; etw. vom -en Geld kaufen; das sind seine -en (von ihm selbst geäußerten) Worte; ich habe es mit [meinen] -en Augen (selbst, persönlich) gesehen; eine -e (unabhängige, selbstständige) Meinung haben; etw. aus -em Entschluss, Antrieb (ohne fremde Veranlassung, unabhängig von anderen) tun; das ist deine -ste Angelegenheit; auf -e Verantwortung; [subst.:] das ist alles unser Eig[e]nes (Eigentum). 2. a) einer Person, Sache zugehörend u. für sie typisch, charakteristisch: mit allem ihr -en Charme; [subst.:] sein Eig[e]nes (seine Eigenart) zu verlieren drohen; b) (veraltend) sonderbar, eigenartig: mit dem so genannten Fortschritt ist es eine -e Sache, (veraltet:) ein e. Ding; mir ist so e. zumute. 3. [nicht adv.] (landsch.) fast übertrieben sorgfältig, genau; penibel: er ist darin sehr e.
eigen  

adj.
<n.; -s; unz.> Besitz
['Ei·gen]
[Eigener, Eigene, Eigenes, Eigenen, Eigenem, Eigenerer, Eigenere, Eigeneres, Eigeneren, Eigenerem, Eigenster, Eigenste, Eigenstes, Eigensten, Eigenstem]adj.
<Adj.>
1 mit einer Person od. Sache eng verknüpft, ihr zugehörig (als Besitz); einem Menschen od. einer Sache eigentümlich, innewohnend (als Eigenschaft); wunderlich, sonderbar, merkwürdig, eigentümlich, eigenartig; peinlich genau, bes. sorgsam; wählerisch; getrennt, besonders
2 ;dies ist ihm ~; mit der ihm ~en Tatkraft; er hat es aus ~em Antrieb getan; er wollte es mit ~en Augen sehen <umg.> sich selbst davon überzeugen; man kann nur seinen ~en Augen trauen; damit hat es seine ~e Bewandtnis; ein Zimmer mit ~em Eingang; sein ~ Fleisch u. Blut <poet.> sein Kind; trotz seiner Jugend steht er schon auf ~en Füßen <fig.> ist er schon selbständig; etwas auf ~e Gefahr, Rechnung, Verantwortung tun; ein ~es Haus, eine ~e Wohnung, ein ~es Zimmer haben; das ist doch nicht deine ~e Meinung!; keine ~e Meinung haben; ein sehr ~er Mensch; es ist zu deinem ~en Nutzen, Schaden, Vorteil; etwas in ~er Person entscheiden selbst; eine Landschaft von ~em Reiz; in ~er Sache sprechen über etwas, das einen selbst betrifft; es ist eine ~e Sache damit; ich habe es aus ~er Tasche bezahlt <umg.> selbst; man kann ja vor Lärm sein ~es Wort nicht verstehen! <umg.> ich konnte ihn mit seinen ~en Worten widerlegen; das sind seine ~en Worte das hat er wörtlich gesagt; sein ~er Vater <verstärkend>
3 ;etwas sein ~/ Eigen nennen; sein: er ist darin sehr ~; das ist sein ~/ Eigen sein Eigentum; mir ist so ~ zumute eigenartig;
4 ein Kind als ~/ Eigen annehmen adoptieren; jmdm. etwas zu ~/ Eigen geben; etwas zu ~/ Eigen haben; ich habe es mir zu ~/ Eigen gemacht mir geistig angeeignet, es gelernt; [<ahd. eigan, engl. own <germ. *aiganaz, eigtl. „besitzend“; zu germ. *aig- <vorgerm. *aik- „besitzen“]
['ei·gen]
[eigener, eigene, eigenes, eigenen, eigenem, eigenerer, eigenere, eigeneres, eigeneren, eigenerem, eigenster, eigenste, eigenstes, eigensten, eigenstem]