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eigentlich  

1ei|gent|lich <Adj.> [mhd. eigenlich = eigen(tümlich); leibeigen]: einer Sache in Wahrheit zugrunde liegend; tatsächlich, wirklich: der -e Zweck war folgender; ihr -er (richtiger) Name lautet anders; die -e (wirkliche, ursprüngliche, wörtliche, nicht übertragene) Bedeutung eines Wortes; ein -er (Math.; echter (3) ) Bruch.

2ei|gent|lich <Adv.> [mhd. eigenlīche = ausdrücklich, bestimmt] (Abk.: eigtl.):
a) in Wirklichkeit (im Unterschied zum äußeren Anschein): er heißt e. Meyer;

b)im Grunde, genau genommen; an und für sich: e. hast du recht; wir wollten e. (ursprünglich) nach München;

c)kennzeichnet einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand, weist auf eine ursprüngliche, aber schon aufgegebene Absicht hin: ich habe e. keine Zeit; e. wollten wir heute lernen.


3ei|gent|lich <Partikel; unbetont>:
a)verstärkt oder relativiert bes. in Fragesätzen eine gewisse Anteilnahme, eine vorwurfsvolle Äußerung: wie heißt du e. (überhaupt)?; was denkst du dir e. (denn)?; was willst du e. (überhaupt) hier?; bist du e. noch bei Trost?;

b)signalisiert in Fragesätzen eine gewisse Beiläufigkeit, einen spontanen Einfall; nebenbei bemerkt, übrigens, was ich noch sagen wollte: kennen Sie e. diese Malerin?; kannst du e. Klavier spielen?
eigentlich  

ei|gent|lich (Abk. eigtl.)
eigentlich  

direkt, echt, faktisch, grundlegend, tatsächlich, ursprünglich, wesentlich, wirklich, zentral.
[1eigentlich]
[eigentlicher, eigentliche, eigentliches, eigentlichen, eigentlichem, eigentlicherer, eigentlichere, eigentlicheres, eigentlicheren, eigentlicherem, eigentlichster, eigentlichste, eigentlichstes, eigentlichsten, eigentlichstem]

a) faktisch, in natura, in Wirklichkeit, ja, tatsächlich, ursprünglich, von Haus aus, wirklich; (bildungsspr.): in facto, realiter.

b) am Ende, an und für sich, genau genommen, grundsätzlich, im Grunde [genommen], im Prinzip, letztlich; (ugs.): praktisch.

[2eigentlich]
[eigentlicher, eigentliche, eigentliches, eigentlichen, eigentlichem, eigentlicherer, eigentlichere, eigentlicheres, eigentlicheren, eigentlicherem, eigentlichster, eigentlichste, eigentlichstes, eigentlichsten, eigentlichstem]

a) denn, überhaupt.

b) beiläufig bemerkt/gesagt, im Übrigen, nebenbei bemerkt/gesagt, übrigens; (bildungsspr.): apropos, notabene, parenthetisch.

[3eigentlich]
[eigentlicher, eigentliche, eigentliches, eigentlichen, eigentlichem, eigentlicherer, eigentlichere, eigentlicheres, eigentlicheren, eigentlicherem, eigentlichster, eigentlichste, eigentlichstes, eigentlichsten, eigentlichstem]
eigentlich  

1ei|gent|lich <Adj.> [mhd. eigenlich = eigen(tümlich); leibeigen]: einer Sache in Wahrheit zugrunde liegend; tatsächlich, wirklich: der -e Zweck war folgender; ihr -er (richtiger) Name lautet anders; die -e (wirkliche, ursprüngliche, wörtliche, nicht übertragene) Bedeutung eines Wortes; ein -er (Math.; echter (3)) Bruch.

2ei|gent|lich <Adv.> [mhd. eigenlīche = ausdrücklich, bestimmt] (Abk.: eigtl.):
a) in Wirklichkeit (im Unterschied zum äußeren Anschein): er heißt e. Meyer;

b)im Grunde, genau genommen; an und für sich: e. hast du recht; wir wollten e. (ursprünglich) nach München;

c)kennzeichnet einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand, weist auf eine ursprüngliche, aber schon aufgegebene Absicht hin: ich habe e. keine Zeit; e. wollten wir heute lernen.


3ei|gent|lich <Partikel; unbetont>:
a)verstärkt oder relativiert bes. in Fragesätzen eine gewisse Anteilnahme, eine vorwurfsvolle Äußerung: wie heißt du e. (überhaupt)?; was denkst du dir e. (denn)?; was willst du e. (überhaupt) hier?; bist du e. noch bei Trost?;

b)signalisiert in Fragesätzen eine gewisse Beiläufigkeit, einen spontanen Einfall; nebenbei bemerkt, übrigens, was ich noch sagen wollte: kennen Sie e. diese Malerin?; kannst du e. Klavier spielen?
eigentlich  

[I: mhd. eigenlich= eigen(tümlich); leibeigen; II: mhd. eigenliche= ausdrücklich, bestimmt]: I. Adj. wirklich bedeutsam, einer Sache in Wahrheit zugrunde liegend, in Wirklichkeit relevant, ausschlaggebend; tatsächlich, wirklich: der -e Zweck war folgender; ihr -er (richtiger) Name lautet anders; die -e (wirkliche, ursprüngliche, wörtliche, nicht übertragene) Bedeutung eines Wortes; ein -er (Math.; echter 3) Bruch. II. Adv. (Abk.: eigtl.) a) in Wirklichkeit (im Unterschied zum äußeren Anschein): er heißt e. Meyer; b) im Grunde, genau genommen; an und für sich (wenn jmd. keinen Grund nennen, keine Begründung geben will): e. hast du recht; wir wollten e. (ursprünglich) nach München; c) kennzeichnet einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand, weist auf eine ursprüngliche, aber schon aufgegebene Absicht hin: ich habe e. keine Zeit; e. wollten wir heute lernen. III. [Partikel; unbetont] a) verstärkt oder relativiert bes. in Fragesätzen eine gewisse Anteilnahme, eine vorwurfsvolle Äußerung: wie heißt du e. (überhaupt)?; was denkst du dir e. (denn)?; was willst du e. (überhaupt) hier?; bist du e. noch bei Trost? b) signalisiert in Fragesätzen eine gewisse Beiläufigkeit, einen spontanen Einfall; nebenbei bemerkt, übrigens, was ich noch sagen wollte: kennen Sie e. diese Malerin?; kannst du e. Klavier spielen?
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eher, eigentlich, praktisch, so gut wie, ungefähr
[eher, praktisch, so gut wie, ungefähr]
eigentlich  

adj.
<Adj.; Abk.: eigtl.>
1 im Grunde genommen, wenn man es recht bedenkt, streng genommen, genau gesagt; ursprünglich; wirklich, in Wirklichkeit
2 ;die ~e Bedeutung dieses Wortes; sein ~er Beruf ist Schlosser; die ~e Frage ist ja die …; sein ~er Name ist …
3 ;was ist ~ geschehen?; ~ hast du Recht; das ist ihr Künstlername, ~ heißt sie …; ~ wollen wir nur ein Stündchen bleiben; was will er ~? sein: was ist ~ mit dir los?; ~ sollte man sich nicht darum kümmern [eigen ]
['ei·gent·lich]
[eigentlicher, eigentliche, eigentliches, eigentlichen, eigentlichem, eigentlicherer, eigentlichere, eigentlicheres, eigentlicheren, eigentlicherem, eigentlichster, eigentlichste, eigentlichstes, eigentlichsten, eigentlichstem]