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einbilden  

ein|bil|den, sich <sw. V.; hat> [mhd. īnbilden = (in die Seele) hineinprägen, dann: vorstellen]:

1.sich (bes. auf die eigene Person Bezügliches) [fälschlich, unbegründeterweise als existierend] vorstellen, sich einreden; [irrtümlich] annehmen, von etw. überzeugt sein: du bildest dir Gefahren ein; er bildet sich ein, Napoleon zu sein/er sei Napoleon.


2.(landsch.) unbedingt haben wollen: das Kind hat sich (Dativ) eine Puppe eingebildet.


3.übermäßig, unangemessen, unberechtigterweise stolz sein, einen Dünkel haben: er bildet sich viel [auf seine reichen Großeltern, auf seine Kenntnisse] ein; was bildest du dir eigentlich ein? (was denkst du dir, wie kommst du zu solch einer Unverschämtheit?).
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ein|bil|den, sich; du bildest dir die Geschichte nur ein
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1. annehmen, sich ausdenken, sich ausmalen, sich einreden, fantasieren, nehmen, sich vorgaukeln, sich vormachen, sich vorstellen; (bildungsspr.): imaginieren; (ugs.): sich zusammenreimen; (abwertend): spintisieren; (geh. veraltend): sich dünken.

2. sich beglückwünschen, den Kopf/die Nase hoch tragen, sich rühmen, sich schmeicheln; (geh.): sich zugutehalten, sich zugutetun; (ugs.): einen Nagel im Kopf haben; (abwertend): einen Dünkel haben; (veraltend): eitel sein.

[einbilden, sich]
[sich einbilden, bilde ein, bildest ein, bildet ein, bilden ein, bildete ein, bildetest ein, bildeten ein, bildetet ein, bild ein, eingebildet, einbildend, einbilden sich]
einbilden  

ein|bil|den, sich <sw. V.; hat> [mhd. īnbilden = (in die Seele) hineinprägen, dann: vorstellen]:

1.sich (bes. auf die eigene Person Bezügliches) [fälschlich, unbegründeterweise als existierend] vorstellen, sich einreden; [irrtümlich] annehmen, von etw. überzeugt sein: du bildest dir Gefahren ein; er bildet sich ein, Napoleon zu sein/er sei Napoleon.


2.(landsch.) unbedingt haben wollen: das Kind hat sich (Dativ) eine Puppe eingebildet.


3.übermäßig, unangemessen, unberechtigterweise stolz sein, einen Dünkel haben: er bildet sich viel [auf seine reichen Großeltern, auf seine Kenntnisse] ein; was bildest du dir eigentlich ein? (was denkst du dir, wie kommst du zu solch einer Unverschämtheit?).
einbilden  

[sw.V.; hat] [mhd. inbilden= (in die Seele) hineinprägen, dann: vorstellen]: 1. [e.+ sich] sich (bes. auf die eigene Person Bezügliches) [fälschlich, unbegründeterweise als existierend] vorstellen, sich einreden; [irrtümlich] annehmen, von etw. überzeugt sein: du bildest dir Gefahren ein; er bildet sich ein, Napoleon zu sein/er sei Napoleon. 2. [e.+ sich] (landsch.) unbedingt haben wollen: das Kind hat sich (Dativ) eine Puppe eingebildet. 3. [e.+ sich] übermäßig, unangemessen, unberechtigterweise stolz sein, einen Dünkel haben: er bildet sich viel [auf seine reichen Großeltern, auf seine Kenntnisse] ein; was bildest du dir eigentlich ein? (was denkst du dir, wie kommst du zu solch einer Unverschämtheit?).
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(sich) einbilden, glauben, meinen
[glauben, meinen]
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v.
<V.refl.; hat> sich etwas ~ sich etwas fälschlich vorstellen, unberechtigt glauben, sich einreden; er bildet sich etwas, eine ganze Menge ein <umg.> er ist dünkelhaft, hochmütig; ich bilde mir nicht ein, schön zu sein; bilde dir ja nicht ein, dass ich dir das glaube!; sie bildet sich ein, unheilbar krank zu sein; sich allerlei ~ sich Illusionen machen, Luftschlösser bauen; er hat sich steif und fest eingebildet, dass …; er ist bescheiden geblieben und bildet sich nichts auf seinen Erfolg ein; sich auf seinen Reichtum etwas ~; → a. eingebildet
['ein|bil·den]
[bilde ein, bildest ein, bildet ein, bilden ein, bildete ein, bildetest ein, bildeten ein, bildetet ein, bild ein, eingebildet, einbildend]