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einbrechen  

ein|bre|chen <st. V.>:

1.a) gewaltsam in ein Gebäude, in einen Raum o. Ä. eindringen (um etw. zu stehlen) <ist>: in unsere Firma ist eingebrochen worden;

b)einen Einbruch verüben, unternehmen <hat>: Diebe haben bei unserem Nachbarn eingebrochen; in unserer Firma ist eingebrochen worden;

c)räuberisch, zerstörerisch, kriegerisch eindringen, einfallen <ist>: der Gegner ist in unsere Stellung eingebrochen; ich soll in ihre Ehe eingebrochen sein.



2.plötzlich beginnen <ist>: der Winter, die Kälte brach ein; bei einbrechender Dunkelheit.


3.<ist> a)[im mittleren Teil zuerst] einstürzen, nach unten [durch]brechen: das Gewölbe, die Decke ist eingebrochen; ein eingebrochener Stollen; die Nachfrage nach Konsumgütern ist eingebrochen (dramatisch zurückgegangen); die Aktienkurse drohten einzubrechen;

b)hindurchbrechend nach unten fallen, stürzen: auf dem Eis, beim Eislaufen e.;

c)hindurchbrechend eindringen, hineinstürzen: Wasser ist in den Stollen eingebrochen.



4.(salopp) mit etwas keinen Erfolg haben, scheitern; eine [unerwartet] schwere Niederlage erleiden <ist>: die Konservativen sind bei den Wahlen [schwer] eingebrochen; die ganze Klasse brach ein (schnitt sehr schlecht ab); auf den letzten Metern brach die Läuferin völlig ein (sie verließen die Kräfte).


5. gewaltsam eindrücken, durchbrechend einreißen <hat>: die Tür, eine Mauer e.


6.(Reiten) zureiten <hat>.
einbrechen  


1. eindringen, einen Einbruch begehen/verüben, einfallen, sich einschleichen, einsteigen.

2. anfangen, beginnen, einsetzen.

3. a) einfallen, einstürzen, zusammenbrechen, zusammenfallen, zusammensacken, zusammensinken, zusammenstürzen; (ugs.): einkrachen, zusammenkrachen.

b) durchbrechen, fallen, stürzen.

c) eindringen, hineinstürzen.

4. abnehmen, sinken, nachlassen, sich vermindern, sich verringern, zurückgehen.

5. besiegt werden, geschlagen werden, keinen Erfolg haben, scheitern, schlecht abschneiden, unterliegen, versagen.

6. eindrücken, einreißen.

[einbrechen]
[breche ein, brichst ein, bricht ein, brechen ein, brecht ein, brach ein, brachst ein, brachen ein, bracht ein, brechest ein, brechet ein, bräche ein, brächest ein, brächst ein, brächen ein, brächet ein, brächt ein, brich ein, eingebrochen, einbrechend, einzubrechen]
einbrechen  

ein|bre|chen <st. V.>:

1.
a) gewaltsam in ein Gebäude, in einen Raum o. Ä. eindringen (um etw. zu stehlen) <ist>: in unsere Firma ist eingebrochen worden;

b)einen Einbruch verüben, unternehmen <hat>: Diebe haben bei unserem Nachbarn eingebrochen; in unserer Firma ist eingebrochen worden;

c)räuberisch, zerstörerisch, kriegerisch eindringen, einfallen <ist>: der Gegner ist in unsere Stellung eingebrochen; ich soll in ihre Ehe eingebrochen sein.



2.plötzlich beginnen <ist>: der Winter, die Kälte brach ein; bei einbrechender Dunkelheit.


3.<ist>
a)[im mittleren Teil zuerst] einstürzen, nach unten [durch]brechen: das Gewölbe, die Decke ist eingebrochen; ein eingebrochener Stollen; die Nachfrage nach Konsumgütern ist eingebrochen (dramatisch zurückgegangen); die Aktienkurse drohten einzubrechen;

b)hindurchbrechend nach unten fallen, stürzen: auf dem Eis, beim Eislaufen e.;

c)hindurchbrechend eindringen, hineinstürzen: Wasser ist in den Stollen eingebrochen.



4.(salopp) mit etwas keinen Erfolg haben, scheitern; eine [unerwartet] schwere Niederlage erleiden <ist>: die Konservativen sind bei den Wahlen [schwer] eingebrochen; die ganze Klasse brach ein (schnitt sehr schlecht ab); auf den letzten Metern brach die Läuferin völlig ein (sie verließen die Kräfte).


5. gewaltsam eindrücken, durchbrechend einreißen <hat>: die Tür, eine Mauer e.


6.(Reiten) zureiten <hat>.
einbrechen  

[st.V.]: 1. a) gewaltsam in ein Gebäude, in einen Raum o.Ä. eindringen (um etw. zu stehlen) [ist]: in unsere Firma ist eingebrochen worden; b) einen Einbruch verüben, unternehmen [hat]: Diebe haben bei unserem Nachbarn eingebrochen; in unserer Firma ist eingebrochen worden; c) räuberisch, zerstörerisch, kriegerisch eindringen, einfallen [ist]: der Gegner ist in unsere Stellung eingebrochen; Ü ich soll in ihre Ehe eingebrochen sein. 2. plötzlich beginnen [ist]: der Winter, die Kälte brach ein; bei einbrechender Dunkelheit. 3. [ist] a) [im mittleren Teil zuerst] einstürzen, nach unten [durch]brechen: das Gewölbe, die Decke ist eingebrochen; ein eingebrochener Stollen; Ü die Nachfrage nach Konsumgütern ist eingebrochen (dramatisch zurückgegangen); die Aktienkurse drohten einzubrechen; b) hindurchbrechend nach unten fallen, stürzen: auf dem Eis, beim Eislaufen e.; c) hindurchbrechend eindringen, hineinstürzen: Wasser ist in den Stollen eingebrochen. 4. (salopp) mit etwas keinen Erfolg haben, scheitern; eine [unerwartet] schwere Niederlage erleiden [ist]: die Konservativen sind bei den Wahlen [schwer] eingebrochen; die ganze Klasse brach ein (schnitt sehr schlecht ab); auf den letzten Metern brach die Läuferin völlig ein (sie verließen die Kräfte). 5. gewaltsam eindrücken, durchbrechend einreißen [hat]: die Tür, eine Mauer e. 6. (Reiten) zureiten [hat].
einbrechen  

aufbrechen, einbrechen, knacken
[aufbrechen, knacken]
einbrechen  

v.
<V. 116>
1 <V.t.; hat> gewaltsam öffnen, eindrücken (Schale, Tür); zerstören, einreißen (Wand)
2 <V.i.; ist> zu Bruch gehen, zusammen-, nieder-, einstürzen (Wand); (hin)einstürzen (ins Eis); gewaltsam eindringen (Einbrecher, Kriegshorden); plötzlich beginnen (Dämmerung, Nacht); bei jmdm. ~ <umg.; scherzh.> bei jmdm. überraschend erscheinen; jmdn. überraschend besuchen; er ist beim Schlittschuhlaufen auf dem Eis eingebrochen; in ein Land ~; in unsere Wohnung wurde letzte Nacht eingebrochen; bei ~der Dämmerung; mit ~der Nacht
['ein|bre·chen]
[breche ein, brichst ein, bricht ein, brechen ein, brecht ein, brach ein, brachst ein, brachen ein, bracht ein, brechest ein, brechet ein, bräche ein, brächest ein, brächst ein, brächen ein, brächet ein, brächt ein, brich ein, eingebrochen, einbrechend, einzubrechen]