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einfahren  

ein|fah|ren <st. V.>:

1. in etw. [hinein]fahren; fahrend in etw. gelangen <ist>: der Zug fährt [auf Gleis 3] ein; die Bergleute sind eingefahren (Bergmannsspr.; im Förderkorb in die Grube gefahren); wenn er wieder einfährt (Jargon; wieder ins Gefängnis kommt).


2.<hat> a)(als Ernte) in die Scheune bringen: das Korn e.; wir haben am kalten Büfett ganz schön eingefahren (ugs. scherzh.; große Mengen gegessen);

b)(ugs.) erzielen, erwirtschaften: Gewinne, Verluste e.



3.durch heftiges Darauffahren beschädigen, zerstören <hat>: das Garagentor e.


4.<hat> a)<e. + sich> sich an ein bestimmtes Fahrzeug gewöhnen: ich muss mich erst e.;

b)durch entsprechende Fahrweise allmählich zu voller Leistungsfähigkeit bringen: sein neues Auto e.;

c)an das Ziehen eines Wagens gewöhnen: die Pferde e.



5.<e. + sich> zur Gewohnheit werden, sich einspielen <hat>: die Sache wird sich auch noch e.; <meist im 2. Part.:> sich auf/in eingefahrenen Bahnen, Gleisen (in konventionellen Bahnen) bewegen.


6.(den einziehbaren Teil eines Apparates o. Ä.) mithilfe einer Mechanik nach innen bringen <hat>: das Fahrwerk, die Antenne e.


7.(Jägerspr.) (von Fuchs, Dachs, Kaninchen o. Ä.) in den Bau [hinein]kriechen <ist>: der Fuchs ist eingefahren.
einfahren  

ein|fah|ren
einfahren  


1. anfahren, ankommen, sich einfädeln, einlaufen, sich einordnen, sich einreihen, einrollen, eintreffen; (Bergmannsspr.): befahren; (Seewesen): anlaufen.

2. a) einbringen, ernten, hineinbringen, hineinschaffen, in die Scheune bringen.

b) erzielen, erwirtschaften.

3. beschädigen, zerstören.

[einfahren]
[fahre ein, fährst ein, fährt ein, fahren ein, fahrt ein, fuhr ein, fuhrst ein, fuhren ein, fuhrt ein, fahrest ein, fahret ein, führe ein, führest ein, führen ein, führet ein, fahr ein, eingefahren, einfahrend]

alltäglich/üblich werden, zur Gewohnheit/Routine werden, sich durchsetzen, sich einspielen, sich einschleifen.
[einfahren, sich]
[sich einfahren, fahre ein, fährst ein, fährt ein, fahren ein, fahrt ein, fuhr ein, fuhrst ein, fuhren ein, fuhrt ein, fahrest ein, fahret ein, führe ein, führest ein, führen ein, führet ein, fahr ein, eingefahren, einfahrend, einfahren sich]
einfahren  

ein|fah|ren <st. V.>:

1. in etw. [hinein]fahren; fahrend in etw. gelangen <ist>: der Zug fährt [auf Gleis 3] ein; die Bergleute sind eingefahren (Bergmannsspr.; im Förderkorb in die Grube gefahren); wenn er wieder einfährt (Jargon; wieder ins Gefängnis kommt).


2.<hat>
a)(als Ernte) in die Scheune bringen: das Korn e.; wir haben am kalten Büfett ganz schön eingefahren (ugs. scherzh.; große Mengen gegessen);

b)(ugs.) erzielen, erwirtschaften: Gewinne, Verluste e.



3.durch heftiges Darauffahren beschädigen, zerstören <hat>: das Garagentor e.


4.<hat>
a)<e. + sich> sich an ein bestimmtes Fahrzeug gewöhnen: ich muss mich erst e.;

b)durch entsprechende Fahrweise allmählich zu voller Leistungsfähigkeit bringen: sein neues Auto e.;

c)an das Ziehen eines Wagens gewöhnen: die Pferde e.



5.<e. + sich> zur Gewohnheit werden, sich einspielen <hat>: die Sache wird sich auch noch e.; <meist im 2. Part.:> sich auf/in eingefahrenen Bahnen, Gleisen (in konventionellen Bahnen) bewegen.


6.(den einziehbaren Teil eines Apparates o. Ä.) mithilfe einer Mechanik nach innen bringen <hat>: das Fahrwerk, die Antenne e.


7.(Jägerspr.) (von Fuchs, Dachs, Kaninchen o. Ä.) in den Bau [hinein]kriechen <ist>: der Fuchs ist eingefahren.
einfahren  

[st.V.]: 1. in etw. [hinein]fahren; fahrend in etw. gelangen [ist]: der Zug fährt [auf Gleis3] ein; die Bergleute sind eingefahren (Bergmannsspr.; im Förderkorb in die Grube gefahren); Ü wenn er wieder einfährt (wieder ins Gefängnis kommt). 2. [hat] a) (als Ernte) in die Scheune bringen: das Korn e.; Ü wir haben am kalten Büfett ganz schön eingefahren (ugs. scherzh.; große Mengen gegessen); b) (ugs.) erzielen, erwirtschaften: Gewinne, Verluste e. 3. durch heftiges Darauffahren beschädigen, zerstören [hat]: das Garagentor e. 4. [hat] a) [e.+ sich] sich an ein bestimmtes Fahrzeug gewöhnen: ich muss mich erst e.; b) durch entsprechende Fahrweise allmählich zu voller Leistungsfähigkeit bringen: sein neues Auto e.; c) an das Ziehen eines Wagens gewöhnen: die Pferde e. 5. [e.+ sich] zur Gewohnheit werden, sich einspielen [hat]: die Sache wird sich auch noch e.; [meist im 2.Part.:] sich auf/in eingefahrenen Bahnen, Gleisen (in konventionellen Bahnen) bewegen. 6. (den einziehbaren Teil eines Apparates o.Ä.) mithilfe einer Mechanik nach innen bringen [hat]: das Fahrwerk, die Antenne e. 7. (Jägerspr.) (von Fuchs, Dachs, Kaninchen o.Ä.) in den Bau [hinein]kriechen [ist]: der Fuchs ist eingefahren.
einfahren  

v.
<V. 130>
1 <V.t.; hat> hineinfahren in; durch Hineinfahren beschädigen, zertrümmern (Schaufenster); durch Fahren allmähl. leistungsfähig machen (Wagen); einbringen, in die Scheune fahren (Ernte); wir wollen morgen das Getreide ~; den Wagen vorsichtig ~ (in die Garage); der Wagen ist noch nicht eingefahren; unser Zaun wurde in der vergangenen Nacht von einem Wagen eingefahren
2 <V.t.; ist> ankommen, hereingefahren kommen (Zug); <Bgb.> zur Arbeit in den Schacht fahren; <Jägerspr.> in den Bau kriechen (Fuchs, Dachs); die Bergleute sind um 8 Uhr in die Grube eingefahren; das Schiff fuhr in den Hafen ein; der Intercity aus München wird in wenigen Minuten auf Bahnsteig 3 ~; der Zug ist bereits (in den Bahnhof) eingefahren
3 <V. refl.; hat> sich ~ <fig.> sich im Fahren üben; <fig.; umg.> zur Gewohnheit werden, sich einspielen; ich muss mich erst noch ~; die Sache hat sich gut eingefahren <fig.; umg.>
['ein|fah·ren]
[fahre ein, fährst ein, fährt ein, fahren ein, fahrt ein, fuhr ein, fuhrst ein, fuhren ein, fuhrt ein, fahrest ein, fahret ein, führe ein, führest ein, führen ein, führet ein, fahr ein, eingefahren, einfahrend]