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einnehmen  

ein|neh|men <st. V.; hat>:

1. (Geld) in Empfang nehmen; als Verdienst, Ertrag o. Ä. erhalten; verdienen: sie haben heute in ihrem Geschäft nicht viel [Geld] eingenommen.


2.a)(geh.) (Ess- u. Trinkbares) zu sich nehmen: einen Imbiss, den Tee e.;

b)(Arzneimittel) zu sich nehmen, schlucken, nehmen: Tabletten, den Hustensaft e.



3.(veraltend) als Ladung aufnehmen, laden: das Schiff nimmt Fracht, Öl ein.


4.kämpfend in Besitz nehmen; erobern, besetzen: eine Stadt e.


5.sich auf einen [vorgesehenen] Platz, auf eine [vorgesehene] Stelle niederlassen, stellen: die Besucher wurden gebeten, ihre Plätze einzunehmen; (oft verblasst:) eine wichtige Stelle e. (innehaben); eine abwartende Haltung e. (sich abwartend verhalten).


6. als Raum, Platz beanspruchen; ausfüllen: der Schrank nimmt die ganze Wand ein; dieser Gedanke nahm ihn völlig ein (beschäftigte ihn stark).


7.a) jmds. Sympathie gewinnen; auf jmdn. einen günstigen Eindruck machen: seine bescheidene Art nahm alle für ihn ein; alle waren von ihr eingenommen; ein einnehmendes Lächeln, Äußeres; er hat ein einnehmendes (gewinnendes, anziehendes) Wesen (auch scherzh.; er nimmt alles, was er bekommen kann; nach ↑ einnehmen 1 );

*von sich eingenommen sein (abwertend; eingebildet, von sich überzeugt sein);

b)auf jmdn. einen ungünstigen Eindruck machen; ihn zu einer ablehnenden Haltung bewegen: sie hat [durch Intrigen] alle gegen ihn eingenommen; seine Unfreundlichkeit nimmt die Kollegen gegen ihn ein.

einnehmen  

ein|neh|men
einnehmen  


1. [bezahlt] bekommen, Einnahmen haben, Gewinn erzielen, in Empfang nehmen, kassieren, verdienen; (veraltend): erlösen.

2. a) essen, trinken, verzehren, zu sich nehmen; (schweiz.): nehmen; (scherzh.): sich einverleiben.

b) [zu sich] nehmen, schlucken.

3. einmarschieren (b).

4. a) belegen, besetzen, sich niederlassen, sich setzen; (Milit.): beziehen.

b) besitzen, innehaben; (geh.): bekleiden.

5. ausfüllen, beanspruchen, benötigen, beschäftigen, brauchen, in Anspruch nehmen.

[einnehmen]
[nehme ein, nimmst ein, nimmt ein, nehmen ein, nehmt ein, nahm ein, nahmst ein, nahmen ein, nahmt ein, nehmest ein, nehmet ein, nähme ein, nähmest ein, nähmen ein, nähmet ein, nimm ein, eingenommmen, einnehmend]
einnehmen  

ein|neh|men <st. V.; hat>:

1. (Geld) in Empfang nehmen; als Verdienst, Ertrag o. Ä. erhalten; verdienen: sie haben heute in ihrem Geschäft nicht viel [Geld] eingenommen.


2.
a)(geh.) (Ess- u. Trinkbares) zu sich nehmen: einen Imbiss, den Tee e.;

b)(Arzneimittel) zu sich nehmen, schlucken, nehmen: Tabletten, den Hustensaft e.



3.(veraltend) als Ladung aufnehmen, laden: das Schiff nimmt Fracht, Öl ein.


4.kämpfend in Besitz nehmen; erobern, besetzen: eine Stadt e.


5.sich auf einen [vorgesehenen] Platz, auf eine [vorgesehene] Stelle niederlassen, stellen: die Besucher wurden gebeten, ihre Plätze einzunehmen; (oft verblasst:) eine wichtige Stelle e. (innehaben); eine abwartende Haltung e. (sich abwartend verhalten).


6. als Raum, Platz beanspruchen; ausfüllen: der Schrank nimmt die ganze Wand ein; dieser Gedanke nahm ihn völlig ein (beschäftigte ihn stark).


7.
a) jmds. Sympathie gewinnen; auf jmdn. einen günstigen Eindruck machen: seine bescheidene Art nahm alle für ihn ein; alle waren von ihr eingenommen; ein einnehmendes Lächeln, Äußeres; er hat ein einnehmendes (gewinnendes, anziehendes) Wesen (auch scherzh.; er nimmt alles, was er bekommen kann; nach ↑ einnehmen 1);

*von sich eingenommen sein (abwertend; eingebildet, von sich überzeugt sein);

b)auf jmdn. einen ungünstigen Eindruck machen; ihn zu einer ablehnenden Haltung bewegen: sie hat [durch Intrigen] alle gegen ihn eingenommen; seine Unfreundlichkeit nimmt die Kollegen gegen ihn ein.

einnehmen  

[st.V.; hat]: 1. (Geld) in Empfang nehmen; als Verdienst, Ertrag o.Ä. erhalten; verdienen: sie haben heute in ihrem Geschäft nicht viel [Geld] eingenommen. 2. a) (geh.) (Ess- u. Trinkbares) zu sich nehmen: einen Imbiss, den Tee e.; b) (Arzneimittel) zu sich nehmen, schlucken, nehmen: Tabletten, den Hustensaft e. 3. (veraltend) als Ladung aufnehmen, laden: das Schiff nimmt Fracht, Öl ein. 4. kämpfend in Besitz nehmen; erobern, besetzen: eine Stadt e. 5. sich auf einen [vorgesehenen] Platz, auf eine [vorgesehene] Stelle niederlassen, stellen: die Besucher wurden gebeten, ihre Plätze einzunehmen; Ü (oft verblasst:) eine wichtige Stelle e. (innehaben); eine abwartende Haltung e. (sich abwartend verhalten). 6. als Raum, Platz beanspruchen; ausfüllen: der Schrank nimmt die ganze Wand ein; Ü dieser Gedanke nahm ihn völlig ein (beschäftigte ihn stark). 7. a) jmds. Sympathie gewinnen; auf jmdn. einen günstigen Eindruck machen: seine bescheidene Art nahm alle für ihn ein; alle waren von ihr eingenommen; ein einnehmendes Lächeln, Äußeres; er hat ein einnehmendes (gewinnendes, anziehendes) Wesen (auch scherzh.; er nimmt alles, was er bekommen kann; nach einnehmen 1); *von sich eingenommen sein (abwertend; eingebildet, von sich überzeugt sein); b) auf jmdn. einen ungünstigen Eindruck machen; ihn zu einer ablehnenden Haltung bewegen: sie hat [durch Intrigen] alle gegen ihn eingenommen; seine Unfreundlichkeit nimmt die Kollegen gegen ihn ein.
einnehmen  

einnehmen, kassieren
[kassieren]
einnehmen  

v.
<V.t. 187; hat>
1 gewinnen, erwerben, verdienen (Geld); einziehen (Steuern); innehaben, ausfüllen (Platz, Stellung); Besitz ergreifen von, erobern, erstürmen, besetzen (Festung, Land, Stadt); aufladen, aufnehmen, einladen (Ladung, Kohle); sich einverleiben, zu sich nehmen (Arznei, Mahlzeit); beschäftigen, beanspruchen
2 das Frühstück, Mittag-, Abendessen ~ frühstücken, zu Mittag, zu Abend essen; die Sache nimmt alle meine Gedanken ein; eine feste, gerade Haltung ~ <a. fig.> monatlich 5000 Mark ~; bitte die Plätze ~!; der Tisch nimmt zu viel Platz, Raum ein beansprucht, füllt zu viel P., R.; jmds. Stelle ~ jmdn. vertreten; er nimmt die Stelle eines Abteilungsleiters ein
3 sich~ lassen von sich beeinflussen lassen von;
4 ;viel, wenig ~
5 ;seinen Platz am Tisch ~; jmdn. für sich, etwas od. jmd. anderen ~ günstig stimmen, anziehen, gewinnen; seine Zuverlässigkeit nimmt mich sehr für ihn ein; sie nimmt durch ihr heiteres Wesen alle für sich ein; die Wohnung nimmt mich durch ihre ruhige Lage für sich ein; jmdn. gegen sich, etwas od. jmd. anderen ~ ungünstig stimmen; seine Unzuverlässigkeit nimmt mich sehr gegen ihn ein; die Mahlzeiten im Freien ~
6 ~d anziehend, gewinnend; ein ~des Äußeres haben; er hat ein ~des Wesen gewinnendes, anziehendes W., <od. iron.> er nimmt lieber, als er gibt; ein Mann von ~dem Äußeren; für jmdn. od. etwas eingenommen sein jmdm. od. einer Sache günstig gesinnt sein; gegen jmdn. od. etwas eingenommen sein jmdm. od. einer Sache ungünstig gesinnt sein, ein Vorurteil gegen ihn od. dagegen haben; von sich eingenommen sein von seinem eigenen Wert sehr überzeugt sein; von einem Gedanken eingenommen sein beherrscht, erfüllt sein, ihn gutheißen;
['ein|neh·men]
[nehme ein, nimmst ein, nimmt ein, nehmen ein, nehmt ein, nahm ein, nahmst ein, nahmen ein, nahmt ein, nehmest ein, nehmet ein, nähme ein, nähmest ein, nähmen ein, nähmet ein, nimm ein, eingenommmen, einnehmend]