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einsehen  

Ein|se|hen: nur in der Verbindung [k]ein E. haben (für jmdn., etw. [kein] Verständnis haben u. sich deshalb [nicht] nachgiebig u. freundlich zeigen): der Chef hatte ein E. und gab uns frei.ein|se|hen <st. V.; hat>:

1.a) in einen Raum o. Ä. hineinsehen (1) [können]; einen Einblick (1 a) in etw. haben: der Garten kann von keiner Seite eingesehen werden;

b)in etw. Einblick (1 b) nehmen; prüfend nachlesen, suchend in etw. lesen: Briefe, Rechnungen, Zeugnisse, Akten e.



2.a)zu der Überzeugung kommen, dass etw., was man eigentlich nicht wahrhaben wollte, sich doch so verhält: sein Unrecht, seinen Irrtum e.; endlich hat er eingesehen, dass er so nicht weiterkommt;

b)sich von den Argumenten eines andern überzeugen lassen, die Richtigkeit seiner Handlungsweise erkennen: ich sehe ein, dass er nicht anders handeln konnte.

einsehen  

Ein|se|hen, das; -s; ein Einsehen habenein|se|hen
einsehen  

ein Einsehen haben
sich hineindenken, sich hineinversetzen, mitempfinden, mitfühlen, nachempfinden, nachfühlen, nachvollziehen, Verständnis haben/zeigen, verstehen, sich vorstellen können.
[• Einsehen]
[sehe ein, siehst ein, sieht ein, sehen ein, seht ein, sah ein, sahst ein, sahen ein, saht ein, sehest ein, sehet ein, sähe ein, sähest ein, sähst ein, sähen ein, sähet ein, säht ein, sieh ein, siehe ein, eingesehen, einsehend, einzusehen]
1. durchchecken, durchforsten, durchgehen, durchsehen, Einblick/Einsicht nehmen, [gründlich] lesen, prüfen, sichten, studieren, untersuchen, sich vertiefen; (ugs.): durchackern.

2. a) begreifen, sich bewusst werden, durchschauen, erfassen, erkennen, fassen, feststellen, folgen können, merken, mitbekommen, nachvollziehen, verstehen, realisieren; (geh.): innewerden; (ugs.): intus kriegen, kapieren, mitkriegen; (salopp): checken, raffen, schnallen; (bes. Jugendspr.): blicken.

b) akzeptieren, anerkennen, beipflichten, beistimmen, bejahen, billigen, eingestehen, einräumen, einverstanden sein, einwilligen, für richtig halten, gelten lassen, gutheißen, richtig finden, tolerieren, verstehen, zubilligen, zugeben, zugestehen, zustimmen; (schweiz.): zusprechen; (geh.): zuteilwerden lassen; (bildungsspr.): konzedieren; (österr., sonst geh.): einbekennen.

[einsehen]
[sehe ein, siehst ein, sieht ein, sehen ein, seht ein, sah ein, sahst ein, sahen ein, saht ein, sehest ein, sehet ein, sähe ein, sähest ein, sähst ein, sähen ein, sähet ein, säht ein, sieh ein, siehe ein, eingesehen, einsehend, einzusehen]
einsehen  

Ein|se|hen: nur in der Verbindung [k]ein E. haben (für jmdn., etw. [kein] Verständnis haben u. sich deshalb [nicht] nachgiebig u. freundlich zeigen): der Chef hatte ein E. und gab uns frei.ein|se|hen <st. V.; hat>:

1.
a) in einen Raum o. Ä. hineinsehen (1) [können]; einen Einblick (1 a) in etw. haben: der Garten kann von keiner Seite eingesehen werden;

b)in etw. Einblick (1 b) nehmen; prüfend nachlesen, suchend in etw. lesen: Briefe, Rechnungen, Zeugnisse, Akten e.



2.
a)zu der Überzeugung kommen, dass etw., was man eigentlich nicht wahrhaben wollte, sich doch so verhält: sein Unrecht, seinen Irrtum e.; endlich hat er eingesehen, dass er so nicht weiterkommt;

b)sich von den Argumenten eines andern überzeugen lassen, die Richtigkeit seiner Handlungsweise erkennen: ich sehe ein, dass er nicht anders handeln konnte.

einsehen  

[st.V.; hat]: 1. a) in einen Raum o.Ä. hineinsehen (1) [können]; einen Einblick (1 a) in etw. haben: der Garten kann von keiner Seite eingesehen werden; b) in etw. Einblick (1 b) nehmen; prüfend nachlesen, suchend in etw. lesen: Briefe, Rechnungen, Zeugnisse, Akten e. 2. a) zu der Überzeugung kommen, dass etw., was man eigentlich nicht wahrhaben wollte, sich doch so verhält: sein Unrecht, seinen Irrtum e.; endlich hat er eingesehen, dass er so nicht weiterkommt; b) sich von den Argumenten eines andern überzeugen lassen, die Richtigkeit seiner Handlungsweise erkennen: ich sehe ein, dass er nicht anders handeln konnte.
einsehen  

einsehen, hineinblicken, hineinsehen
[hineinblicken, hineinsehen]
einsehen  

v.
<V.t. 235; hat> hineinsehen, hineinschauen in, überblicken (Gelände); lesen, zur Kenntnis nehmen (Akten, Dokument); begreifen, verstehen, zu einer Erkenntnis kommen über; siehst du das nicht ein?; ich habe eingesehen, dass es so besser ist, dass ich Unrecht habe; ich sehe (durchaus) nicht ein, warum ich das tun soll; seinen Irrtum, sein Unrecht ~; man kann den Garten, den Balkon (nicht) ~; kann ich die Unterlagen ~?; ein Einsehen haben etwas verstehen u. deshalb nachgeben; der Wettergott hatte ein Einsehen <fig.; umg.> das Wetter wurde besser, schöner; kein Einsehen haben etwas nicht verstehen u. daher nicht nachgeben;
['ein|se·hen]
[sehe ein, siehst ein, sieht ein, sehen ein, seht ein, sah ein, sahst ein, sahen ein, saht ein, sehest ein, sehet ein, sähe ein, sähest ein, sähst ein, sähen ein, sähet ein, säht ein, sieh ein, siehe ein, eingesehen, einsehend]