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einstellen  

ein|stel|len <sw. V.; hat>:

1.a) in etw. (als den dafür bestimmten Platz) stellen; einordnen: die Bücher [in das Regal] e.;

b)an einem [dafür bestimmten] Platz vorübergehend, zeitweilig abstellen, unterstellen: das Auto [in eine, in einer Garage] e.; falsch (nicht an der richtigen Stelle) eingestellte Bücher.



2.in ein Arbeitsverhältnis nehmen; anstellen: die Firma stellt vorläufig keine neuen Arbeitskräfte ein.


3.a)(ein technisches Gerät o. Ä.) in bestimmter Weise stellen, regulieren: ein Fernglas scharf, eine Kamera auf die richtige Entfernung e.; das Radio, den Fernsehapparat leiser, schärfer, auf einen bestimmten Sender e.; einen Patienten auf ein Medikament e. (Med.; die Dosierung des Medikaments so lange verändern, bis eine optimale Wirkung eintritt);

b)(bei einem technischen Gerät) etw. regulieren od. zum Arbeiten bringen: die Lautstärke, die Entfernung, einen bestimmten Sender e.;

c)justieren: die Zündung [neu] e.



4.[vorübergehend] nicht fortsetzen; mit einer Tätigkeit o. Ä. aufhören: die Produktion, Zahlungen, ein Gerichtsverfahren, das Rauchen e.; der Feind stellte das Feuer ein.


5.<e. + sich> a)zu bestimmter Zeit an einen bestimmten Ort kommen: ich stellte mich pünktlich bei ihm ein;

b)(als Folge von etw.) eintreten: starke Schmerzen stellten sich ein.



6.<e. + sich> a)sich innerlich od. durch entsprechendes Verhalten, durch bestimmte Maßnahmen auf etw. vorbereiten: sich auf die neue Situation e.;

b)sich an jmdn. anpassen, sich in seinem Verhalten nach jmdm. richten: sie hat sich ganz auf ihren Mann eingestellt.



7.(Sport) egalisieren (1 a) .


8. (Sport) eine Mannschaft, einen Sportler in bestimmter Weise auf den Gegner vorbereiten: der Trainer hat die Mannschaft gut eingestellt.


9.(Amtsspr.) für etw. vorsehen, in Anschlag bringen.


10.(schweiz.) a)von seinem Amt, von seinen Rechten suspendieren: der Direktor wurde vorsorglich im Dienst eingestellt;

b)(Rechtsspr.) jmdm. etw. aberkennen.

einstellen  


1. a) an seinen Platz stellen, einfügen, eingliedern, einordnen, einrangieren, einräumen, einreihen, einsortieren, hineinlegen, hineinstellen.

b) abstellen, hinstellen, parken, stellen, unterbringen, unterstellen; (österr.): garagieren; (schweiz.): parkieren.

2. anstellen, anwerben, Arbeit geben, berufen, beschäftigen, bestellen, betrauen, einsetzen, engagieren, in Dienst nehmen/stellen, unter Vertrag nehmen, verpflichten; (österr.): aufnehmen; (ugs.): anheuern; (veraltet): dingen; (Amtsspr.): bestallen.

3. abstimmen, angleichen, anpassen, ausrichten, einrichten, einstimmen, passend machen, regeln, regulieren, stimmen; (Technik, Physik): justieren.

4. abbrechen, abgehen/ablassen von, aufgeben, aufheben, aufhören, auflösen, aussetzen, beenden, beendigen, beschließen, nicht fortfahren/fortsetzen, schließen, Schluss machen, stilllegen, verzichten; (geh.): aufkündigen, ein Ende bereiten/machen/setzen; (bildungsspr.): sistieren; (ugs.): abblasen, aufstecken, dichtmachen, hinwerfen, stecken, zumachen; (salopp): hinschmeißen.

[einstellen]
[stelle ein, stellst ein, stellt ein, stellen ein, stellte ein, stelltest ein, stellten ein, stelltet ein, stellest ein, stellet ein, stell ein, eingestellt, einstellend]


1. a) ankommen, anlangen, antreten, sich einfinden, eintreffen, erscheinen, kommen; (österr.): einlangen; (ugs.): anrücken, anzwitschern, eintrudeln; (salopp): antanzen, aufkreuzen.

b) ablaufen, sich abspielen, aufkommen, sich als wahr erweisen, sich als richtig herausstellen, auftauchen, auftreten, sich bestätigen, sich bewahrheiten, einsetzen, eintreffen, eintreten, entstehen, sich ereignen, erfolgen, sich erfüllen, geschehen, kommen, nicht ausbleiben, passieren, stattfinden, sich vollziehen, vonstattengehen, vorkommen, zum Vorschein kommen, zutage kommen/treten, wahr werden, Wirklichkeit werden; (geh.): sich begeben, sich zutragen; (ugs.): über die Bühne gehen.

2. a) einplanen, sich einrichten, sich einstimmen, sich gefasst machen, sich vorbereiten; (geh.): sich rüsten, sich wappnen; (bildungsspr.): sich präparieren.

b) sich anfreunden, sich angleichen, sich anpassen, sich einfügen, sich eingewöhnen, sich eingliedern, sich einleben, sich einordnen, sich einpassen, sich ergeben, sich fügen, sich gewöhnen, sich richten, sich unterordnen, sich unterwerfen; (bildungsspr.): sich akklimatisieren, sich assimilieren, sich integrieren; (veraltend): sich anbequemen.

[einstellen, sich]
[sich einstellen, stelle ein, stellst ein, stellt ein, stellen ein, stellte ein, stelltest ein, stellten ein, stelltet ein, stellest ein, stellet ein, stell ein, eingestellt, einstellend, einstellen sich]
einstellen  

ein|stel|len <sw. V.; hat>:

1.
a) in etw. (als den dafür bestimmten Platz) stellen; einordnen: die Bücher [in das Regal] e.;

b)an einem [dafür bestimmten] Platz vorübergehend, zeitweilig abstellen, unterstellen: das Auto [in eine, in einer Garage] e.; falsch (nicht an der richtigen Stelle) eingestellte Bücher.



2.in ein Arbeitsverhältnis nehmen; anstellen: die Firma stellt vorläufig keine neuen Arbeitskräfte ein.


3.
a)(ein technisches Gerät o. Ä.) in bestimmter Weise stellen, regulieren: ein Fernglas scharf, eine Kamera auf die richtige Entfernung e.; das Radio, den Fernsehapparat leiser, schärfer, auf einen bestimmten Sender e.; einen Patienten auf ein Medikament e. (Med.; die Dosierung des Medikaments so lange verändern, bis eine optimale Wirkung eintritt);

b)(bei einem technischen Gerät) etw. regulieren od. zum Arbeiten bringen: die Lautstärke, die Entfernung, einen bestimmten Sender e.;

c)justieren: die Zündung [neu] e.



4.[vorübergehend] nicht fortsetzen; mit einer Tätigkeit o. Ä. aufhören: die Produktion, Zahlungen, ein Gerichtsverfahren, das Rauchen e.; der Feind stellte das Feuer ein.


5.<e. + sich>
a)zu bestimmter Zeit an einen bestimmten Ort kommen: ich stellte mich pünktlich bei ihm ein;

b)(als Folge von etw.) eintreten: starke Schmerzen stellten sich ein.



6.<e. + sich>
a)sich innerlich od. durch entsprechendes Verhalten, durch bestimmte Maßnahmen auf etw. vorbereiten: sich auf die neue Situation e.;

b)sich an jmdn. anpassen, sich in seinem Verhalten nach jmdm. richten: sie hat sich ganz auf ihren Mann eingestellt.



7.(Sport) egalisieren (1 a).


8. (Sport) eine Mannschaft, einen Sportler in bestimmter Weise auf den Gegner vorbereiten: der Trainer hat die Mannschaft gut eingestellt.


9.(Amtsspr.) für etw. vorsehen, in Anschlag bringen.


10.(schweiz.)
a)von seinem Amt, von seinen Rechten suspendieren: der Direktor wurde vorsorglich im Dienst eingestellt;

b)(Rechtsspr.) jmdm. etw. aberkennen.

einstellen  

[sw.V.; hat]: 1. a) in etw. (als den dafür bestimmten Platz) stellen; einordnen: die Bücher [in das Regal] e.; b) an einem [dafür bestimmten] Platz vorübergehend, zeitweilig abstellen, unterstellen: das Auto [in eine, in einer Garage] e.; falsch (nicht an der richtigen Stelle) eingestellte Bücher. 2. in ein Arbeitsverhältnis nehmen; anstellen: die Firma stellt vorläufig keine neuen Arbeitskräfte ein. 3. a) (ein technisches Gerät o.Ä.) in bestimmter Weise stellen, regulieren: ein Fernglas scharf, eine Kamera auf die richtige Entfernung e.; das Radio, den Fernsehapparat leiser, schärfer, auf einen bestimmten Sender e. Ü einen Patienten auf ein Medikament e. (Med.; die Dosierung des Medikaments so lange verändern, bis eine optimale Wirkung eintritt); b) (bei einem technischen Gerät) durch Betätigen der Armaturen o.Ä. etw. Bestimmtes regulieren od. zum Arbeiten bringen: die Entfernung e.; c) justieren: die Zündung [neu] e. 4. [vorübergehend] nicht fortsetzen; mit einer Tätigkeit o.Ä. aufhören: die Produktion, Zahlungen, ein Gerichtsverfahren, das Rauchen e.; der Feind stellte das Feuer ein; 5. [e.+ sich] a) zu bestimmter Zeit an einen bestimmten Ort kommen: ich stellte mich pünktlich bei ihm ein; b) (als Folge von etw.) eintreten: starke Schmerzen stellten sich ein. 6. [e.+ sich] a) sich innerlich od. durch entsprechendes Verhalten, durch bestimmte Maßnahmen auf etw. vorbereiten: sich auf die neue Situation e.; b) sich an jmdn. anpassen, sich in seinem Verhalten nach jmdm. richten: sie hat sich ganz auf ihren Mann eingestellt. 7. (Sport) egalisieren (1 a). 8. (Sport) eine Mannschaft, einen Sportler in bestimmter Weise auf den Gegner vorbereiten: der Trainer hat die Mannschaft gut eingestellt. 9. (Amtsspr.) für etw. vorsehen, in Anschlag bringen. 10. (schweiz.) a) von seinem Amt, von seinen Rechten suspendieren: der Direktor wurde vorsorglich im Dienst eingestellt; b) (Rechtsspr.) jmdm. etw. aberkennen.
einstellen  

einstellen, legen, setzen, stellen, tun (umgangssprachlich)
[legen, setzen, stellen, tun]
einstellen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> hineinstellen, unter Dach bringen, unterstellen, unterbringen; in Arbeit, in den Dienst nehmen (Arbeiter); beenden, ruhen lassen, aufhören mit (Arbeit, Zahlungen); zur Benutzung fertig machen, einrichten, anpassen, richten (Fernglas); auf ein bestimmtes Maß, in eine bestimmte Stellung bringen (Skala)
2 die Arbeit ~ aufhören zu arbeiten; mit dem Streik beginnen; wir müssen noch einige Arbeitskräfte ~; die Bauarbeiten mussten wegen des Frostes eingestellt werden; das Fernglas scharf ~; das Feuer ~ <Mil.> den Sender Frankfurt im Radio ~; die Kampfhandlungen wurden eingestellt; die Pferde ~ (im Stall); das Radiogerät auf Zimmerlautstärke ~; einen Rekord ~ erreichen; das Verfahren wird wegen Geringfügigkeit eingestellt; den Wagen ~ (in die Garage)
3 <V. refl.> sich ~ sich einfinden, erscheinen, kommen; wir werden uns zum verabredeten Zeitpunkt bei euch ~; gegen Abend stellte sich hohes Fieber ein; der Frühling hat sich in diesem Jahr schon früh eingestellt; sich ~ auf sich richten nach, sich anpassen; sich auf neue Arbeitsmethoden ~; er hat sich ganz auf Diät eingestellt; ich muss mich auf meine Schüler einstellen
4 eingestellt sein gesinnt sein; er ist gegen mich eingestellt er hat etwas gegen mich, ist mir feindlich gesinnt; meine Eltern sind gegen unsere Verbindung eingestellt; ein konservativ eingestellter Mensch
['ein|stel·len]
[stelle ein, stellst ein, stellt ein, stellen ein, stellte ein, stelltest ein, stellten ein, stelltet ein, stellest ein, stellet ein, stell ein, eingestellt, einstellend]