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ekel  

1Ekel, der; -s [frühnhd. (md.) e(c)kel, mniederd. ēkel = Gräuel]:
a)Übelkeit erregendes Gefühl des Widerwillens, des Abscheus vor etw. als widerlich Empfundenem: E. vor fettem Fleisch empfinden; eine E. erregende Brühe;

b)Gefühl des Überdrusses vor etw. als sinnlos Angesehenem: ein E. vor dem Leben befiel ihn.


2Ekel, das; -s, - (ugs. abwertend): widerlicher, durch entsprechendes Verhalten unangenehm wirkender Mensch: du E.!ekel <Adj.; ekler, -ste> [frühnhd. (md.) eckel, H. u.] (geh.):
a) ekelerregend;

b)verwerflich.
ekel  

Ekel, der; -s; Ekel erregen; eine Ekel erregende od. ekelerregende Brühe ugs. für widerlicher Mensch)ekel (geh.); ein ek|ler Geruch
Ekel  

a) Abneigung, Abscheu, Widerwille; (geh.): Degout; (bildungsspr.): Antipathie.

b) Überdruss, Übersättigung; (bildungsspr.): Ennui; (schweiz. ugs.): Verleider.

[1Ekel]
[Ekels]

unangenehmer Mensch; (ugs.): fieser Kerl/Typ; (ugs., oft scherzh.): Unsympath; (derb): Ratte; (abwertend): Lump, Lumpenhund, Lumpenkerl, mieser Typ, Scheusal, widerlicher Mensch, Widerling; (ugs. abwertend): Ekelpaket; (salopp abwertend): Fiesling; (salopp, oft abwertend): Fratze; (derb abwertend): Dreckskerl, Mistkerl; (derb emotional abwertend): Schweinehund; (österr. salopp abwertend): Pestfetzen; (bes. westmd. abwertend): Watz.
[2Ekel]
[Ekels]
ekel  

1Ekel, der; -s [frühnhd. (md.) e(c)kel, mniederd. ēkel = Gräuel]:
a)Übelkeit erregendes Gefühl des Widerwillens, des Abscheus vor etw. als widerlich Empfundenem: E. vor fettem Fleisch empfinden; eine E. erregende Brühe;

b)Gefühl des Überdrusses vor etw. als sinnlos Angesehenem: ein E. vor dem Leben befiel ihn.


2Ekel, das; -s, - (ugs. abwertend): widerlicher, durch entsprechendes Verhalten unangenehm wirkender Mensch: du E.!ekel <Adj.; ekler, -ste> [frühnhd. (md.) eckel, H. u.] (geh.):
a) ekelerregend;

b)verwerflich.
ekel  

[Adj.; ekler, -ste] [frühnhd. (md.) eckel, H.u.] (geh.): a) Ekel erregend: b) verwerflich.