[ - Collapse All ]
empören  

em|pö|ren <sw. V.; hat> [mhd. enbœren = [sich] erheben; nur mittelbar zusammenhängend mit mhd., ahd. bor, ↑ empor ]:

1.a)in [starke] Entrüstung versetzen, aufbringen, erzürnen: seine Worte empörten mich;

b)<e. + sich> sich sehr entrüsten, wütend werden; in Erregung geraten: sich über jmdn., über jmds. Benehmen e.



2.<e. + sich> sich [in einem Aufstand] auflehnen, widersetzen, rebellieren: sich gegen die Besatzung e.
empören  


1. sich aufregen, aus der Fassung geraten, außer sich geraten, sich entrüsten, sich erbittern, sich erbosen, sich ereifern, sich erhitzen, sich erregen, in Erregung geraten, wütend werden, zornig werden; (geh.): ergrimmen, [sich] erzürnen, vor Empörung/Entrüstung schnauben; (bildungsspr.): sich echauffieren, sich exaltieren; (ugs.): einen Aufstand machen, einen Tanz aufführen, in Fahrt kommen, in Rage geraten, Zustände bekommen/kriegen; (österr. ugs.): sich aufpudeln, sich antun; (ugs. abwertend): sich haben; (salopp): die Krise kriegen; (landsch., sonst veraltend): sich alterieren.

2. sich aufbäumen, sich auflehnen, die Stirn bieten, sich entgegenstellen, entgegentreten, entgegenwirken, sich erheben, Front machen, meutern, opponieren, Protest einlegen, protestieren, sein Missfallen zum Ausdruck bringen, sich sperren, sich stemmen, sich sträuben, Sturm laufen, sich wehren, sich widersetzen, Widerspruch erheben, Widerstand leisten, sich zur Wehr setzen; (geh.): aufbegehren, frondieren, trotzen, zu Felde ziehen; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren; (ugs.): auf die Barrikaden gehen/steigen, sich auf die Hinterbeine stellen, aufmucken, mucken, sich querlegen, sich querstellen; (landsch.): rippeln.

[empören, sich]
[sich empören, empöre, empörst, empört, empörte, empörtest, empörten, empörtet, empörest, empöret, empör, empörend, empoeren, empören sich]
empören  

em|pö|ren <sw. V.; hat> [mhd. enbœren = [sich] erheben; nur mittelbar zusammenhängend mit mhd., ahd. bor, ↑ empor]:

1.
a)in [starke] Entrüstung versetzen, aufbringen, erzürnen: seine Worte empörten mich;

b)<e. + sich> sich sehr entrüsten, wütend werden; in Erregung geraten: sich über jmdn., über jmds. Benehmen e.



2.<e. + sich> sich [in einem Aufstand] auflehnen, widersetzen, rebellieren: sich gegen die Besatzung e.
empören  

[sw.V.; hat] [mhd. = [sich] erheben; nur mittelbar zusammenhängend mit mhd., ahd. bor, empor]: 1. a) in [starke] Entrüstung versetzen, aufbringen, erzürnen: seine Worte empörten mich; b) [e.+ sich] sich sehr entrüsten, wütend werden; in Erregung geraten: sich über jmdn., über jmds. Benehmen e.; ich bin empört!; sie wandte sich empört ab. 2. [e.+ sich] sich [in einem Aufstand] auflehnen, widersetzen, rebellieren: sich gegen die Besatzung e.
empören  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> erregen, zornig machen, in (sittl.) Entrüstung bringen; das empörte ihn; sein Benehmen, seine Frechheit, sein Verhalten empört mich
2 <V. refl.> sich ~ zornig werden, sich erregen, sich (gegen jmdn.) erheben, meutern; das Volk empörte sich gegen seine Unterdrücker; ich empöre mich über sein Benehmen; ich bin empört!; die empörten Zuschauer pfiffen das Stück aus [<ahd. anaboren; zu bor; empor; eigtl. „erheben machen“]
[em'pö·ren]
[empöre, empörst, empört, empören, empörte, empörtest, empörten, empörtet, empörest, empöret, empör, empört, empörend]