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empfinden  

Emp|fịn|den, das; -s:
a)(geh.) in bestimmter Weise in jmdm. hervorgerufenes Gefühl: er hatte bei dieser Sache ein unangenehmes E.;

b)feines, sensibles Gefühl, Gespür, das jmdn. befähigt, etw. (Unausgesprochenes) wahrzunehmen, richtig einzuschätzen: das einfache E. für Recht und Unrecht; für mein E. (meinem Gefühl, Eindruck, meiner Meinung nach).
emp|fịn|den <st. V.; hat> [mhd. enphinden, entfinden, ahd. intfindan = fühlen, wahrnehmen, zu ↑ finden ]:
a)(als einen über die Sinne vermittelten Reiz) wahrnehmen, verspüren: Schmerz e.;

b)eine bestimmte Gemütsbewegung erfahren, erleiden; in Bezug auf jmdn., etw. von einer bestimmten Emotion erfüllt sein: Freude, Angst e.; er empfindet nichts für sie (er liebt sie nicht);

c)in bestimmter Weise spüren, auffassen, für etw. halten: etw. als kränkend, als [eine] Wohltat e.; ich empfand mich als Begnadeter/(veraltend:) Begnadeten.
Empfinden  

Emp|fịn|den, das; -s
empfinden  

a) Ahnung, Antenne, Feingefühl, Gespür, innere Stimme, Instinkt, Intuition, Organ, [sechster] Sinn, Spürsinn, Witterung; (ugs.): Bauch; (salopp): Riecher.

b) Anschauung, Ansicht, Auffassung, Betrachtungsweise, Blickwinkel, Einstellung, Einschätzung, Geschmack, Meinung, Sicht[weise], Überzeugung, Urteil, Verständnis, Vorstellung; (geh.): Befinden, Dafürhalten, Warte; (bildungsspr.): Perspektive.

c) Emotion, Empfindung, Fühlen, Gefühl, Gefühlsbewegung, Gemütsbewegung, Stimmung.

[Empfinden]
[empfinde, empfindest, empfindet, empfand, empfandst, empfanden, empfandet, empfände, empfändest, empfänden, empfändet, empfind, empfunden, empfindend]
a) bemerken, erkennen, erfahren, erleiden, fühlen, haben, merken, [ver]spüren, wahrnehmen; (geh.): gewahr werden, gewahren; (Biol., Med., Philos., Psych.): perzipieren; (Psych.): apperzipieren.

b) ansehen, auffassen, aufnehmen, auslegen, begreifen, betrachten, beurteilen, bewerten, deuten, einschätzen, erachten, erfahren, erkennen, erleben, finden, halten für, nehmen, sehen, verstehen, werten, zu Bewusstsein kommen; (geh.): befinden, erachten; (bildungsspr.): interpretieren.

[empfinden]
[empfinde, empfindest, empfindet, empfand, empfandst, empfanden, empfandet, empfände, empfändest, empfänden, empfändet, empfind, empfunden, empfindend]
empfinden  

Emp|fịn|den, das; -s:
a)(geh.) in bestimmter Weise in jmdm. hervorgerufenes Gefühl: er hatte bei dieser Sache ein unangenehmes E.;

b)feines, sensibles Gefühl, Gespür, das jmdn. befähigt, etw. (Unausgesprochenes) wahrzunehmen, richtig einzuschätzen: das einfache E. für Recht und Unrecht; für mein E. (meinem Gefühl, Eindruck, meiner Meinung nach).
emp|fịn|den <st. V.; hat> [mhd. enphinden, entfinden, ahd. intfindan = fühlen, wahrnehmen, zu ↑ finden]:
a)(als einen über die Sinne vermittelten Reiz) wahrnehmen, verspüren: Schmerz e.;

b)eine bestimmte Gemütsbewegung erfahren, erleiden; in Bezug auf jmdn., etw. von einer bestimmten Emotion erfüllt sein: Freude, Angst e.; er empfindet nichts für sie (er liebt sie nicht);

c)in bestimmter Weise spüren, auffassen, für etw. halten: etw. als kränkend, als [eine] Wohltat e.; ich empfand mich als Begnadeter/(veraltend:) Begnadeten.
empfinden  

[st.V.; hat] [mhd. enphinden, entfinden, ahd. intfindan= fühlen, wahrnehmen, zu finden]: a) (als einen über die Sinne vermittelten Reiz) wahrnehmen, verspüren: Schmerz e.; b) eine bestimmte Gemütsbewegung erfahren, erleiden; in Bezug auf jmdn., etw. von einer bestimmten Emotion erfüllt sein: Freude, Angst e.; er empfindet nichts für sie (er liebt sie nicht); c) in bestimmter Weise spüren, auffassen, für etw. halten: etw. als kränkend, als [eine] Wohltat e.; ich empfand mich als Begnadeter/(veraltend:) Begnadeten.
empfinden  

empfinden, fühlen, spüren, verspüren
[fühlen, spüren, verspüren]
empfinden  

v.
<V.t. 134; hat> mit den Sinnen wahrnehmen (Reize); fühlen, spüren, im Gemüt bewegen (Leid, Liebe); Befriedigung, Freude, Reue, Scham ~; Durst, Hunger, Kälte, Wärme ~; einen Verlust schmerzlich, tief ~; Abneigung, Achtung, Antipathie, Bewunderung, Sympathie, Zuneigung für jmdn. ~; nichts für jmdn. ~ ihn nicht lieben; Abscheu, Ekel vor etwas od. jmdm. ~ [<ahd. intfindan; finden]
[emp'fin·den]
[empfinde, empfindest, empfindet, empfinden, empfand, empfandst, empfanden, empfandet, empfände, empfändest, empfänden, empfändet, empfind, empfunden, empfindend]