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Ente  

Ẹn|te, die; -, -n [1: mhd. ente, ant, ahd. enita, anut, urspr. Bez. für die Wildente; 2: LÜ von frz. canard; 4: H. u.]:

1.a)Schwimmvogel mit kurzem Hals, breitem Schnabel u. Schwimmfüßen: die -n gründeln; er watschelt wie eine E.; er schwimmt wie eine bleierne E. (ugs. scherzh.: er kann nicht od. nur schlecht schwimmen);

*lahme E. (ugs. abwertend; schwunglose, schwerfällige Person. langsames Fahrzeug mit schwachem Motor);

b)weibliche Ente;

c)Entenbraten, -gericht.



2.(Jargon) falsche [Presse]meldung.


3.(ugs.) Uringefäß mit einem Hals (3 a) für bettlägerige Männer.


4.

*kalte E. (einer Bowle ähnliches Getränk aus Wein, Schaumwein, Mineralwasser u. Zitronenscheiben. Soldatenspr.; Blindgänger).
Ente  

Ente  

Ente, Enterich, Erpel
[Enterich, Erpel]
Ente  

n.
<f. 19; i.w.S.> kleinerer, kurzbeiniger Gänsevogel; <i.e.S.> von den Gänsen nur durch eine anatomische Eigenheit der Luftröhre unterschiedener Vogel: Anatina; <fig.; umg.; scherzh.> unverbürgte Nachricht, Falschmeldung (Zeitungs~); Gefäß mit langem Hals zum Wasserlassen für bettlägrige Männer; die Nachricht, das Gerücht war nur eine ~; kalte ~ Getränk aus Weißwein, Sekt u. Zitrone u. evtl. Selterswasser; schnattern, watscheln wie eine ~; wie eine bleierne ~ schwimmen <umg.; scherzh.> unbeholfen, schwerfällig schwimmen; [(Vogel) <ahd. anut, anata, enita <germ. *anudiz;(Falschmeldung) Übersetzung aus frz. canard „Ente“, in gewissen Wendungen = „Lüge, Schwindel“, oder nach den Erzählungen von wundersamen Tieren in fernen Ländern, zu denen auch blaue Enten zählten]
['En·te]
[Enten]