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entziehen  

ent|zie|hen <unr. V.; hat> [mhd. entziehen = entziehen; verhindern; abhalten, ahd. antziuhan]:

1.a)von jmdm. wegziehen: sie entzog ihm ihre Hand;

b)nicht länger geben od. zuteilwerden lassen; jmdm. wegnehmen: jmdm. die Unterstützung e.; jmdm. das Vertrauen e.;

c)nicht länger zur Nutzung überlassen: jmdm. den Führerschein, das Sorgerecht, die Konzession e.;

d)von etw. fernhalten: jmdn., etw. jmds. Kontrolle e.;

e)aus etw. ziehen u. in sich aufnehmen: die Wurzeln entziehen dem Boden Feuchtigkeit.



2.<e. + sich> a)sich von jmdm., etw. losmachen: sich jmdm., jmds. Umarmung e.; er konnte sich ihrem Charme nicht e.;

b)(geh.) sich von jmdm., etw. zurückziehen, fernhalten: du entziehst dich deiner Familie; sie entzog sich (verbarg sich vor) unseren Blicken;

c)eine Aufgabe o. Ä. nicht erfüllen, einer Sache nicht nachkommen: sich der Verantwortung e.;

d)(geh.) durch rechtzeitige eigene Anstrengung entgehen, entkommen: sich der Verhaftung [durch die Flucht] e.; der Angeklagte hat sich seinen irdischen Richtern entzogen (verhüll.; hat Selbstmord begangen);

e)nicht Gegenstand von etw. sein, einem bestimmten Zugriff nicht unterliegen: etw. entzieht sich jeder Kontrolle; das entzieht sich meiner Kenntnis (das weiß ich nicht).



3. (ugs.) a)einer Entziehungskur unterziehen, einen [Drogen]süchtigen heilen: jmdn. stationär e.;

b)sich einer Entziehungskur unterziehen: Fixer, die entzogen haben.

entziehen  

a) fortnehmen, nicht länger geben/gewähren, nicht mehr geben, versagen, verweigern, vorenthalten, wegnehmen; (geh.): nicht länger zuteilwerden lassen; (ugs.): abzwacken.

b) abnehmen, aus der Hand nehmen, bringen um, entreißen, nicht länger [über]lassen, wegnehmen; (ugs.): kassieren.

c) abschirmen, bewahren vor, fernhalten von, schützen.

[entziehen]
[entziehe, entziehst, entzieht, entzog, entzogst, entzogen, entzogt, entziehest, entziehet, entzöge, entzögest, entzögen, entzöget, entzieh, entziehend]

a) abschütteln, sich befreien, entgleiten, sich lösen; (geh.): sich entwinden; (ugs.): sich losmachen.

b) sich abkapseln, sich absondern, sich isolieren, sich fernhalten, sich verbergen, sich zurückziehen.

c) aus dem Weg gehen, ausweichen, flüchten, nicht ausführen/erfüllen/erledigen, sich nicht stellen, scheuen, vermeiden, zu entgehen/umgehen suchen; (geh.): fliehen, meiden, nicht nachkommen; (ugs. abwertend): sich drücken.

d) davonkommen, entgehen, entkommen, entschlüpfen; (geh.): entfliehen; (ugs.): entwischen.

[entziehen, sich]
[sich entziehen, entziehe, entziehst, entzieht, entzog, entzogst, entzogen, entzogt, entziehest, entziehet, entzöge, entzögest, entzögen, entzöget, entzieh, entziehend, entziehen sich]
entziehen  

ent|zie|hen <unr. V.; hat> [mhd. entziehen = entziehen; verhindern; abhalten, ahd. antziuhan]:

1.
a)von jmdm. wegziehen: sie entzog ihm ihre Hand;

b)nicht länger geben od. zuteilwerden lassen; jmdm. wegnehmen: jmdm. die Unterstützung e.; jmdm. das Vertrauen e.;

c)nicht länger zur Nutzung überlassen: jmdm. den Führerschein, das Sorgerecht, die Konzession e.;

d)von etw. fernhalten: jmdn., etw. jmds. Kontrolle e.;

e)aus etw. ziehen u. in sich aufnehmen: die Wurzeln entziehen dem Boden Feuchtigkeit.



2.<e. + sich>
a)sich von jmdm., etw. losmachen: sich jmdm., jmds. Umarmung e.; er konnte sich ihrem Charme nicht e.;

b)(geh.) sich von jmdm., etw. zurückziehen, fernhalten: du entziehst dich deiner Familie; sie entzog sich (verbarg sich vor) unseren Blicken;

c)eine Aufgabe o. Ä. nicht erfüllen, einer Sache nicht nachkommen: sich der Verantwortung e.;

d)(geh.) durch rechtzeitige eigene Anstrengung entgehen, entkommen: sich der Verhaftung [durch die Flucht] e.; der Angeklagte hat sich seinen irdischen Richtern entzogen (verhüll.; hat Selbstmord begangen);

e)nicht Gegenstand von etw. sein, einem bestimmten Zugriff nicht unterliegen: etw. entzieht sich jeder Kontrolle; das entzieht sich meiner Kenntnis (das weiß ich nicht).



3. (ugs.)
a)einer Entziehungskur unterziehen, einen [Drogen]süchtigen heilen: jmdn. stationär e.;

b)sich einer Entziehungskur unterziehen: Fixer, die entzogen haben.

entziehen  

[unr.V.; hat] [mhd. entziehen = entziehen; verhindern; abhalten, ahd. antziuhan]: 1. a) von jmdm. wegziehen: sie entzog ihm ihre Hand; b) nicht länger geben od. zuteil werden lassen; jmdm. wegnehmen: jmdm. die Unterstützung e.; Ü jmdm. das Vertrauen e.; c) nicht länger zur Nutzung überlassen: jmdm. den Führerschein, das Sorgerecht, die Konzession e.; d) von etw. fern halten: jmdn., etw. jmds. Kontrolle e.; e) aus etw. ziehen u. in sich aufnehmen: die Wurzeln entziehen dem Boden Feuchtigkeit. 2. [e.+ sich] a) sich von jmdm., etw. losmachen: sich jmdm., jmds. Umarmung e.; Ü er konnte sich ihrem Charme nicht e.; b) (geh.) sich von jmdm., etw. zurückziehen, fern halten: du entziehst dich deiner Familie; sie entzog sich (verbarg sich vor) unseren Blicken; c) eine Aufgabe o.Ä. nicht erfüllen, einer Sache nicht nachkommen: sich der Verantwortung e.; d) (geh.) durch rechtzeitige eigene Anstrengung entgehen, entkommen: sich der Verhaftung [durch die Flucht] e.; der Angeklagte hat sich seinen irdischen Richtern entzogen (verhüll.; hat Selbstmord begangen); e) nicht Gegenstand von etw. sein, einem bestimmten Zugriff nicht unterliegen: etw. entzieht sich jeder Kontrolle; das entzieht sich meiner Kenntnis (das weiß ich nicht). 3. (ugs.) a) einer Entziehungskur unterziehen, einen [Drogen]süchtigen heilen: jmdn. stationär e.; b) sich einer Entziehungskur unterziehen: Fixer, die entzogen haben.
entziehen  

(sich) entziehen, (sich) fliehen (literar.), aus dem Wege gehen, ausweichen, meiden, scheuen
[fliehen, aus dem Wege gehen, ausweichen, meiden, scheuen]
entziehen  

v.
<V. 287; hat>
1 <V.t.> jmdm. etwas ~ wegnehmen, nicht mehr zuteil werden lassen, für künftige Fälle verweigern; jmdm. Alkohol, Kaffee, Nikotin ~ ihn am Trinken, Rauchen hindern; jmdm. Blut ~ abzapfen; jmdm. die Erlaubnis ~, etwas zu tun; jmdm. seine Gunst, Unterstützung ~; sie entzog ihm ihre Hand; jmdm. Kräfte ~ jmds. K. vermindern; einem Redner das Wort ~
2 <V. refl.> sich jmdm. od. einer Sache ~ ihm od. ihr rechtzeitig entfliehen, entkommen, sich von ihm od. ihr befreien; der Fehler hat sich meiner Aufmerksamkeit entzogen ist mir nicht aufgefallen; diese Vorgänge ~ sich der Beobachtung können nicht beobachtet werden; sich den Blicken ~ sich verbergen; warum entziehst du dich uns, unserer Gesellschaft? warum bleibst du fern?; das entzieht sich meiner Kenntnis das weiß ich nicht; sie entzog sich seiner Umarmung, seinen Zärtlichkeiten; sich der Verantwortung ~; sich der Strafe, dem Zugriff der Polizei durch die Flucht ~; der See war unseren Blicken durch eine Baumgruppe entzogen wir konnten ihn nicht sehen;
[ent'zie·hen]
[entziehe, entziehst, entzieht, entziehen, entzog, entzogst, entzogen, entzogt, entziehest, entziehet, entzöge, entzögest, entzögen, entzöget, entzieh, entzogen, entziehend]