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eröffnen  

er|ọ̈ff|nen <sw. V.; hat> [mhd. eroff(en)en = kundtun, ahd. aroffonōn = offenbaren; öffnen]:

1.[erstmalig] der Öffentlichkeit, dem Publikumsverkehr zugänglich machen: ein [neues] Geschäft, eine Praxis, eine Ausstellung e.; eine neue Straße für den Verkehr e.


2.a)(Med., sonst veraltet) [durch Schneiden] öffnen, aufmachen, freilegen: Körperhöhlen e.;

b)(Amtsspr.) amtlich öffnen: der Notar eröffnete das Testament;

c)(Kaufmannsspr.) anlegen, einrichten: ein Konto bei der Bank e.;

d)(Rechtsspr.) in die Wege leiten: einen Vergleich, den Konkurs e.



3.a)einleiten, (mit) etw. offiziell beginnen: eine Sitzung, Diskussion, Verhandlung e.; der Ball wurde mit einer Polonaise eröffnet; eine Schachpartie e. (die einleitenden Züge machen); das Feuer [auf eine Stellung] e. (zu schießen beginnen); ein Lustspiel eröffnete die Theatersaison (bildete den Anfang);

b)(Börsenw.) zu Beginn in bestimmter Weise verlaufen: die Börse eröffnete ruhig, mit schwankenden Kursen.



4.a)[etw. Neues, Unerwartetes] mitteilen: sie eröffnete mir ihre Absichten, ihren Plan;

b)<e. + sich> (geh.) sich jmdm. anvertrauen: ich eröffnete mich meinem älteren Freund.



5.a)zugänglich machen; offenbar werden lassen: das Angebot eröffnet [mir] neue Möglichkeiten, Aussichten, Wege;

b)<e. + sich> zugänglich werden: glänzende Aussichten eröffneten sich ihr.

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1. in Betrieb nehmen, starten, zugänglich machen; (ugs.): aufmachen, aus der Taufe heben.

2. a) aufbrechen, einrichten, freilegen, öffnen; (ugs.): aufmachen.

b) aufnehmen, in Angriff nehmen, in die Wege leiten, in Gang bringen/setzen; (ugs.): ins Rollen bringen.

3. a) anfangen, beginnen, einleiten, in Gang bringen/setzen, starten.

b) anlaufen, beginnen, einsetzen, in Gang kommen, öffnen, starten; (geh.): anheben, seinen Anfang nehmen; (ugs.): angehen, sich anlassen, losgehen.

4. anvertrauen, bekannt geben, darlegen, einweihen, enthüllen, gestehen, informieren, in Kenntnis/ins Bild setzen, mit der Sprache herausrücken, mitteilen, unterrichten, wissen lassen; (geh.): kundgeben, kundtun, offenbaren, unterbreiten, verkünden, verkündigen; (ugs.): Farbe bekennen; (geh. veraltend): entdecken.

5. bereitstellen, bieten, geben, gewähren, öffnen, zugänglich machen; (geh.): darbieten, zuteilwerden lassen; (bildungsspr.): offerieren.

[eröffnen]
[eröffne, eröffnest, eröffnet, eröffnete, eröffnetest, eröffneten, eröffnetet, eröffnend, eroeffnen]
eröffnen  

er|ọ̈ff|nen <sw. V.; hat> [mhd. eroff(en)en = kundtun, ahd. aroffonōn = offenbaren; öffnen]:

1.[erstmalig] der Öffentlichkeit, dem Publikumsverkehr zugänglich machen: ein [neues] Geschäft, eine Praxis, eine Ausstellung e.; eine neue Straße für den Verkehr e.


2.
a)(Med., sonst veraltet) [durch Schneiden] öffnen, aufmachen, freilegen: Körperhöhlen e.;

b)(Amtsspr.) amtlich öffnen: der Notar eröffnete das Testament;

c)(Kaufmannsspr.) anlegen, einrichten: ein Konto bei der Bank e.;

d)(Rechtsspr.) in die Wege leiten: einen Vergleich, den Konkurs e.



3.
a)einleiten, (mit) etw. offiziell beginnen: eine Sitzung, Diskussion, Verhandlung e.; der Ball wurde mit einer Polonaise eröffnet; eine Schachpartie e. (die einleitenden Züge machen); das Feuer [auf eine Stellung] e. (zu schießen beginnen); ein Lustspiel eröffnete die Theatersaison (bildete den Anfang);

b)(Börsenw.) zu Beginn in bestimmter Weise verlaufen: die Börse eröffnete ruhig, mit schwankenden Kursen.



4.
a)[etw. Neues, Unerwartetes] mitteilen: sie eröffnete mir ihre Absichten, ihren Plan;

b)<e. + sich> (geh.) sich jmdm. anvertrauen: ich eröffnete mich meinem älteren Freund.



5.
a)zugänglich machen; offenbar werden lassen: das Angebot eröffnet [mir] neue Möglichkeiten, Aussichten, Wege;

b)<e. + sich> zugänglich werden: glänzende Aussichten eröffneten sich ihr.

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[sw.V.; hat] [mhd. eroff(en)en= kundtun, ahd. aroffonon= offenbaren; öffnen]: 1. [erstmalig] der Öffentlichkeit, dem Publikumsverkehr zugänglich machen: ein [neues] Geschäft, eine Praxis, eine Ausstellung e.; eine neue Straße für den Verkehr e. 2. a) (Med., sonst veraltet) [durch Schneiden] öffnen, aufmachen, freilegen: Körperhöhlen e.; b) (Amtsspr.) amtlich öffnen: der Notar eröffnete das Testament; c) (Kaufmannsspr.) anlegen, einrichten: ein Konto bei der Bank e.; d) (Rechtsspr.) in die Wege leiten: einen Vergleich, den Konkurs e. 3. a) einleiten, (mit) etw. offiziell beginnen: eine Sitzung, Diskussion, Verhandlung e.; der Ball wurde mit einer Polonaise eröffnet; eine Schachpartie e. (die einleitenden Züge machen); das Feuer [auf eine Stellung] e. (zu schießen beginnen); ein Lustspiel eröffnete die Theatersaison (bildete den Anfang); b) (Börsenw.) zu Beginn in bestimmter Weise verlaufen: die Börse eröffnete ruhig, mit schwankenden Kursen. 4. a) [etw. Neues, Unerwartetes] mitteilen: sie eröffnete mir ihre Absichten, ihren Plan; b) [e.+ sich] (geh.) sich jmdm. anvertrauen: ich eröffnete mich meinem älteren Freund. 5. a) zugänglich machen, offenbar werden lassen: das Angebot eröffnet [mir] neue Möglichkeiten, Aussichten, Wege; b) [e.+ sich] zugänglich werden: glänzende Aussichten eröffneten sich ihr.
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v.
<V.t.; hat> beginnen (Sitzung); der Öffentlichkeit zugänglich machen (Geschäft); förmlich öffnen (Testament); förmlich, feierlich od. vertraulich mitteilen, kundtun; <Med.> öffnen, erweitern (Geschwür); einleiten (Geburt); sich ~ <fig.> sich zeigen, in Aussicht stellen; sie hat mir eröffnet, dass …; die Ausstellung wurde vom Kanzler eröffnet; die Diskussion ~; ein Konto bei der Sparkasse ~; das Feuer auf die feindl. Linien ~; gestern wurde der neue Musiksaal mit einem Festkonzert eröffnet; die Saison ~; die neue Spielzeit wurde mit dem „Rigoletto“ eröffnet; den Tanz mit einem Walzer ~
[er'öff·nen]
[eröffne, eröffnest, eröffnet, eröffnen, eröffnete, eröffnetest, eröffneten, eröffnetet, eröffnend]