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Erbe  

1Ẹr|be, das; -s [mhd. erbe, ahd. erbi, urspr. = verwaister Besitz; vgl. Arbeit , arm]:

1.Vermögen, das jmd. bei seinem Tod hinterlässt u. das in den Besitz einer gesetzlich dazu berechtigten Person od. Institution übergeht: das väterliche, mütterliche E. antreten, ausschlagen; auf sein E. verzichten.


2.etw. auf die Gegenwart Überkommenes; nicht materielles [geistiges, kulturelles] Vermächtnis: das E. der Vorfahren.


2Ẹr|be, der; -n, -n [mhd. erbe, ahd. erb(e)o, zu 1↑ Erbe ]: jmd., dem eine Erbschaft zugefallen ist od. zufallen wird: der rechtmäßige, einzige, mutmaßliche E.; die lachenden -n (ugs.; die sich über eine [zu erwartende] Erbschaft freuenden Nachkommen); jmdn. zum/als -n einsetzen.
Erbe  

Ẹr|be, der; -n, -n; gesetzlicher Erbe

Ẹr|be, das; -s; kulturelles Erbe
Erbe  


1. Erbschaft, Erbteil, Hinterlassenschaft, Nachlass; (schweiz.): Vergabung; (veraltet): Nachlassenschaft; (österr., schweiz., sonst veraltet): Verlassenschaft; (Rechtsspr.): Erbmasse, Legat, Vermächtnis.

2. Hinterlassenschaft, Tradition, Überlieferung, Vermächtnis.

[1Erbe]
[Erben, Erbin, Erbinnen]

Erbberechtigter, Hinterbliebener, Nachfolger, Nachkomme.
[2Erbe]
[Erben, Erbin, Erbinnen]
Erbe  

1Ẹr|be, das; -s [mhd. erbe, ahd. erbi, urspr. = verwaister Besitz; vgl. Arbeit, arm]:

1.Vermögen, das jmd. bei seinem Tod hinterlässt u. das in den Besitz einer gesetzlich dazu berechtigten Person od. Institution übergeht: das väterliche, mütterliche E. antreten, ausschlagen; auf sein E. verzichten.


2.etw. auf die Gegenwart Überkommenes; nicht materielles [geistiges, kulturelles] Vermächtnis: das E. der Vorfahren.


2Ẹr|be, der; -n, -n [mhd. erbe, ahd. erb(e)o, zu 1↑ Erbe]: jmd., dem eine Erbschaft zugefallen ist od. zufallen wird: der rechtmäßige, einzige, mutmaßliche E.; die lachenden -n (ugs.; die sich über eine [zu erwartende] Erbschaft freuenden Nachkommen); jmdn. zum/als -n einsetzen.
Erbe  

Erbe, Nachlassempfänger
[Nachlassempfänger]
Erbe  

n.
1 <m. 17> jmd., der etwas erbt od. erben wird, eine Erbschaft antritt od. antreten wird; Müller(s) ~n (als Firmenbezeichnung); der einzige, gesetzliche ~; die lachenden ~n <umg.; scherzh.>; jmdn. als od. zum ~n einsetzen jmdn. bestimmen, der nach dem eigenen Tode die Hinterlassenschaft übernehmen soll;
2 <n. 28; unz.> Erbschaft, Hinterlassenschaft; die Gesamtheit dessen, was auf uns überkommen ist, was vor uns geschaffen worden ist; ein ~ antreten, ausschlagen; das klassische, kulturelle ~ [<ahd. erb(e)o „der Erbe“, erbi „das Erbe als Besitz eines Verwaisten“, got. arbi „das Erbe“, arbia „der Erbe“ <germ. *arb- <idg. *orbho- „verwaist“; verwandt mit arm, Arbeit, Eremit]
['Er·be]
[Erben, Erbin, Erbinnen]