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ergeben  

1er|ge|ben <st. V.; hat> [mhd. ergeben, ahd. irgebān]:

1.a)zum Resultat, zur Folge haben: die Untersuchung ergab keinen Beweis ihrer Schuld; 60 geteilt durch 4 ergibt 15; die Nachprüfung hat ergeben, dass alles seine Ordnung hatte;

b)<e. + sich> aus etw. folgen; sich als Ergebnis zeigen: eins ergibt sich aus dem andern; aus alledem ergibt sich, dass du recht hattest; wenn es sich gerade ergibt (wenn es gerade passt); das hat sich so ergeben (ist von allein so gekommen).



2. <e. + sich> a)sich jmdm., einer Sache rückhaltlos hingeben, widmen: sich dem Spiel, dem Alkohol, einer Leidenschaft e.;

b)sich fügen; etw. widerstandslos hinnehmen: sich in sein Schicksal e.;

c)keinen Widerstand [mehr] leisten; kapitulieren: er ergab sich der Polizei.



2er|ge|ben:

1.1↑ ergeben .


2. <Adj.> a)demütig zugeneigt; hingebungsvoll: er ist ihr bedingungslos, blind e.;

b)ohne Widerstand; still resignierend: ein -es Gesicht machen;

c)(geh.) untertänig, devot: sich e. verneigen; (veraltend; in Briefen:) Ihr sehr ergebener Markus Meier.

ergeben  

ausmachen, sich belaufen, bringen, einbringen, eintragen, erbringen, führen zu, hergeben, hervorbringen, liefern, zur Folge haben; (schweiz.): abgeben; (geh.): zeitigen; (ugs.): abwerfen, machen.
[1ergeben]
[ergebener, ergebene, ergebenes, ergebenen, ergebenem, ergebenerer, ergebenere, ergebeneres, ergebeneren, ergebenerem, ergebenster, ergebenste, ergebenstes, ergebensten, ergebenstem, ergebe, ergibst, ergibt, ergebt, ergab, ergabst, ergaben, ergabt, ergebest, ergebet, ergäbe, ergäbest, ergäben, ergäbet, ergib, ergebend]


1. sich anbieten, sich aufdrängen, sich aufzwingen, sich bieten, deutlich werden, sich einstellen, eintreten, entstehen, sich entwickeln, sich eröffnen, sich erschließen, erwachsen, folgen, sich herausbilden, sich herausschälen, hervorgehen, offenbar werden, sich zeigen; (geh.): sich auftun, sich darbieten; (bildungsspr.): resultieren.

2. a) sich aufopfern, sich einsetzen, sich hingeben, sich [mit Leib und Seele] verschreiben; (geh.): sein Herzblut hingeben; (ugs.): das letzte/sein letztes Hemd hergeben; (oft abwertend): sich in die Arme werfen.

b) sich abfinden, sich anpassen, sich beugen, sich dreinschicken, erdulden, sich fügen, gehorchen, hinnehmen, in Kauf nehmen, kapitulieren, klein beigeben, nachgeben, resignieren, sich schicken, tragen, über sich ergehen lassen, sich unterordnen, sich unterwerfen; (geh.): den Nacken beugen, dulden; (ugs.): schlucken.

c) aufgeben, die Waffen niederlegen/strecken, kapitulieren, keinen Widerstand [mehr] leisten, sich stellen; (geh.): die Segel streichen; (ugs.): das Handtuch werfen, die Flinte ins Korn werfen; (Milit.): die weiße Fahne hinaushängen/zeigen.

[1ergeben, sich]
[sich ergeben, ergebener, ergebene, ergebenes, ergebenen, ergebenem, ergebenerer, ergebenere, ergebeneres, ergebeneren, ergebenerem, ergebenster, ergebenste, ergebenstes, ergebensten, ergebenstem, ergebe, ergibst, ergibt, ergebt, ergab, ergabst, ergaben, ergabt, ergebest, ergebet, ergäbe, ergäbest, ergäben, ergäbet, ergib, ergebend, 1ergeben sich]

a) anhänglich, fügsam, gefügig, hingebungsvoll, treu; (geh.): getreu, getreulich; (bildungsspr.): loyal.

b) demütig, demutsvoll, fußfällig, kniefällig; (geh.): ehrerbietig, ehrfurchtsvoll; (abwertend): devot, kriecherisch, liebedienerisch, untertänig, unterwürfig.

[2ergeben]
[ergebener, ergebene, ergebenes, ergebenen, ergebenem, ergebenerer, ergebenere, ergebeneres, ergebeneren, ergebenerem, ergebenster, ergebenste, ergebenstes, ergebensten, ergebenstem, ergebe, ergibst, ergibt, ergebt, ergab, ergabst, ergaben, ergabt, ergebest, ergebet, ergäbe, ergäbest, ergäben, ergäbet, ergib, ergebend]
ergeben  

1er|ge|ben <st. V.; hat> [mhd. ergeben, ahd. irgebān]:

1.
a)zum Resultat, zur Folge haben: die Untersuchung ergab keinen Beweis ihrer Schuld; 60 geteilt durch 4 ergibt 15; die Nachprüfung hat ergeben, dass alles seine Ordnung hatte;

b)<e. + sich> aus etw. folgen; sich als Ergebnis zeigen: eins ergibt sich aus dem andern; aus alledem ergibt sich, dass du recht hattest; wenn es sich gerade ergibt (wenn es gerade passt); das hat sich so ergeben (ist von allein so gekommen).



2. <e. + sich>
a)sich jmdm., einer Sache rückhaltlos hingeben, widmen: sich dem Spiel, dem Alkohol, einer Leidenschaft e.;

b)sich fügen; etw. widerstandslos hinnehmen: sich in sein Schicksal e.;

c)keinen Widerstand [mehr] leisten; kapitulieren: er ergab sich der Polizei.



2er|ge|ben:

1.1↑ ergeben.


2. <Adj.>
a)demütig zugeneigt; hingebungsvoll: er ist ihr bedingungslos, blind e.;

b)ohne Widerstand; still resignierend: ein -es Gesicht machen;

c)(geh.) untertänig, devot: sich e. verneigen; (veraltend; in Briefen:) Ihr sehr ergebener Markus Meier.

ergeben  

[st.V.; hat] [mhd. ergeben, ahd. irgeban]: 1. a) zum Resultat, zur Folge haben: die Untersuchung ergab keinen Beweis ihrer Schuld; 60 geteilt durch 4 ergibt 15; die Nachprüfung hat ergeben, dass alles seine Ordnung hatte; b) [e.+ sich] aus etw. folgen; sich als Ergebnis zeigen: eins ergibt sich aus dem andern; aus alledem ergibt sich, dass du Recht hattest; das hat sich so ergeben (ist von allein so gekommen); wenn es sich gerade ergibt (wenn es gerade passt). 2. [e.+ sich] a) sich jmdm., einer Sache rückhaltlos hingeben, widmen: sich dem Spiel, dem Alkohol, einer Leidenschaft e.; b) sich fügen, etw. widerstandslos hinnehmen: sich in sein Schicksal e.; c) keinen Widerstand [mehr] leisten; kapitulieren: er ergab sich der Polizei.
ergeben  

adj.
<V. 143; hat>
1 <V.t.> Erkenntnis bringen, zeigen, be-, erweisen; abwerfen, Ertrag erbringen; Lösung erbringen; 4 mal 3 ergibt 12; die Prüfung, Umfrage hat ergeben, dass …
2 <V. refl.> sich ~ keinen Widerstand (mehr) leisten; kapitulieren; sich fügen, sich unterwerfen; es hat sich eben so ~ es ist eben so gekommen; ich habe mich schließlich doch ~ müssen; die Soldaten mussten sich ~; er ergab sich der Polizei; es ergibt sich die Frage, ob …; sich jmdm. od. einer Sache ~ sich ihm od. ihr hingeben, widmen, jmdm. od. einer Sache verfallen sein; sich dem Spiel, dem Trunk ~; sich ~ aus entstehen aus, folgen aus; daraus ergibt sich, dass …; daraus können sich Nachteile, unangenehme Folgen ~; aus dem eben Gesagten ergibt sich, dass …; bei der Untersuchung hat sich ~; beim Zusammenrechnen ergibt sich eine Summe von 4150 Mark; sich ~ in sich fügen in, sich schicken in; sich in sein Los, sein Schicksal ~; er ergab sich drein er fügte sich (den Forderungen od. in die Umstände);
[er'ge·ben1]
[ergebener, ergebene, ergebenes, ergebenen, ergebenem, ergebenerer, ergebenere, ergebeneres, ergebeneren, ergebenerem, ergebenster, ergebenste, ergebenstes, ergebensten, ergebenstem, ergebe, ergibst, ergibt, ergeben, ergebt, ergab, ergabst, ergaben, ergabt, ergebest, ergebet, ergäbe, ergäbest, ergäben, ergäbet, ergib, ergebend]

adj.
<Adj.> fügsam, widerspruchslos; untertänig, hingebungsvoll; jmdm. ~ sein demütig zugetan sein, (freiwillig) untertan, hörig sein; sie ist ihm bedingungslos, treu, völlig ~; Ihr (Ihnen sehr) ~er X (als Schlussformel in Briefen); er ist sein ~er Freund; ~ ließ er den Zornausbruch über sich ergehen; es grüßt (Sie) ~st … (als Schlussformel in Briefen); „Ja“, sagte er ~; er schwieg ~
[er'ge·ben2]
[ergebener, ergebene, ergebenes, ergebenen, ergebenem, ergebenerer, ergebenere, ergebeneres, ergebeneren, ergebenerem, ergebenster, ergebenste, ergebenstes, ergebensten, ergebenstem, ergebe, ergibst, ergibt, ergeben, ergebt, ergab, ergabst, ergaben, ergabt, ergebest, ergebet, ergäbe, ergäbest, ergäben, ergäbet, ergib, ergebend]