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ergreifen  

er|grei|fen <st. V.; hat> [1 a: mhd. ergrīfen]:

1.a)mit der Hand nach einer Person, Sache greifen u. sie festhalten; [zu einem bestimmten Zweck] in die Hand nehmen: ein Glas, jmds. Hand e.; ein Kind bei der Hand e.; er ergriff den Ertrinkenden beim Schopf; die Flammen ergriffen das Haus;

b)festnehmen: einen Dieb e.; der Täter konnte sofort ergriffen werden;

c)(verblasst) drückt den Entschluss zu etw., den Beginn von etw. aus: einen Beruf e. (wählen); die Initiative e. (aktiv werden, zu handeln beginnen); die Macht e. (übernehmen).



2.a) als [plötzliche] Empfindung in jmds. Bewusstsein dringen, als [plötzliches] Verhalten in jmdm. wirksam werden: Reue, eine böse Ahnung, ein Gefühl der Freude ergreift mich;

b)erfassen, befallen; [schädigend] auf jmdn. eindringen, übergreifen: von einer Krankheit ergriffen werden.



3.im Innersten bewegen; jmdm. nahegehen: ihr Schicksal, die Musik hat mich tief ergriffen; eine ergreifende Rede, Szene; [tief] ergriffen (erschüttert) sein.
ergreifen  

er|grei|fen
ergreifen  


1. a) anfassen, anpacken, berühren, betasten, erfassen, fassen, greifen, [in die Hand] nehmen, packen, raffen, zugreifen, zupacken; (ugs.): grapschen; (landsch.): angreifen, anlangen.

b) aufgreifen, erhaschen, erwischen, fangen, fassen, festnehmen, gefangen nehmen, greifen, in Gewahrsam/Verwahrung bringen, in seine Gewalt bekommen; (geh.): habhaft werden; (ugs.): abfassen, am/beim Wickel kriegen, am/beim Wickel packen, kassieren, kriegen, schnappen; (salopp): kaschen; (veraltend): haschen.

2. befallen, erfassen, erfüllen, heimsuchen, packen, überfallen, überkommen, übermannen, überwältigen; (geh.): ankommen, anwandeln, sich bemächtigen, beschleichen.

3. aufregen, aufwühlen, aus dem Gleichgewicht bringen, beeindrucken, beunruhigen, befremden, berühren, bewegen, erregen, erschüttern, in Aufruhr/Erregung/Unruhe versetzen, mitnehmen, nahegehen, rühren, treffen, zu Herzen gehen; (geh.): anrühren, betreffen; (bildungsspr.): echauffieren, tangieren; (ugs.): an die Nieren gehen.

[ergreifen]
[ergreife, ergreifst, ergreift, ergriff, ergriffst, ergriffen, ergrifft, ergreifest, ergreifet, ergriffe, ergriffest, ergriffet, ergreif, ergreifend]
ergreifen  

er|grei|fen <st. V.; hat> [1 a: mhd. ergrīfen]:

1.
a)mit der Hand nach einer Person, Sache greifen u. sie festhalten; [zu einem bestimmten Zweck] in die Hand nehmen: ein Glas, jmds. Hand e.; ein Kind bei der Hand e.; er ergriff den Ertrinkenden beim Schopf; die Flammen ergriffen das Haus;

b)festnehmen: einen Dieb e.; der Täter konnte sofort ergriffen werden;

c)(verblasst) drückt den Entschluss zu etw., den Beginn von etw. aus: einen Beruf e. (wählen); die Initiative e. (aktiv werden, zu handeln beginnen); die Macht e. (übernehmen).



2.
a) als [plötzliche] Empfindung in jmds. Bewusstsein dringen, als [plötzliches] Verhalten in jmdm. wirksam werden: Reue, eine böse Ahnung, ein Gefühl der Freude ergreift mich;

b)erfassen, befallen; [schädigend] auf jmdn. eindringen, übergreifen: von einer Krankheit ergriffen werden.



3.im Innersten bewegen; jmdm. nahegehen: ihr Schicksal, die Musik hat mich tief ergriffen; eine ergreifende Rede, Szene; [tief] ergriffen (erschüttert) sein.
ergreifen  

[st.V.; hat] [1a: mhd. ergrifen]: 1. a) mit der Hand nach einer Person, Sache greifen u. sie festhalten; [zu einem bestimmten Zweck] in die Hand nehmen: ein Glas, jmds. Hand e.; ein Kind bei der Hand e.; er ergriff den Ertrinkenden beim Schopf; Ü die Flammen ergriffen das Haus; b) festnehmen: einen Dieb e.; der Täter konnte sofort ergriffen werden; c) (verblasst:) drückt den Entschluss zu etw., den Beginn von etw. aus: einen Beruf e. (wählen); die Initiative e. (aktiv werden, zu handeln beginnen); die Macht e. (übernehmen). 2. a) als [plötzliche] Empfindung in jmds. Bewusstsein dringen, als [plötzliches] Verhalten in jmdm. wirksam werden: Reue, eine böse Ahnung, ein Gefühl der Freude ergreift mich; b) erfassen, befallen; [schädigend] auf jmdn. eindringen, übergreifen: von einer Krankheit ergriffen werden. 3. im Innersten bewegen; jmdm. nahe gehen: ihr Schicksal, die Musik hat mich tief ergriffen; eine ergreifende Rede, Szene; [tief] ergriffen (erschüttert) sein.
ergreifen  

v.
<V.t. 158; hat>
1 nach etwas greifen u. es fest halten, packen, erfassen, in die Hand nehmen; fest-, gefangen nehmen (Dieb); <fig.> innerlich bewegen, erschüttern
2 Entsetzen, Furcht ergriff mich packte, überfiel mich; einen Beruf ~ wählen u. auszuüben beginnen; die Flucht ~ fliehen; das Feuer ergriff die Gardinen griff auf die G. über; einen Gegenstand ~; die Gelegenheit ~, etwas zu tun die G. wahrnehmen, nützen; er ergriff das Kind und hob es hoch; die Macht ~ die Macht übernehmen; Maßnahmen, Mittel ~ wählen u. anwenden; das Wort ~ zu sprechen beginnen, eine Rede beginnen;
3 ;das Theaterstück hat mich stark, tief ergriffen
4 für jmdn. Partei ~ sich für jmdn. einsetzen, jmds. Meinung unterstützen; von etwas Besitz ~ etwas in Besitz nehmen, sich aneignen;
5 vom Feuer ergriffen werden zu brennen beginnen; von Furcht ergriffen werden sich plötzlich fürchten, sich zu fürchten beginnen;
6 ;ein ~des Buch, Schicksal, Theaterstück; es war ~d, zu hören, zu sehen, wie …; → a. ergriffen
[er'grei·fen]
[ergreife, ergreifst, ergreift, ergriff, ergriffst, ergriffen, ergrifft, ergreifest, ergreifet, ergriffe, ergriffest, ergriffet, ergreif, ergreifend]