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erliegen  

er|lie|gen <st. V.; ist> [mhd. erligen, ahd. irliggen = umkommen, zu ↑ liegen ]:

1.a)von jmdm. besiegt werden, jmdm. unterliegen; von etw. (einem Gefühl, einer Leidenschaft o. Ä.) überwältigt werden: einer Übermacht e.; dem Gegner im Kampf e.; den Versuchungen, den Verlockungen des Lebens e.; (verblasst:) einer Täuschung e. (sich täuschen lassen); einem Irrtum e. (sich irren);

*zum Erliegen kommen (zusammenbrechen; zum Stillstand kommen): der Verkehr ist zum E. gekommen; etw. zum Erliegen bringen (zusammenbrechen lassen; zum Stillstand bringen): der Frost hat die Schifffahrt zum E. gebracht;

b)an etw. sterben: einem Herzschlag e.



2.(österr.) hinterlegt sein: beim Pförtner erliegt eine Nachricht für Sie.
erliegen  

a) ausgestochen/besiegt/bezwungen werden, ein Fiasko/einen Misserfolg erleiden, eine Niederlage erleiden, geschlagen werden, niedergekämpft/niedergerungen/niedergeworfen werden, scheitern, Schiffbruch erleiden, übermannt/überrannt/überrollt werden, überwältigt/überwunden werden, unterliegen, unterworfen werden, verlieren, zum Opfer werden; (bildungsspr.): ein Waterloo erleben; (ugs.): eine Schlappe einstecken müssen/erleiden, eingepackt werden, erledigt werden, fertiggemacht werden, weggeputzt werden.

b) nachgeben, Opfer werden, sich überlassen, verfallen, Zielscheibe sein, zum Opfer fallen; (geh.): anheimfallen.

c) sein Leben verlieren, sterben, umkommen, ums Leben kommen.

[erliegen]
[erliege, erliegst, erliegt, erlag, erlagst, erlagen, erlagt, erliegest, erlieget, erläge, erlägest, erlägen, erläget, erlieg, erlegen, erliegend, zum Erliegen kommen]

zum Erliegen kommen
aufhören, ausklingen, auslaufen, ein Ende haben/nehmen, enden, sich legen, nicht weitergehen, schließen, vergehen, zu Ende gehen; (geh.): sich neigen; (landsch.): ausgehen.
[• erliegen]
[erliege, erliegst, erliegt, erlag, erlagst, erlagen, erlagt, erliegest, erlieget, erläge, erlägest, erlägen, erläget, erlieg, erlegen, erliegend]
erliegen  

er|lie|gen <st. V.; ist> [mhd. erligen, ahd. irliggen = umkommen, zu ↑ liegen]:

1.
a)von jmdm. besiegt werden, jmdm. unterliegen; von etw. (einem Gefühl, einer Leidenschaft o. Ä.) überwältigt werden: einer Übermacht e.; dem Gegner im Kampf e.; den Versuchungen, den Verlockungen des Lebens e.; (verblasst:) einer Täuschung e. (sich täuschen lassen); einem Irrtum e. (sich irren);

*zum Erliegen kommen (zusammenbrechen; zum Stillstand kommen): der Verkehr ist zum E. gekommen; etw. zum Erliegen bringen (zusammenbrechen lassen; zum Stillstand bringen): der Frost hat die Schifffahrt zum E. gebracht;

b)an etw. sterben: einem Herzschlag e.



2.(österr.) hinterlegt sein: beim Pförtner erliegt eine Nachricht für Sie.
erliegen  

[st.V.; ist] [mhd. erligen, ahd. irliggen = umkommen, zu liegen]: 1. a) von jmdm. besiegt werden, jmdm. unterliegen; von etw. (einem Gefühl, einer Leidenschaft o.Ä.) überwältigt werden: einer Übermacht e.; dem Gegner im Kampf e.; den Versuchungen, den Verlockungen des Lebens e.; (verblasst:) einer Täuschung e. (sich täuschen lassen); einem Irrtum e. (sich irren); *zum Erliegen kommen (zusammenbrechen; zum Stillstand kommen): der Verkehr ist zum E. gekommen; etw. zum Erliegen bringen (zusammenbrechen lassen; zum Stillstand bringen): der Frost hat die Schifffahrt zum E. gebracht; b) an etw. sterben: einem Herzschlag e. 2. (österr.) hinterlegt sein: beim Pförtner erliegt eine Nachricht für Sie.
erliegen  

(sich) beugen, erliegen
[beugen]
erliegen  

v.
<V.i. 179; ist> unterliegen; besiegt werden von; <österr.> zur Einsicht, Kenntnisnahme öffentlich daliegen; das Gebührenverzeichnis erliegt im Vorzimmer <österr.>; einer Krankheit ~ daran sterben; der feindlichen Übermacht ~; einer Versuchung ~; etwas zum Erliegen bringen zum Stillstand bringen; zum Erliegen kommen zum Stillstand kommen ;(Handel, Verkehr)
[er'lie·gen]
[erliege, erliegst, erliegt, erliegen, erlag, erlagst, erlagen, erlagt, erliegest, erlieget, erläge, erlägest, erlägen, erläget, erlieg, erlegen, erliegend]