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erobern  

er|obern <sw. V.; hat> [spätmhd. erobern für mhd. [ge]oberen, ahd. [ga]obarōn = erlangen, gewinnen, eigtl. = der Obere sein, werden]:

1.(ein fremdes Land, Gebiet o. Ä.) durch eine militärische Aktion an sich bringen: eine Festung im Sturm e.; die eroberten Städte, Provinzen.


2.durch eigene Anstrengung, Bemühung oft gegen Widerstände erlangen, erhalten, gewinnen: die Macht, ein Mandat, den Weltmeistertitel e.; eine Frau, das Herz einer Frau e.; du hast dir die Sympathien der Zuhörer erobert; einen Berg e. (geh.; besteigen, bezwingen); das Lied hat [sich] die Welt, hat die Herzen im Sturm erobert; ich hatte mir einen guten Platz erobert (scherzh.; gesichert); das Produkt hat der Firma neue Märkte erobert (erschlossen).
erobern  


1. besetzen, Besitz ergreifen, einnehmen, erstürmen, in Besitz nehmen, okkupieren; (bildungsspr.): annektieren; (ugs.): kapern; (salopp): kaschen, sich unter den Nagel reißen; (ugs. abwertend): schlucken; (Milit.): nehmen; (bes. Milit.): stürmen.

2. bekommen, erfechten, erhalten, erkämpfen, erlangen, erringen, erwerben, gewinnen, kommen, sich verschaffen; (geh.): erstreiten; (ugs.): ergattern, kriegen.

[erobern]
[erobere, eroberst, erobert, eroberte, erobertest, eroberten, erobertet, erobernd]
erobern  

er|obern <sw. V.; hat> [spätmhd. erobern für mhd. [ge]oberen, ahd. [ga]obarōn = erlangen, gewinnen, eigtl. = der Obere sein, werden]:

1.(ein fremdes Land, Gebiet o. Ä.) durch eine militärische Aktion an sich bringen: eine Festung im Sturm e.; die eroberten Städte, Provinzen.


2.durch eigene Anstrengung, Bemühung oft gegen Widerstände erlangen, erhalten, gewinnen: die Macht, ein Mandat, den Weltmeistertitel e.; eine Frau, das Herz einer Frau e.; du hast dir die Sympathien der Zuhörer erobert; einen Berg e. (geh.; besteigen, bezwingen); das Lied hat [sich] die Welt, hat die Herzen im Sturm erobert; ich hatte mir einen guten Platz erobert (scherzh.; gesichert); das Produkt hat der Firma neue Märkte erobert (erschlossen).
erobern  

[sw.V.; hat] [spätmhd. erobern für mhd. [ge]oberen, ahd. [ga]obaron= erlangen, gewinnen, eigtl. = der Obere sein, werden]: 1. (ein fremdes Land, Gebiet o.Ä.) durch eine militärische Aktion an sich bringen: eine Festung im Sturm e.; die eroberten Städte, Provinzen. 2. durch eigene Anstrengung, Bemühung oft gegen Widerstände erlangen, erhalten, gewinnen: die Macht, ein Mandat, den Weltmeistertitel e.; eine Frau, das Herz einer Frau e.; du hast dir die Sympathien der Zuhörer erobert; einen Berg e. (geh.; besteigen, bezwingen); das Lied hat [sich] die Welt, hat die Herzen im Sturm erobert; das Produkt hat der Firma neue Märkte erobert (erschlossen); ich hatte mir einen guten Platz erobert (scherzh.; gesichert).
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v.
er'o·bern <V.t.; hat> mit Gewalt an sich reißen, im Sturm nehmen, erkämpfen, unterwerfen (feindl. Gebiet); <fig.> durch Vorzüge, Schmeichelei usw. erlangen, gewinnen; jmdn. ~ Neigung, Gegenliebe bei jmdm. erwecken; eine Festung, einen feindl. Stützpunkt ~; jmds. Herz im Sturm ~; er hat sich einen guten Platz erobert <fig.> [<mhd. (er)obern <ahd. obaron, urspr. „der Obere bleiben oder werden“, dann „durch Waffengewalt überwinden“; ober …]
[er'obern,]
[erobere, eroberst, erobert, erobern, eroberte, erobertest, eroberten, erobertet, erobert, erobernd]