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erweichen  

er|wei|chen <sw. V.>:

1. weich machen <hat>: die Hitze erweichte das Wachs; ihre Tränen haben mein Herz erweicht (mich gerührt, milde gestimmt).


2. weich werden <ist>: der Asphalt ist in der Sonne erweicht; sein starrer Sinn ist erweicht (er ist nachgiebig[er] geworden).
erweichen  


1. a) weich machen; (Sprachw.): lenisieren, mouillieren.

b) bekehren, gnädig/milde/nachsichtig stimmen, rühren, überreden, umstimmen, zum Einlenken bewegen; (ugs.): beschwatzen, breitschlagen, weichmachen; (salopp): herumkriegen, weichkochen; (bes. südd.): beschwätzen.

2. aufgeben, sich beugen, einlenken, kapitulieren, nachgeben, schwach werden, Zugeständnisse machen, zurückstecken; (geh.): die Segel streichen; (ugs.): einen Rückzieher machen, weich werden; (salopp): den Schwanz einkneifen/einziehen.

[erweichen]
[Erweichens, erweiche, erweichst, erweicht, erweichte, erweichtest, erweichten, erweichtet, erweichest, erweichet, erweich, erweichend]
erweichen  

er|wei|chen <sw. V.>:

1. weich machen <hat>: die Hitze erweichte das Wachs; ihre Tränen haben mein Herz erweicht (mich gerührt, milde gestimmt).


2. weich werden <ist>: der Asphalt ist in der Sonne erweicht; sein starrer Sinn ist erweicht (er ist nachgiebig[er] geworden).
erweichen  

[sw.V.]: 1. weich machen [hat]: die Hitze erweichte das Wachs; Ü ihre Tränen haben mein Herz erweicht (mich gerührt, milde gestimmt). 2. weich werden [ist]: der Asphalt ist in der Sonne erweicht; Ü sein starrer Sinn ist erweicht (er ist nachgiebig[er] geworden).
erweichen  

erweichen, flüssig werden, schmelzen
[flüssig werden, schmelzen]
erweichen  

n.
<V.t.; hat> weich machen (Wachs); <fig.> rühren, überreden, nachgiebig machen; jmds. Herz ~ <fig.> sich ~ lassen <fig.> sich überreden, rühren lassen, nachgeben; durch sein vieles Bitten habe ich mich schließlich ~ lassen
[er'wei·chen]
[erweichens, erweiche, erweichst, erweicht, erweichen, erweichte, erweichtest, erweichten, erweichtet, erweichest, erweichet, erweich, erweicht, erweichend]