[ - Collapse All ]
essen  

1Ẹs|sen, das; -s, - [subst. Inf. von ↑ essen ]:

1.a)<o. Pl.> Einnahme der [Mittags-, Abend]mahlzeit: beim E. sitzen; mit dem E. anfangen; jmdn. zum E. einladen; E. und Trinken hält Leib und Seele zusammen;

b)offizielle, festliche Mahlzeit: nach dem Empfang findet ein E. statt; an einem E. teilnehmen; [für jmdn.] ein E. geben.



2.zur Mahlzeit zubereitete Speise: ein warmes E.; das E. wird kalt; das E. auf den Tisch bringen; [das] E. kochen; (Soldatenspr.:) E. fassen, empfangen; ich werde dir das E. warm stellen; acht E. (acht Portionen Essen) fehlen; E. auf Rädern (soziale Einrichtung, durch die in einer Gemeinschaftsküche zubereitetes Mittagessen älteren Menschen ins Haus geliefert wird).


3. <o. Pl.> Verpflegung: am E. sparen; für E. und Trinken sorgen.


2Ẹs|sen: Stadt im Ruhrgebiet.ẹs|sen <unr. V.; hat> [mhd. eʒʒen, ahd. eʒʒan, urspr. = kauen, beißen]:

1.[feste] Nahrung zu sich nehmen: wir essen gern etwas Kräftiges; mit Messer und Gabel e.; bei Kerzenlicht e.; hier isst man gut; sie isst in der Kantine (pflegt in der Kantine zu essen); heute Abend essen wir warm (nehmen wir warme Speisen zu uns); an einer Gans drei Tage e.;

R selber e. macht fett (ugs.; Kommentar, wenn jmd. von etwas Essbarem nichts abgibt u. den od. die anderen beim Essen hungrig zusehen lässt).



2. als Nahrung zu sich nehmen, verzehren: Fleisch, seine Suppe e.; sie isst keinen Fisch (für sie kommt Fisch als Nahrung nicht infrage); etw. isst sich gut, lässt sich gut e.; er isst zu viel; es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird (man stellt sich alles viel schlimmer vor, als es dann wirklich ist).


3. durch Nahrungsaufnahme in einen bestimmten Zustand bringen: seinen Teller leer e.; er isst mich noch arm!; sich satt e.
Essen  

Ẹs|sen, das; -s, -

Ẹs|sen (Stadt im Ruhrgebiet)
essen  


1. a) Mahlzeit; (geh.): Mahl, Tafel; (abwertend): Völlerei; (veraltend): Schmauserei.

b) Dinner, Galadiner, Galadinner, Gelage; (geh.): Bankett, Diner, Festmahl, Freudenmahl, Gastmahl, Souper, Tafel; (scherzh.): Festschmaus; (scherzh., sonst veraltend): Schmaus.

2. Abendbrot, Dinner, Frühstück, Gericht, Imbiss, Mahlzeit, Menü, Nachspeise, Nachtisch, Snack, Speise; (geh.): [Schlemmer]mahl; (salopp): Futter; (derb): Fraß; (derb abwertend): Fressen; (Kochk.): Dessert.

3. Beköstigung, Bewirtung, Ernährung, Kost, Nahrung, Nahrungsmittel, Mundvorrat, Proviant, Stärkung, Verpflegung, Verköstigung; (geh.): Speis und Trank, Wegzehrung; (Soldatenspr.): eiserne Ration.

[Essen]
[Essens, esse, ißt, isst, eßt, esst, aß, aßt, aßest, aßen, essest, esset, äße, äßest, äßen, äßet, iß, iss, gegessen, essend]sich bedienen, bei Tisch sein/sitzen, den Hunger stillen, sich ernähren, frühstücken, genießen, sich gütlich tun, herfallen, konsumieren, knabbern, sich laben, löffeln, naschen, picken, picknicken, prassen, schlemmen, schlingen, schwelgen, seinen Hunger stillen, sich stärken, zugreifen, zu sich nehmen, zu Tisch sein/sitzen; (geh.): beim Mahl sitzen, dinieren, [ein]nehmen, soupieren, speisen, tafeln, verspeisen, zusprechen; (geh. od. Fachspr.): verzehren; (ugs.): futtern, verdrücken, verputzen, sich vollstopfen, zulangen; (österr. ugs.): habern; (salopp): mampfen, [ordentlich] reinhauen, sich vollfressen, sich [den Bauch/Wanst] vollschlagen; (fam.): schnabulieren, spachteln; (derb): fressen; (scherzh.): sich einverleiben; (ugs. scherzh.): vertilgen; (scherzh., sonst veraltend): schmausen; (landsch.): präpeln; (Fachspr.): Nahrung aufnehmen/zuführen.
[essen]
[Essens, esse, ißt, isst, eßt, esst, aß, aßt, aßest, aßen, essest, esset, äße, äßest, äßen, äßet, iß, iss, gegessen, essend]
essen  

1Ẹs|sen, das; -s, - [subst. Inf. von ↑ essen]:

1.
a)<o. Pl.> Einnahme der [Mittags-, Abend]mahlzeit: beim E. sitzen; mit dem E. anfangen; jmdn. zum E. einladen; E. und Trinken hält Leib und Seele zusammen;

b)offizielle, festliche Mahlzeit: nach dem Empfang findet ein E. statt; an einem E. teilnehmen; [für jmdn.] ein E. geben.



2.zur Mahlzeit zubereitete Speise: ein warmes E.; das E. wird kalt; das E. auf den Tisch bringen; [das] E. kochen; (Soldatenspr.:) E. fassen, empfangen; ich werde dir das E. warm stellen; acht E. (acht Portionen Essen) fehlen; E. auf Rädern (soziale Einrichtung, durch die in einer Gemeinschaftsküche zubereitetes Mittagessen älteren Menschen ins Haus geliefert wird).


3. <o. Pl.> Verpflegung: am E. sparen; für E. und Trinken sorgen.


2Ẹs|sen: Stadt im Ruhrgebiet.ẹs|sen <unr. V.; hat> [mhd. eʒʒen, ahd. eʒʒan, urspr. = kauen, beißen]:

1.[feste] Nahrung zu sich nehmen: wir essen gern etwas Kräftiges; mit Messer und Gabel e.; bei Kerzenlicht e.; hier isst man gut; sie isst in der Kantine (pflegt in der Kantine zu essen); heute Abend essen wir warm (nehmen wir warme Speisen zu uns); an einer Gans drei Tage e.;

Rselber e. macht fett (ugs.; Kommentar, wenn jmd. von etwas Essbarem nichts abgibt u. den od. die anderen beim Essen hungrig zusehen lässt).



2. als Nahrung zu sich nehmen, verzehren: Fleisch, seine Suppe e.; sie isst keinen Fisch (für sie kommt Fisch als Nahrung nicht infrage); etw. isst sich gut, lässt sich gut e.; er isst zu viel; es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird (man stellt sich alles viel schlimmer vor, als es dann wirklich ist).


3. durch Nahrungsaufnahme in einen bestimmten Zustand bringen: seinen Teller leer e.; er isst mich noch arm!; sich satt e.
essen  

[unr.V.; hat] [mhd. , ahd. , urspr. = kauen, beißen]: 1. [feste] Nahrung zu sich nehmen: wir essen gern etwas Kräftiges; mit Messer und Gabel e.; bei Kerzenlicht e.; hier isst man gut; sie isst in der Kantine (pflegt in der Kantine zu essen); heute Abend essen wir warm (warme Speisen); an einer Gans drei Tage e.; R selber e. macht fett (ugs.; Kommentar, wenn jmd. von etwas Essbarem nichts abgibt u. den od. die anderen beim Essen hungrig zusehen lässt). 2. als Nahrung zu sich nehmen, verzehren: Fleisch, seine Suppe e.; sie isst keinen Fisch (für sie kommt Fisch als Nahrung nicht infrage); er isst zu viel; etw. isst sich gut, lässt sich gut e.; Spr es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird (man stellt sich alles viel schlimmer vor, als es dann wirklich ist). 3. durch Nahrungsaufnahme in einen bestimmten Zustand bringen: seinen Teller leer e.; er isst mich noch arm!; sich satt e.
essen  

(genüsslich) essen (umgangssprachlich), schlemmen, schwelgen
[schlemmen, schwelgen]
essen  

n.
<n. 14>
1 Nahrung; Mahlzeit
2 ;das ~ auftragen (auf den Tisch); das ~ bestellen (beim Kellner); ein festliches ~ geben, veranstalten; das ~ kochen, machen <umg.> sein: das ~ ist angebrannt; das ~ ist hier sehr gut und preiswert; das ~ ist fertig; das ~ steht bereits auf dem Tisch; das ~ wird kalt
3 ;ein gutes, leichtes, nahrhaftes, pikantes, schmackhaftes ~
4 ;das ~ auf den Tisch bringen, stellen; ein ~ für zwanzig Personen; nach dem ~ lege ich mich ein Stündchen hin; vor dem ~ einen Aperitif trinken; bitte zum ~! zu Tisch; bleiben Sie bitte zum ~!; jmdn. zum ~ einladen
['Es·sen]
[Essens, Esse]n.
<V.t. u. V.i. 129; hat>
1 als Nahrung zu sich nehmen
2 ;täglich einen Apfel ~; Brot, Kuchen, Obst, Süßigkeiten, Torte ~; ich möchte nur eine Kleinigkeit ~
3 ~ gehen zum Essen in eine Gaststätte gehen; selber ~ macht fett <fig.; umg.> wenn man nichts hergibt, wird man reich;
4 ;der Patient darf wieder alles ~; etwas (nicht) gern ~; er ißt/ isst gern und gut; man kann dort gut und preiswert ~; gut ~ und trinken; es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird <Sprichw.> es ist nichts so schlimm, wie es anfangs aussieht; hast du dich auch satt gegessen?; dreimal täglich ~; viel, wenig ~
5 ;aus der Schüssel, vom Teller ~; ich bin gerade beim Essen; ich esse gerade; jmdm. etwas zu ~ geben; zu Abend, zu Mittag ~; wir sind zum Essen eingeladen; ein Ei zum Frühstück ~
6 ;was wollen wir ~?; was gibt's denn heute zu ~? [<ahd. ezzan, engl. eat, got. itan; zu idg. *ed- „essen“; verwandt mit Aas, atzen, ätzen, fressen, Zahn]
['es·sen]
[essens, esse, ißt, isst, essen, eßt, esst, aß, aßt, aßest, aßen, essest, esset, äße, äßest, äßen, äßet, iß, iss, gegessen, essend]