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Eule  

Eu|le, die; -, -n [1: mhd. iu(we)le, ahd. ūwila, Vkl. von ↑ Uhu ; 3: wohl nach der Form]:

1.(in vielen Arten weltweit verbreiteter) in Wäldern lebender nachtaktiver Vogel mit großen runden Augen u. kurzem krummem Schnabel:

*-n nach Athen tragen (bildungsspr.; einen überflüssigen geistigen Beitrag zu etw. leisten; nach einem Ausspruch in einer Komödie des Aristophanes; wer Eulen nach Athen trägt, tut überflüssige [geistige] Arbeit, weil die Eule - bes. als Attribut der weisen Stadtgöttin Athene - schon längst in Athen heimisch war).


2.a)(Schimpfwort) unattraktive weibliche Person;

b)(Jugendspr. veraltend) Mädchen.



3.(nordd.) a)Handfeger;

b)Flederwisch, Staubwedel.



4.(in vielen Arten vorkommender) Nachtfalter, dessen Flügel eine an Baumrinde erinnernde Tarnfärbung aufweisen.


5. (nord[west]d., berlin. ugs.) Polizist auf Nachtstreife; Nachtwächter.
Eule  

Eu|le, die; -, -n (nordd. auch für [Decken]besen)
Eule  

Eu|le, die; -, -n [1: mhd. iu(we)le, ahd. ūwila, Vkl. von ↑ Uhu; 3: wohl nach der Form]:

1.(in vielen Arten weltweit verbreiteter) in Wäldern lebender nachtaktiver Vogel mit großen runden Augen u. kurzem krummem Schnabel:

*-n nach Athen tragen (bildungsspr.; einen überflüssigen geistigen Beitrag zu etw. leisten; nach einem Ausspruch in einer Komödie des Aristophanes; wer Eulen nach Athen trägt, tut überflüssige [geistige] Arbeit, weil die Eule - bes. als Attribut der weisen Stadtgöttin Athene - schon längst in Athen heimisch war).


2.
a)(Schimpfwort) unattraktive weibliche Person;

b)(Jugendspr. veraltend) Mädchen.



3.(nordd.)
a)Handfeger;

b)Flederwisch, Staubwedel.



4.(in vielen Arten vorkommender) Nachtfalter, dessen Flügel eine an Baumrinde erinnernde Tarnfärbung aufweisen.


5. (nord[west]d., berlin. ugs.) Polizist auf Nachtstreife; Nachtwächter.
Eule  

Eule, Uhu (umgangssprachlich)
[Uhu]
Eule  

n.
<f. 19> nächtlich jagender, weltweit verbreiteter Raubvogel mit krummem, kurzem Schnabel, großen Augen, die zum Dämmerungssehen geeignet sind, u. weichem Gefieder: Striges; <Entomologie; i.w.S.> Angehörige einer Überfamilie der Nachtschmetterlinge ohne knopfartig verdickte Fühlerenden u. mit einem Tympanalorgan im Brustabschnitt: Noctuoides; <i.e.S.> Angehörige einer Familie der Nachtschmetterlinge aus der Überfamilie der Eulen <i.w.S.>, deren Flügel meist düster gefärbt sind, mit charakteristischer Zeichnung aus 3 Binden u. 3 Flecken: Noctuidae; <fig.> Handfeger aus Federn od. weichen Borsten; ein Tonpfeifchen; ~n nach Athen tragen etwas Überflüssiges tun; klug wie die ~n [<ahd. uwila, engl. owl <germ. *uwwilon; Verkleinerungsform zu uwwon, lautmalend; Uhu]
['Eu·le]
[Eulen]