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Eulenspiegel  

Eu|len|spie|gel, der [zum niederd. Eigenn. Ulenspiegel (-spēgel) = später sogenannter Schalksnarr des 14. od. 15. Jh.s u. Held eines urspr. niederd. Volksbuches; viell. zu niederd. ūlen = reinigen, wischen (zu: Ule = Eule (3) ) u. spēgel = Spiegel, auch: Hinterteil, also eigtl. = wisch [mir] den Hintern]: zu lustigen, mutwilligen Schelmenstreichen aufgelegter Mensch; jmd., der sinnreich zu handeln glaubt od. vorgibt u. doch Törichtes tut, Narrheiten begeht.
Eulenspiegel  

Eu|len|spie|gel (Titelgestalt eines dt. Volksbuches)
Eulenspiegel  

Eu|len|spie|gel, der [zum niederd. Eigenn. Ulenspiegel (-spēgel) = später sogenannter Schalksnarr des 14. od. 15. Jh.s u. Held eines urspr. niederd. Volksbuches; viell. zu niederd. ūlen = reinigen, wischen (zu: Ule = Eule (3)) u. spēgel = Spiegel, auch: Hinterteil, also eigtl. = wisch [mir] den Hintern]: zu lustigen, mutwilligen Schelmenstreichen aufgelegter Mensch; jmd., der sinnreich zu handeln glaubt od. vorgibt u. doch Törichtes tut, Narrheiten begeht.
Eulenspiegel  

n.
<m. 5> Schelm, zu Streichen aufgelegter Mensch [ = Eulden Spiegel; zu eulen <nddt. ulen „fegen, säubern“ (zu ule = runder, wie ein Eulenkopf aussehender Besen aus Borsten) u. Spiegel „weißer Fleck“ um den After des Reh- u. Rotwildes]
['Eu·len·spie·gel]