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Evokation  

Evo|ka|ti|on die; -, -en <lat.; »Herausrufen, Aufforderung«>:

1.Erweckung von Vorstellungen od. Erlebnissen bei der Betrachtung eines Kunstwerkes.


2.(hist.) Recht des Königs bzw. des Papstes, eine nicht erledigte Rechtssache unter Umgehung der Instanzen vor sein [Hof]gericht zu bringen.


3.Vorladung eines Beklagten vor ein Gericht.


4.(hist.) Herausrufung der Götter einer belagerten Stadt, um sie auf die Seite der Belagerer zu ziehen (altrömischer Kriegsbrauch)
Evokation  

Evo|ka|ti|on, die; -, -en [lat. evocatio = das Heraus-, Hervorrufen, zu: evocare, ↑ evozieren ]:

1.(bildungsspr.) [suggestive] Erweckung von Vorstellungen od. Erlebnissen (z. B. durch ein Kunstwerk, seine Formen u. Inhalte).


2.(Rechtsspr.) Vorladung eines Beklagten vor ein anderes, höheres Gericht (unter Abforderung des gegen ihn rechtshängigen Prozesses).
Evokation  

Evo|ka|ti|on, die; -, -en <lat.> (Erweckung von Vorstellungen bei Betrachtung eines Kunstwerkes; Rechtsspr. Vorladung eines Beklagten vor ein höheres Gericht)
Evokation  

Evo|ka|ti|on, die; -, -en [lat. evocatio = das Heraus-, Hervorrufen, zu: evocare, ↑ evozieren]:

1.(bildungsspr.) [suggestive] Erweckung von Vorstellungen od. Erlebnissen (z. B. durch ein Kunstwerk, seine Formen u. Inhalte).


2.(Rechtsspr.) Vorladung eines Beklagten vor ein anderes, höheres Gericht (unter Abforderung des gegen ihn rechtshängigen Prozesses).
Evokation  

Evokation, Heraufbeschwören
[Heraufbeschwören]
Evokation  

n.
E·vo·ka·ti'on <[evo-] f. 20> Vorladung (eines Beklagten) [<lat. evocatio]
[Evo·ka·ti'on,]
[Evokationen]