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fügen  

fü|gen <sw. V.; hat> [mhd. füegen, ahd. fuogen, eigtl. = verbinden, ineinanderpassen, verw. mit ↑ Fach ]:

1.(geh.) in einer bestimmten Art zusammenfügen, -bauen: die Mauer war aus unbehauenen Steinen gefügt; Einzelnes zu einem Ganzen f.; eine fest gefügte Ordnung.


2.a)an etw. anfügen; in etw. einfügen: einen Stein an den anderen f.;

b)<f. + sich> in etw. passend eingefügt sein; sich einfügen: das Brett fügt sich genau in die entsprechende Lücke; diese Vorgänge wollen sich in keinen Zusammenhang f.



3.<f. + sich> a)sich einer oft unpersönlichen Gewalt [aus Einsicht] unterordnen, sich in gegebene Verhältnisse einordnen: nach anfänglichem Widerstand fügte sie sich; sich jmds. Anordnungen nicht f.;

b)etw. gefasst auf sich nehmen; sich in etw. schicken: sich in sein Schicksal, ins Unabänderliche, Unvermeidliche f.



4.(geh.) a)schicksalhaft geschehen, eintreten lassen; bewirken: das Schicksal fügte alles zu seinem Besten;

b)<f. + sich> schicksalhaft geschehen, eintreten: alles fügte sich aufs Beste.

fügen  


1. bauen, fertigen, montieren, verbinden, verknüpfen, zusammenbauen, zusammenfügen, zusammensetzen; (Bauw.): fugen.

2. anfügen, einarbeiten, einbetten, einbinden, einflechten, einfügen, eingliedern, einpassen, einsetzen, montieren, ordnen, setzen; (bildungsspr.): integrieren.

[fügen]
[füge, fügst, fügt, fügte, fügtest, fügten, fügtet, fügest, füget, füg, gefügt, fügend, fuegen]


1. a) sich einfügen, sich eingliedern, sich einordnen, sich einpassen, passen; (bildungsspr.): sich integrieren.

b) sich anschließen an, folgen, sich reihen an.

2. a) sich beugen, sich ducken, einlenken, gehorchen, in die Knie gehen, kapitulieren, kleinlaut werden, klein beigeben, nachgeben, parieren, sich richten nach, seinen Widerstand aufgeben, sich unterordnen, sich unterwerfen, zurückstecken; (schweiz.): sich unterziehen; (geh.): den Nacken beugen, die Segel streichen; (ugs.): kuschen, spuren; (salopp): den Schwanz einziehen.

b) sich abfinden, akzeptieren, sich anfreunden, annehmen, sich dreinschicken, sich ergeben, hinnehmen, sich schicken, tragen, über sich ergehen lassen.

3. a) eintreten, sich ereignen, sich ergeben, geschehen, passieren; (geh.): sich begeben, sich zutragen; (veraltend): sich schicken.

b) ablaufen, sich abspielen, sich entwickeln, verlaufen, Verlauf nehmen, vonstattengehen, vor sich gehen; (ugs.): über die Bühne gehen.

[fügen, sich]
[sich fügen, füge, fügst, fügt, fügte, fügtest, fügten, fügtet, fügest, füget, füg, gefügt, fügend, fuegen, fügen sich]
fügen  

fü|gen <sw. V.; hat> [mhd. füegen, ahd. fuogen, eigtl. = verbinden, ineinanderpassen, verw. mit ↑ Fach]:

1.(geh.) in einer bestimmten Art zusammenfügen, -bauen: die Mauer war aus unbehauenen Steinen gefügt; Einzelnes zu einem Ganzen f.; eine fest gefügte Ordnung.


2.
a)an etw. anfügen; in etw. einfügen: einen Stein an den anderen f.;

b)<f. + sich> in etw. passend eingefügt sein; sich einfügen: das Brett fügt sich genau in die entsprechende Lücke; diese Vorgänge wollen sich in keinen Zusammenhang f.



3.<f. + sich>
a)sich einer oft unpersönlichen Gewalt [aus Einsicht] unterordnen, sich in gegebene Verhältnisse einordnen: nach anfänglichem Widerstand fügte sie sich; sich jmds. Anordnungen nicht f.;

b)etw. gefasst auf sich nehmen; sich in etw. schicken: sich in sein Schicksal, ins Unabänderliche, Unvermeidliche f.



4.(geh.)
a)schicksalhaft geschehen, eintreten lassen; bewirken: das Schicksal fügte alles zu seinem Besten;

b)<f. + sich> schicksalhaft geschehen, eintreten: alles fügte sich aufs Beste.

fügen  

(sich) abfinden (mit), (sich) fügen, akzeptieren
[abfinden, akzeptieren]
fügen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> zusammensetzen, aneinander passen, passend aneinander setzen, durch Nägel, Schrauben usw. verbinden; verhängen, geschehen machen, bewirken; das Schicksal hat es so gefügt; der Zufall fügte es, dass ich ihn auf dem Bahnhof traf; diesen Satz muss ich etwas anders ~; ein Wort an ein anderes ~; einen Balken, Stein auf einen anderen ~
2 <V. refl.> sich ~ (von Personen) tun, was befohlen wird, nachgeben, gehorchen; sich ~ (von Ereignissen) (zufällig od. beabsichtigt) geschehen; es fügte sich, dass …; sich jmdm. ~; sich jmds. Anordnungen, jmds. Willen ~; sich in etwas ~ etwas hinnehmen, sich darein schicken; sich ins Unvermeidliche ~; es hat sich so gefügt [<ahd. fuogen, engl. fay „verbinden“ (Schiffbau); zu idg. *pak-, *pag- „festmachen“; verwandt mit fangen, Fach]
['fü·gen]
[füge, fügst, fügt, fügen, fügte, fügtest, fügten, fügtet, fügest, füget, füg, gefügt, fügend]