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fühlen  

füh|len <sw. V.; hat> [mhd. vüelen, ahd. fuolen, eigtl. wohl = tasten]:

1.a)mit dem Tastsinn, den Nerven wahrnehmen; körperlich spüren: einen Schmerz, die Wärme der Sonne f.; sie hat ihr Ende kommen f./gefühlt; er fühlte sein Herz schlagen;

b)tastend prüfen, feststellen: [jmdm.] den Puls f.; man kann die Beule am Kopf f.



2.seelisch empfinden: etw. instinktiv f.; Achtung für jmdn., Mitleid mit jmdm. f.; er fühlte, dass er auf dem richtigen Weg war; sie ließ ihn ihre Verachtung f. (zeigte sie ihm); sie fühlen als Franzosen (fühlen sich zu den Franzosen gehörig); ein fühlendes Herz (ein Mensch, der Mitgefühl hat).


3. tastend nach etw. suchen: er fühlte sofort, ob seine Brieftasche noch vorhanden sei.


4.<f. + sich> a)von seinem körperlichen od. seelischen Zustand, von seiner Lage, Situation o. Ä. eine bestimmte Empfindung haben: sich krank, besser, geborgen, einsam f.; sie fühlt sich seit gestern nicht wohl; wie fühlen Sie sich?;

b)sich in seinem Gefühl für etw. halten: sich schuldig, betrogen f.; sie fühlte sich verpflichtet, ihm zu helfen; sich für etw. verantwortlich, nicht zuständig f.; sich beengt, bedroht f.; ich fühle mich hier fremd;

c)(ugs.) auf etw. stolz u. davon ganz durchdrungen sein: er fühlt sich mächtig [in seiner neuen Würde]; sich als große Heldin f.

fühlen  

füh|len
fühlen  


1. a) bemerken, empfinden, erfahren, erleben, erleiden, haben, merken, spüren, verspüren; (geh.): gewahr werden, gewahren; (Biol., Med., Philos., Psych.): perzipieren; (Psych.): apperzipieren.

b) befühlen, ertasten, feststellen, tasten.

2. ahnen, erahnen, vorausahnen, vorhersehen, wittern; (ugs.): schwanen.

[fühlen]
[fühle, fühlst, fühlt, fühlte, fühltest, fühlten, fühltet, fühlest, fühlet, fühl, gefühlt, fühlend, fuehlen]

a) sich begreifen, sich empfinden, sich finden, sich halten, sich sehen, sich vorkommen.

b) in Form sein, zumute sein, zurecht sein; (geh.): sich befinden; (ugs.): beieinander sein, drauf sein, zumut sein.

[fühlen, sich]
[sich fühlen, fühle, fühlst, fühlt, fühlte, fühltest, fühlten, fühltet, fühlest, fühlet, fühl, gefühlt, fühlend, fuehlen, fühlen sich]
fühlen  

füh|len <sw. V.; hat> [mhd. vüelen, ahd. fuolen, eigtl. wohl = tasten]:

1.
a)mit dem Tastsinn, den Nerven wahrnehmen; körperlich spüren: einen Schmerz, die Wärme der Sonne f.; sie hat ihr Ende kommen f./gefühlt; er fühlte sein Herz schlagen;

b)tastend prüfen, feststellen: [jmdm.] den Puls f.; man kann die Beule am Kopf f.



2.seelisch empfinden: etw. instinktiv f.; Achtung für jmdn., Mitleid mit jmdm. f.; er fühlte, dass er auf dem richtigen Weg war; sie ließ ihn ihre Verachtung f. (zeigte sie ihm); sie fühlen als Franzosen (fühlen sich zu den Franzosen gehörig); ein fühlendes Herz (ein Mensch, der Mitgefühl hat).


3. tastend nach etw. suchen: er fühlte sofort, ob seine Brieftasche noch vorhanden sei.


4.<f. + sich>
a)von seinem körperlichen od. seelischen Zustand, von seiner Lage, Situation o. Ä. eine bestimmte Empfindung haben: sich krank, besser, geborgen, einsam f.; sie fühlt sich seit gestern nicht wohl; wie fühlen Sie sich?;

b)sich in seinem Gefühl für etw. halten: sich schuldig, betrogen f.; sie fühlte sich verpflichtet, ihm zu helfen; sich für etw. verantwortlich, nicht zuständig f.; sich beengt, bedroht f.; ich fühle mich hier fremd;

c)(ugs.) auf etw. stolz u. davon ganz durchdrungen sein: er fühlt sich mächtig [in seiner neuen Würde]; sich als große Heldin f.

fühlen  

[sw.V.; hat] [mhd. vüelen, ahd. fuolen, eigtl. wohl= tasten]: 1. a) mit dem Tastsinn, den Nerven wahrnehmen; körperlich spüren: einen Schmerz, die Wärme der Sonne f.; er fühlte sein Herz schlagen; sie hat ihr Ende kommen f./gefühlt; b) tastend prüfen, feststellen: [jmdm.] den Puls f.; man kann die Beule am Kopf f. 2. seelisch empfinden: etw. instinktiv f.; Achtung für jmdn., Mitleid mit jmdm. f.; er fühlte, dass er auf dem richtigen Weg war; sie ließ ihn ihre Verachtung f. (zeigte sie ihm); sie fühlen als Franzosen (fühlen sich zu den Franzosen gehörig); ein fühlendes Herz (ein Mensch, der Mitgefühl hat); 3. tastend nach etw. suchen: er fühlte sofort, ob seine Brieftasche noch vorhanden sei. 4. [f.+ sich] a) von seinem körperlichen od. seelischen Zustand, von seiner Lage, Situation o.Ä. eine bestimmte Empfindung haben: sich krank, besser, geborgen, einsam f.; sie fühlt sich seit gestern nicht wohl; wie fühlen Sie sich?; b) sich in seinem Gefühl für etw. halten: sich schuldig, betrogen f.; sie fühlte sich verpflichtet, ihm zu helfen; sich für etw. verantwortlich, nicht zuständig f.; sich beengt, bedroht f.; ich fühle mich hier fremd; c) (ugs.) auf etw. stolz u. davon ganz durchdrungen sein: er fühlt sich mächtig [in seiner neuen Würde]; sich als große Heldin f.
fühlen  

v.
<V.; hat>
I <V.t.>
1 mit dem Tastsinn wahrnehmen; körperlich od. seelisch empfinden, spüren (Schmerz, Freude)
2 ;ich fühle, dass er mir nicht vertraut; eine Berührung ~; Hunger, Durst ~; Kälte, Hitze ~; jmdm. den Puls ~; einen bohrenden Schmerz ~; einen Stich, einen Schlag ~; fühlst du nicht den Unterschied?
3 ;er ließ es dich ~, dass er sich über dich geärgert hat; sie ließ ihn ihre Enttäuschung, ihren Ärger ~
4 ;ich fühlte die kalte Mauer durch die Kleider hindurch; Liebe, Hass für jmdn. ~; die Berufung zum Arzt in sich ~; ich fühle (deinen Schmerz) mit dir
5 ;ein ~des Herz haben
II <V.i.>
6 körperl. Empfindungen, seel. Regungen haben; tasten, tastend greifen (nach); jedes Lebewesen fühlt
7 ;er fühlte nach dem Geld in seiner Tasche
III <V.refl.>
8 sich ~ ein Gefühl von etwas haben; <umg.> stolz sein, sich wichtig vorkommen; er fühlt sich <umg.> kommt sich wichtig vor;
9 ;sich angesprochen, getroffen ~; sich beleidigt, verletzt ~; sich zum Künstler, Dichter usw. berufen ~ glauben, dass man dafür geboren ist; sich angenehm, unangenehm berührt ~; sich besser, schlechter ~; sich fremd (in einer neuen Umgebung) ~; sich glücklich ~; sich heimisch ~; sich krank ~; sich schuldig ~; sich stark genug ~, etwas zu tun; sich verpflichtet ~, etwas zu tun; sich für etwas, für jmdn. verantwortlich fühlen; sich wohl ~
10 ;wie ~ Sie sich?; sich wie zu Hause ~ [<ahd. fuolen, engl. feel <westgerm. *foljan]
['füh·len]
[fühle, fühlst, fühlt, fühlen, fühlte, fühltest, fühlten, fühltet, fühlest, fühlet, fühl, gefühlt, fühlend]