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fangen  

Fạn|gen, das; -s: Kinderspiel, bei dem ein Kind den anderen nachlaufen muss, bis es eines von ihnen erreicht u. mit einem leichten Schlag (1 a) berührt: F. spielen.fạn|gen <st. V.; hat> [nach dem Vorbild von mniederd. vangen rückgeb. aus dem Prät. u. 2. Part. von mhd. vā(he)n, ahd. fāhan, eigtl. = greifen, fassen]:

1.a)(ein Tier [das man verfolgt, gejagt hat]) ergreifen, zu fassen bekommen; in seine Gewalt bekommen u. der Freiheit berauben: Vögel, Fische f.; die Katze hat eine Maus gefangen; drei Affen im Käfig gefangen halten;

b)jmdn. (der gesucht, verfolgt wird) festnehmen, fassen: alle wollten helfen, den Dieb zu f.; <meist im 2. Part.:> die gefangenen Soldaten; jmdn. viele Jahre gefangen (in Gefangenschaft) halten; er wurde von einem Stoßtrupp gefangen genommen; jmdn. gefangen setzen (geh. veraltend; festnehmen u. festsetzen); so leicht lasse ich mich nicht f. (ugs.; überlisten); ihre Erzählung hatte uns ganz gefangen (in ihren Bann geschlagen, gefesselt); die Musik, ihr Anblick, die Aufgabe nahm ihn ganz gefangen;

c)<f. + sich> in eine Falle, an ein Hindernis geraten u. nicht mehr loskommen: der Fuchs hat sich im Tellereisen gefangen; der Wind fängt sich im Schornstein; er hat sich in der eigenen Schlinge gefangen (hat sich selbst überführt, kann sich nicht mehr herausreden).



2. nach etw., was geworfen o. Ä. wird, greifen u. es festhalten: einen Ball f.; (ugs.:) eine [Ohrfeige] f. (eine Ohrfeige bekommen).


3. <f. + sich> wieder ins Gleichgewicht, in die normale Lage kommen: ich stolperte, konnte mich aber gerade noch f.; sie hat sich endlich wieder gefangen (hat endlich ihr seelisches Gleichgewicht zurückgewonnen).
Fangen  

Fạn|gen, das; -s; Fangen spielen
fangen  


1. a) angeln, einfangen, erhaschen, erjagen, fischen.

b) auffangen, aufgreifen, beim Schopf fassen/packen, dingfest machen, ergreifen, erwischen, fassen, festnehmen, gefangen nehmen, greifen, in Arrest/Gewahrsam/Haft nehmen, in seine Gewalt bringen, stellen; (geh.): habhaft werden; (ugs.): abfassen, hinter Gitter/Schloss und Riegel bringen, kassieren, kriegen, schnappen; (salopp): hoppnehmen, kaschen; (Jargon): hochnehmen; (landsch. salopp): klappen.

2. ergreifen, fassen, greifen, packen, schnappen; (ugs.): erwischen, kriegen; (veraltend): haschen.

[fangen]
[fange, fängst, fängt, fangt, fing, fingst, fingen, fingt, fangest, fanget, finge, fingest, finget, fang, gefangen, fangend]

sich besänftigen, sich fassen, die Fassung wiedergewinnen, ruhig werden, sein inneres Gleichgewicht/seine Haltung wiederfinden, sich [von dem Schrecken/von der Aufregung] erholen, sich wieder beruhigen, zur Ruhe kommen; (ugs.): sich abregen, sich einkriegen, runterkommen.
[fangen, sich]
[sich fangen, fange, fängst, fängt, fangt, fing, fingst, fingen, fingt, fangest, fanget, finge, fingest, finget, fang, gefangen, fangend, fangen sich]
fangen  

Fạn|gen, das; -s: Kinderspiel, bei dem ein Kind den anderen nachlaufen muss, bis es eines von ihnen erreicht u. mit einem leichten Schlag (1 a) berührt: F. spielen.fạn|gen <st. V.; hat> [nach dem Vorbild von mniederd. vangen rückgeb. aus dem Prät. u. 2. Part. von mhd. vā(he)n, ahd. fāhan, eigtl. = greifen, fassen]:

1.
a)(ein Tier [das man verfolgt, gejagt hat]) ergreifen, zu fassen bekommen; in seine Gewalt bekommen u. der Freiheit berauben: Vögel, Fische f.; die Katze hat eine Maus gefangen; drei Affen im Käfig gefangen halten;

b)jmdn. (der gesucht, verfolgt wird) festnehmen, fassen: alle wollten helfen, den Dieb zu f.; <meist im 2. Part.:> die gefangenen Soldaten; jmdn. viele Jahre gefangen (in Gefangenschaft) halten; er wurde von einem Stoßtrupp gefangen genommen; jmdn. gefangen setzen (geh. veraltend; festnehmen u. festsetzen); so leicht lasse ich mich nicht f. (ugs.; überlisten); ihre Erzählung hatte uns ganz gefangen (in ihren Bann geschlagen, gefesselt); die Musik, ihr Anblick, die Aufgabe nahm ihn ganz gefangen;

c)<f. + sich> in eine Falle, an ein Hindernis geraten u. nicht mehr loskommen: der Fuchs hat sich im Tellereisen gefangen; der Wind fängt sich im Schornstein; er hat sich in der eigenen Schlinge gefangen (hat sich selbst überführt, kann sich nicht mehr herausreden).



2. nach etw., was geworfen o. Ä. wird, greifen u. es festhalten: einen Ball f.; (ugs.:) eine [Ohrfeige] f. (eine Ohrfeige bekommen).


3. <f. + sich> wieder ins Gleichgewicht, in die normale Lage kommen: ich stolperte, konnte mich aber gerade noch f.; sie hat sich endlich wieder gefangen (hat endlich ihr seelisches Gleichgewicht zurückgewonnen).
fangen  

v.
<V.t. 132; hat>
1 nach etwas od. jmdm. jagen u. es od. ihn erfassen, ergreifen, packen; erbeuten (Tiere)
2 ;fang mich!; sich ~ nicht weiterkönnen, an ein Hindernis geraten(Rauch, Wind); <fig.> sich zusammennehmen, eine Erschütterung überwinden, sein seel. Gleichgewicht wiederfinden; du wirst dir gleich eine ~! <umg.> eine Ohrfeige bekommen; einen Ball ~; einen Dieb, Verbrecher ~ festnehmen; Feuer ~ zu brennen beginnen; <fig.> sich für etwas begeistern; sich verlieben; Fische, Fliegen, Vögel ~; Grillen ~ <fig.> verdrießlich sein, grübeln; die Katze fängt Mäuse
3 Fangen spielen ein Spiel spielen, bei dem einer davonläuft u. die andern ihn zu greifen versuchen;
4 jmdn. durch geschickte Fragen ~ in Widersprüche verwickeln u. zum Geständnis zwingen;
5 gefangen (kriegsgefangen) (im Krieg) festgenommen u. entwaffnet; <fig.> in den Bann gezogen; von ihren Reizen gefangen; sich gefangen geben sich festnehmen (u. entwaffnen) lassen; [<ahd. fahan, got. fahan <germ. *fanh- <idg. *pank-; Grundbedeutung: „festmachen“; verwandt mit Fach, fügen]
['fan·gen]
[fange, fängst, fängt, fangen, fangt, fing, fingst, fingen, fingt, fangest, fanget, finge, fingest, finget, fang, gefangen, fangend]