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fechten  

fẹch|ten <st. V.; hat> [1 a: mhd. vehten, ahd. fehtan, urspr. wahrsch. = kämmen; rupfen; zur Bedeutungsentwicklung vgl. raufen ; 2: rotwelsch (17. Jh.), nach den wandernden Handwerksburschen, die für Geld ihre Fechtkünste zeigten]:

1.a)mit einer Hieb- od. Stoßwaffe kämpfen: mit jmdm., gegen jmdn. f.; du fichtst, er ficht mit dem Degen, dem Säbel, dem Florett; (Fechten:) einen Gang f. (fechtend austragen); auf Hieb, Stoß f.; Damen fochten früher nur Florett; sie fechten mit harten Worten (geh.; sie führen eine harte Diskussion); sie focht für das Recht der Schwachen;

b)(geh.) im Krieg als Soldat kämpfen: er hat unter Napoleon gefochten; in den vordersten Reihen f.; sie fechten um/für ihre Unabhängigkeit, gegen die Fremdherrschaft.



2.(ugs. veraltend) [von Tür zu Tür, Haus zu Haus o. Ä. gehen u.] betteln.
fechten  

a) mit einer Hiebwaffe/Stoßwaffe kämpfen; (geh.): die Klingen kreuzen.

b) als Soldat kämpfen, in den Krieg ziehen, Krieg/einen Kampf führen; (veraltend): ins Feld ziehen; (veraltet): streiten.

c) eine Lanze brechen, sich einsetzen, eintreten für, sich engagieren, kämpfen, Partei ergreifen; (geh.): streiten, sich verwenden; (ugs.): sich starkmachen.

[fechten]
[fechte, fichtst, ficht, fechtet, focht, fochtst, fochten, fochtet, fechtest, föchte, föchtest, föchten, föchtet, gefochten, fechtend]
fechten  

fẹch|ten <st. V.; hat> [1 a: mhd. vehten, ahd. fehtan, urspr. wahrsch. = kämmen; rupfen; zur Bedeutungsentwicklung vgl. raufen; 2: rotwelsch (17. Jh.), nach den wandernden Handwerksburschen, die für Geld ihre Fechtkünste zeigten]:

1.
a)mit einer Hieb- od. Stoßwaffe kämpfen: mit jmdm., gegen jmdn. f.; du fichtst, er ficht mit dem Degen, dem Säbel, dem Florett; (Fechten:) einen Gang f. (fechtend austragen); auf Hieb, Stoß f.; Damen fochten früher nur Florett; sie fechten mit harten Worten (geh.; sie führen eine harte Diskussion); sie focht für das Recht der Schwachen;

b)(geh.) im Krieg als Soldat kämpfen: er hat unter Napoleon gefochten; in den vordersten Reihen f.; sie fechten um/für ihre Unabhängigkeit, gegen die Fremdherrschaft.



2.(ugs. veraltend) [von Tür zu Tür, Haus zu Haus o. Ä. gehen u.] betteln.
fechten  

[st.V.; hat] [1a: mhd. vehten, ahd. fehtan, urspr. wahrsch. = kämmen; rupfen; zur Bedeutungsentwicklung vgl. raufen; 2:rotwelsch (17. Jh.), nach den wandernden Handwerksburschen, die für Geld ihre Fechtkünste zeigten]: 1. a) mit einer Hieb- od. Stoßwaffe kämpfen: mit jmdm., gegen jmdn. f.; du fichtst, er ficht mit dem Degen, dem Säbel, dem Florett; (Fechten:) einen Gang f. (fechtend austragen); auf Hieb, Stoß f.; Damen fochten früher nur Florett; Ü sie fechten mit harten Worten (geh.; sie führen eine harte Diskussion); sie focht für das Recht der Schwachen; b) (geh.) im Krieg als Soldat kämpfen: er hat unter Napoleon gefochten; in den vordersten Reihen f.; sie fechten um/für ihre Unabhängigkeit, gegen die Fremdherrschaft. 2. (ugs. veraltend) [von Tür zu Tür, Haus zu Haus o.Ä. gehen u.] betteln.
fechten  

n.
<V. 133; hat>
1 <V.i.> mit Stoß- od. Hiebwaffe kämpfen; einen Gang ~; auf Hieb, Stoß ~; gegen jmdn. ~; mit jmdm. ~; mit dem Degen, Säbel ~ <<ahd. fehtan, engl., fight <urgerm. *fiuhtan; hierzu Fuchtel>
2 <V.i.> (als wandernder Handwerksbursche) betteln; ~ gehen
3 <V.t.; umg.; veraltet> erbetteln; (sich) ein paar Zigaretten ~ [aus der Zeit, in der, namentl. in Nürnberg u. Breslau, eigene Fechtschulen u. Fechtspiele für Handwerker bestanden, die dann für Geld ihr Können weitergaben u. Wettkämpfe aufführten]
['fech·ten]
[fechte, fichtst, ficht, fechten, fechtet, focht, fochtst, fochten, fochtet, fechtest, föchte, föchtest, föchten, föchtet, gefochten, fechtend]