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Feder  

Fe|der, die; -, -n [1: mhd. veder(e), ahd. fedara, zu einem Verb mit der Bed. »auf etw. los-, niederstürzen; fliegen«]:

1.auf dem Körper eines Vogels wachsendes Gebilde, das aus einer Art hornigem Stiel besteht, von dem feine rippenartige Verzweigungen od. fadenartige Gebilde ausgehen, u. das zusammen mit vielen gleichartigen das Gefieder des Vogels bildet u. dem Fliegen sowie dem Wärmeschutz dient: zerzauste -n; die -n sträubten sich; ein Vogel mit schwarzen -n; eine F. am Hut tragen; -n schleißen (von den Kielen befreien); sie ist leicht wie eine F. (sehr leicht);

*-n lassen [müssen] (ugs.; Schaden erleiden, Einbußen, Nachteile, Verluste hinnehmen [müssen]): die Partei musste -n lassen; in die/in den/aus den -n (ugs.; ins/im/aus dem Bett): in den -n liegen; ich muss morgen früh aus den -n; sich mit fremden -n schmücken (Verdienste anderer als die eigenen ausgeben [u. sich damit brüsten]; nach einer Fabel, in der sich eine Krähe mit Pfauenfedern schmückt [Quelle ist eine Fabel von Äsop]).


2.a)[spitz zulaufender] metallener Gegenstand, mit dem (mithilfe eines Federhalters) geschrieben od. gezeichnet wird: eine goldene F.; die F. kleckst, kratzt; die F. eintauchen; mit einer breiten, einer dünnen F. schreiben; der Tod nahm ihm die F. aus der Hand; jmd. schreibt, führt eine kluge, geschliffene, gewandte F. (schreibt klug, geschliffen, drückt sich schriftlich gewandt aus); eine spitze F. schreiben/führen (sehr kritische u. aggressive Texte verfassen); jmdm. etw. in die F. diktieren;

b)(österr.) [Füll]federhalter: die F. füllen.



3.(Technik) in verschiedene Mechanismen eingebautes elastisches, spiraliges od. blattförmiges [Metall]teil, das einen Druck od. Zug aushalten od. ausüben soll: die F. der Uhr ist gebrochen; die -n des Sofas ächzten unter der Last.


4.(Tischlerei) a)an ein Brett angearbeitete Leiste, die in die rinnenförmige Vertiefung eines anderen Brettes eingepasst wird u. so eine Verbindung zwischen zwei Brettern herstellt;

b)Leiste, die in die rinnenförmigen Vertiefungen zweier benachbarter Bretter eingeschoben wird.



5.(Jägerspr.) a)<meist Pl.> Borste auf dem Rücken des Wildschweins;

b)Rippe des Rotwilds.

Feder  

Fe|der, die; -, -n
Feder  


1. Daune, Daunenfeder, Flaumfeder, Vogelfeder; (nordd.): Dune; (veraltet): Fieder.

2. a) Schreibfeder, Zeichenfeder.

b) Federhalter, Füllfederhalter, Füllhalter; (österr.): Federstiel; (ugs.): Füller, Halter; (bes. südd., österr., schweiz.): Füllfeder.

[Feder]
[Federn]
Feder  

Fe|der, die; -, -n [1: mhd. veder(e), ahd. fedara, zu einem Verb mit der Bed. »auf etw. los-, niederstürzen; fliegen«]:

1.auf dem Körper eines Vogels wachsendes Gebilde, das aus einer Art hornigem Stiel besteht, von dem feine rippenartige Verzweigungen od. fadenartige Gebilde ausgehen, u. das zusammen mit vielen gleichartigen das Gefieder des Vogels bildet u. dem Fliegen sowie dem Wärmeschutz dient: zerzauste -n; die -n sträubten sich; ein Vogel mit schwarzen -n; eine F. am Hut tragen; -n schleißen (von den Kielen befreien); sie ist leicht wie eine F. (sehr leicht);

*-n lassen [müssen] (ugs.; Schaden erleiden, Einbußen, Nachteile, Verluste hinnehmen [müssen]): die Partei musste -n lassen; in die/in den/aus den -n (ugs.; ins/im/aus dem Bett): in den -n liegen; ich muss morgen früh aus den -n; sich mit fremden -n schmücken (Verdienste anderer als die eigenen ausgeben [u. sich damit brüsten]; nach einer Fabel, in der sich eine Krähe mit Pfauenfedern schmückt [Quelle ist eine Fabel von Äsop]).


2.
a)[spitz zulaufender] metallener Gegenstand, mit dem (mithilfe eines Federhalters) geschrieben od. gezeichnet wird: eine goldene F.; die F. kleckst, kratzt; die F. eintauchen; mit einer breiten, einer dünnen F. schreiben; der Tod nahm ihm die F. aus der Hand; jmd. schreibt, führt eine kluge, geschliffene, gewandte F. (schreibt klug, geschliffen, drückt sich schriftlich gewandt aus); eine spitze F. schreiben/führen (sehr kritische u. aggressive Texte verfassen); jmdm. etw. in die F. diktieren;

b)(österr.) [Füll]federhalter: die F. füllen.



3.(Technik) in verschiedene Mechanismen eingebautes elastisches, spiraliges od. blattförmiges [Metall]teil, das einen Druck od. Zug aushalten od. ausüben soll: die F. der Uhr ist gebrochen; die -n des Sofas ächzten unter der Last.


4.(Tischlerei)
a)an ein Brett angearbeitete Leiste, die in die rinnenförmige Vertiefung eines anderen Brettes eingepasst wird u. so eine Verbindung zwischen zwei Brettern herstellt;

b)Leiste, die in die rinnenförmigen Vertiefungen zweier benachbarter Bretter eingeschoben wird.



5.(Jägerspr.)
a)<meist Pl.> Borste auf dem Rücken des Wildschweins;

b)Rippe des Rotwilds.

Feder  

Feder, Federkiel, Schreibfeder, Tuschfeder
[Federkiel, Schreibfeder, Tuschfeder]
Feder  

n.
<f. 21>
1 Haargebilde der Vögel aus Horn; ~n <Pl.; umg.> das Bett; kleines, spitzes Gerät zum Schreiben (Schreib~, Stahl~, Füll~); <sinnbildl. für> das Schreiben, das Geschriebene; <Tech.> Maschinenteil aus einem elast. geraden, gebogenen od. gedrehten Metallstab (Sprung~, Spiral~, Uhr~); <Tischlerei, Zimmerei> an ein Brett angearbeitete Leiste, die in die Aussparung (Nut) eines anderen passt; <auch> Hartholzleiste, die in Nuten zweier benachbarter Bretter eingeschoben wird; <Jägerspr.> Rückenborste des Schwarzwildes; Rippe des Rotwildes
2 seiner ~ freien Lauf lassen seinen Gedanken schriftl. freien Lauf lassen; ein Mann der ~ Schriftsteller, Journalist, schreibgewandter Mensch;
3 ;die ~ aufziehen, entspannen, spannen, zusammenpressen; die ~ ist gebrochen, gesprungen; er weiß die ~ zu führen er kann gut, gewandt schreiben; ~n lassen <fig.; umg.> Nachteil, Schaden erleiden;
4 mit fliegender ~ geschrieben <fig.> eilig, eifrig geschrieben; sich mit fremden ~n schmücken <fig.> Gedanken od. Verdienste eines anderen als seine eigenen ausgeben; eine scharfe, spitze ~ führen <fig.> satir. schreiben;
5 ein Werk aus seiner ~ von ihm geschrieben; ;ich musste sie erst aus den ~n holen<fig.; umg.> aus dem Bett; aus den ~n kriechen <fig.; umg.> aufstehen; etwas in die ~ diktieren; er liegt, steckt noch in den ~n <fig.; umg.> im Bett; von der ~ leben vom Verdienst als Schriftsteller; sie ist leicht wie eine ~; zur ~ greifen zu schreiben beginnen, Schriftsteller werden; [<ahd. fedara, engl. feather <germ. *feð(a)ro <vorgerm. *petra-; zu idg. *pet- „auf etwas los- oder niederstürzen, -fliegen“; verwandt mit Fittich, Schlafittchen]
['Fe·der]
[Federn]