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Feme  

Fe|me, die; -, -n [mhd. veime, mniederd. veime, vēme, H. u.]:

1.(bes. vom 13.-15. Jh. in Westfalen) mittelalterliches Sondergericht, das besonders schwere Straftaten aburteilt.


2. geheime gerichtsähnliche Versammlung, die über die Ermordung von politischen Gegnern u. Verrätern in den eigenen Reihen entscheidet.
Feme  

Fe|me, die; -, -n (heimliches Gericht, Freigericht)
Feme  

Fe|me, die; -, -n [mhd. veime, mniederd. veime, vēme, H. u.]:

1.(bes. vom 13.-15. Jh. in Westfalen) mittelalterliches Sondergericht, das besonders schwere Straftaten aburteilt.


2. geheime gerichtsähnliche Versammlung, die über die Ermordung von politischen Gegnern u. Verrätern in den eigenen Reihen entscheidet.
Feme  

n.
<f. 19> 'Fe·me·ge·richt <n. 11; im MA> Landgericht in Westfalen; <vom 14. bis ins 18. Jh. a. im übrigen Dtschld.> „heimliches Gericht“, zu dessen Sitzungen nur Eingeweihte Zutritt hatten; oV Femgericht; Sy Freigericht; <allg.> Notgericht, gerichtl. Selbsthilfe [<mhd. veime; vielleicht zu ndrl. veem „Vereinigung, Zunft“]
['Fe·me]
[Femen, Femegericht, Femegerichtes, Femegerichts, Femegerichte, Femegerichten]