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fertigmachen  

fẹr|tig|ma|chen <sw. V.; hat>:

1. (ugs.) in schärfstem Ton zurechtweisen, abkanzeln.


2.(ugs.) jmds. seelische Widerstandskraft brechen, erschöpfen, zermürben; zur Verzweiflung bringen: dieser Lärm, dieser Gedanke macht mich [noch] ganz fertig.


3.(ugs.) völlig besiegen, körperlich erledigen: im nächsten Spiel machen wir sie fertig; er hat ihn total fertiggemacht (zusammengeschlagen); noch ein Wort und ich mach dich fertig!


4. (salopp verhüll.) sexuell befriedigen, zum Orgasmus bringen.
fertigmachen  

fẹr|tig|ma|chen (ugs. für zermürben, besiegen); vgl. auch fertig
fertigmachen  


1. a) anrichten, aufbereiten, behandeln, [bereit]machen, herrichten, reparieren, vorbereiten, zubereiten, zurechtmachen; (bildungsspr.): präparieren, rüsten; (ugs., oft abwertend): fabrizieren; (bes. südd., österr., schweiz.): richten; (landsch., Fachspr.): zurichten.

b) abarbeiten, ableisten, abschließen, abwickeln, aufarbeiten, beenden, beendigen, den letzten Schliff geben, enden [lassen], erfüllen, erledigen, fertigstellen, [in die Tat] umsetzen, letzte Hand anlegen, unter Dach und Fach bringen, verrichten, verwirklichen, vollenden, vollführen, vollziehen, zu Ende bringen/führen, zum Abschluss bringen; (geh.): ein Ende bereiten/machen/setzen; (ugs.): auf die Reihe bringen/kriegen, durchziehen, fertigkriegen, über die Bühne bringen; (salopp): schaukeln; (Papierdt.): bewerkstelligen.

2. a) auseinandernehmen, besiegen, bezwingen, den Sieg davontragen/erlangen/erringen, erledigen, niederkämpfen, ruinieren, überwältigen, überwinden; (schweiz.): bodigen; (geh.): auf/in die Knie zwingen; (ugs.): abschießen, ans Messer liefern, wegputzen; (salopp): in die Pfanne hauen; (salopp abwertend): verheizen; (Sport Jargon): abservieren.

b) einen/eins/ein paar überziehen, einen Schlag versetzen, Prügel austeilen/verabreichen, Schläge versetzen, [ver]prügeln, [zusammen]schlagen; (ugs.): eine/eins verpassen, es jmdm. geben, verbimsen, verdreschen, [ver]hauen, verkloppen, versohlen, vertrimmen, zu Hackfleisch machen; (österr. ugs.): trischacken.

c) anfahren, Angst einflößen/einjagen, anherrschen, attackieren, ausschimpfen, [be]schimpfen, rügen, tadeln, zurechtweisen, zusetzen; (ugs.): anbellen, anbrüllen, angiften, ankläffen, anpfeifen, anranzen, die Leviten lesen, ein Donnerwetter loslassen, einen Rüffel geben/verpassen, eins auf den Deckel geben, Mores lehren, rüffeln, zur Minna/Schnecke machen, zusammenstauchen; (salopp): anscheißen, den Marsch blasen, einen Anschiss verpassen, herunterputzen; (abwertend): drangsalieren; (ugs. abwertend): anblaffen, anschnauzen; (derb): zur Sau machen.

[fertigmachen]
[mache fertig, machst fertig, macht fertig, machen fertig, machte fertig, machtest fertig, machten fertig, machtet fertig, machest fertig, machet fertig, mach fertig, fertiggemacht, fertigmachend]
fertigmachen  

fẹr|tig|ma|chen <sw. V.; hat>:

1. (ugs.) in schärfstem Ton zurechtweisen, abkanzeln.


2.(ugs.) jmds. seelische Widerstandskraft brechen, erschöpfen, zermürben; zur Verzweiflung bringen: dieser Lärm, dieser Gedanke macht mich [noch] ganz fertig.


3.(ugs.) völlig besiegen, körperlich erledigen: im nächsten Spiel machen wir sie fertig; er hat ihn total fertiggemacht (zusammengeschlagen); noch ein Wort und ich mach dich fertig!


4. (salopp verhüll.) sexuell befriedigen, zum Orgasmus bringen.
fertigmachen  

v.
'fer·tigma·chen <V.; hat>
1 <V.t.> etwas ~ zu Ende bearbeiten, beenden; bereitmachen, vorbereiten; jmdn. ~ <fig.; umg.> physisch erledigen, umbringen; psychisch peinigen, quälen, zermürben; aufs Schärfste zurechtweisen;
2 <V. refl.> sich ~ sich bereitmachen, für, zu etwas, sich (festl.) ankleiden; sich bis zur Erschöpfung überanstrengen;
['fer·tig|ma·chen,]
[mache fertig, machst fertig, macht fertig, machen fertig, machte fertig, machtest fertig, machten fertig, machtet fertig, machest fertig, machet fertig, mach fertig, fertiggemacht, fertigmachend]