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fesseln  

fẹs|seln <sw. V.; hat> [spätmhd. vesseln, für mhd. veʒʒeren, ahd. feʒʒarōn, zu 1↑ Fessel ]:

1.durch Anlegen von 1Fesseln od. Festbinden an etw. seiner Bewegungsfreiheit berauben: ich fessele, fessle ihn [an einen Pfahl]; jmds. Hände, jmdn. an den Händen f.; der Gefangene war gefesselt und geknebelt; der Kranke war ans Bett, an den Rollstuhl gefesselt.


2.in Bann halten, faszinieren; jmds. Aufmerksamkeit stark beanspruchen: das Buch, der Film, die Arbeit, der Anblick, die Frau fesselte ihn; ein fesselnder (interessanter) Vortrag; ein fesselnd geschriebenes Buch.


3.(Ringen) a)den Arm od. das Bein des Gegners einklemmen u. blockieren;

b)den Gegner so greifen, dass er sich nicht mehr befreien kann.

fesseln  


1. anketten, binden, Fesseln anlegen, festbinden, gefangen nehmen, Ketten anlegen, zusammenbinden; (geh.): in Fesseln legen; (veraltend): knebeln; (früher): in Ketten legen.

2. anlocken, anziehen, attraktiv sein, begeistern, bestechen, bestricken, bezaubern, entzücken, faszinieren, für sich einnehmen, gefangen nehmen, hinreißen, in Begeisterung versetzen, in seinen Bann ziehen/schlagen, [ins Netz] locken, mitreißen, reizen, umgarnen, verführen, verzaubern; (geh.): bannen, beflügeln, berauschen, berücken, betören, trunken machen, verlocken; (bildungsspr.): enthusiasmieren; (ugs.): bezirzen, den Kopf verdrehen; (salopp): anmachen, einwickeln.

[fesseln]
[fessle, fessele, fesselst, fesselt, fesselte, fesseltest, fesselten, fesseltet, gefesselt, fesselnd]
fesseln  

fẹs|seln <sw. V.; hat> [spätmhd. vesseln, für mhd. veʒʒeren, ahd. feʒʒarōn, zu 1↑ Fessel]:

1.durch Anlegen von 1Fesseln od. Festbinden an etw. seiner Bewegungsfreiheit berauben: ich fessele, fessle ihn [an einen Pfahl]; jmds. Hände, jmdn. an den Händen f.; der Gefangene war gefesselt und geknebelt; der Kranke war ans Bett, an den Rollstuhl gefesselt.


2.in Bann halten, faszinieren; jmds. Aufmerksamkeit stark beanspruchen: das Buch, der Film, die Arbeit, der Anblick, die Frau fesselte ihn; ein fesselnder (interessanter) Vortrag; ein fesselnd geschriebenes Buch.


3.(Ringen)
a)den Arm od. das Bein des Gegners einklemmen u. blockieren;

b)den Gegner so greifen, dass er sich nicht mehr befreien kann.

fesseln  

[sw.V.; hat] [spätmhd. vesseln, für mhd. , ahd. , zu 1Fessel]: 1. durch Anlegen von 1Fesseln od. Festbinden an etw. seiner Bewegungsfreiheit berauben: ich fessele, fessle ihn [an einen Pfahl]; jmds. Hände, jmdn. an den Händen f.; der Gefangene war gefesselt und geknebelt; Ü der Kranke war ans Bett, an den Rollstuhl gefesselt. 2. in Bann halten, faszinieren; jmds. Aufmerksamkeit stark beanspruchen: das Buch, der Film, die Arbeit, der Anblick, die Frau fesselte ihn; ein fesselnder (interessanter) Vortrag; ein fesselnd geschriebenes Buch. 3. (Ringen) a) den Arm od. das Bein des Gegners einklemmen u. blockieren; b) den Gegner so greifen, dass er sich nicht mehr befreien kann.
fesseln  

fesseln, Handschellen anlegen
[Handschellen anlegen]
fesseln  

n.
<V.t.; hat>
1 jmdn. ~ jmdm. mit Ketten od. Stricken Hände, Füße zusammenbinden, jmdn. binden, anketten, in Ketten legen (Gefangene); <fig.> durch Bande der Dankbarkeit od. Liebe binden, verpflichten; bei jmdm. lebhafte u. anhaltende Aufmerksamkeit erregen, jmdn. in Bann ziehen
2 ;jmds. Aufmerksamkeit, Blicke ~; der Roman hat mich sehr gefesselt; er versteht es immer wieder, seine Zuhörer zu ~
3 ;jmdn. an einen Baum ~; sie ist schon seit Wochen ans Bett gefesselt <fig.> bettlägerig; jmdn. an Händen und Füßen ~; durch die kleinen Kinder ist sie seit Jahren ans Haus gefesselt <fig.> kann sie nicht ausgehen; sie fesselte ihn durch ihre Schönheit; sie fesselt ihn mit ihren Reizen; den Gefangenen mit Handschellen, Ketten ~; er war von ihr gefesselt
4 ein ~des Buch, Drama, Fernsehspiel ein spannendes, packendes F.; sie ist wirklich eine ~de Erscheinung eine interessante Frau; er kann ~d erzählen
['fes·seln]
[fessle, fessele, fesselst, fesselt, fesseln, fesselte, fesseltest, fesselten, fesseltet, gefesselt, fesselnd]