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finster  

fịns|ter <Adj.> [mhd. vinster, ahd. finstar, wahrsch. dissimiliert aus gleichbed. mhd. dinster, ahd. dinstar, verw. mit ↑ Dämmerung ]:

1.[sehr] dunkel, ohne Licht: ein -er Raum; es wird schon f. (die Nacht bricht herein); <subst.:> im Finstern den Lichtschalter suchen; das -e (geistig unaufgeklärte) Mittelalter; es waren -e (trostlose, schlimme) Zeiten;

*im Finstern tappen (↑ dunkel ): in dieser Sache tappt die Polizei noch völlig im Finstern.


2.dunkel, düster erscheinend u. dadurch unheimlich: eine -e Gasse, Kneipe; das Gebäude wirkt f.


3.anrüchig, zwielichtig: eine -e Gestalt begegnete ihnen.


4.verdüstert, unfreundlich, feindselig wirkend: eine -e Miene.
finster  


1. dunkel, düster, lichtlos, ohne Licht, [raben]schwarz; (ugs.): zappenduster; (ugs. emotional): pechschwarz; (ugs. emotional verstärkend): stockdunkel, stockduster.

2. bedrohlich, beklemmend, gespenstisch, grausig, gruselig, schauerlich, schaurig, unheimlich; (nordd.): glupsch.

3. anrüchig, berüchtigt, fragwürdig, nicht geheuer, rätselhaft, undurchsichtig, verdächtig, zweifelhaft, zwielichtig; (geh.): dubios; (bildungsspr.): obskur, ominös, sinister, suspekt; (ugs. abwertend): halbseiden.

[finster]
[finsterer, finstere, finsteres, finsteren, finsterem, finstererer, finsterere, finstereres, finstereren, finstererem, finsterster, finsterste, finsterstes, finstersten, finsterstem]
finster  

fịns|ter <Adj.> [mhd. vinster, ahd. finstar, wahrsch. dissimiliert aus gleichbed. mhd. dinster, ahd. dinstar, verw. mit ↑ Dämmerung]:

1.[sehr] dunkel, ohne Licht: ein -er Raum; es wird schon f. (die Nacht bricht herein); <subst.:> im Finstern den Lichtschalter suchen; das -e (geistig unaufgeklärte) Mittelalter; es waren -e (trostlose, schlimme) Zeiten;

*im Finstern tappen (↑ dunkel): in dieser Sache tappt die Polizei noch völlig im Finstern.


2.dunkel, düster erscheinend u. dadurch unheimlich: eine -e Gasse, Kneipe; das Gebäude wirkt f.


3.anrüchig, zwielichtig: eine -e Gestalt begegnete ihnen.


4.verdüstert, unfreundlich, feindselig wirkend: eine -e Miene.
finster  

Adj. [mhd. vinster, ahd. finstar, wahrsch. dissimiliert aus gleichbed. mhd. dinster, ahd. dinstar, verw. mit Dämmerung]: 1. [sehr] dunkel, ohne Licht: ein -er Raum; es wird schon f. (die Nacht bricht herein); [subst.:] im Finstern den Lichtschalter suchen; Ü das -e (geistig unaufgeklärte) Mittelalter; es waren -e (trostlose, schlimme) Zeiten; *im Finstern tappen (dunkel): in dieser Sache tappt die Polizei noch völlig im Finstern. 2. dunkel, düster erscheinend u. dadurch unheimlich: eine -e Gasse, Kneipe; das Gebäude wirkt f. 3. anrüchig, zwielichtig: eine -e Gestalt begegnete ihnen. 4. verdüstert, unfreundlich, feindselig wirkend: eine -e Miene.
finster  

adj.
'fins·ter <Adj.> dunkel, lichtlos (Nacht); <fig.> drohend, ernst, düster, verdrossen (Blick, Gesicht); unheilschwer, böse (Tat, Zukunft); das scheint eine ~e Angelegenheit zu sein <fig.> unkorrekte, nicht saubere A.; jmdm. ~e Blicke zuwerfen; ein ~er Bursche, Geselle, Kerl ein unheiml. Mensch, dem man nichts Gutes zutraut; ~e Gedanken gegen jmdn. hegen; eine ~e Kneipe, ein ~es Lokal Gastwirtschaft mit schlechtem Ruf; ~e Wege gehen <fig.> dunkle Geschäfte machen, Unrecht tun; aussehen: die Angelegenheit sieht ~ für uns aus <fig., umg.> ungünstig; es wird jetzt früh, zeitig ~; im Finsteren in der Dunkelheit; im Finsteren tappen suchend, tastend im Dunkeln umhergehen; <fig.> im finstern/ Finstern tappen nicht Bescheid wissen, im Ungewissen sein; [<ahd. finstar <dinstar; verwandt mit Dämmer, diesig]
['fin·ster,]
[finsterer, finstere, finsteres, finsteren, finsterem, finstererer, finsterere, finstereres, finstereren, finstererem, finsterster, finsterste, finsterstes, finstersten, finsterstem]