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Fleisch  

Fleisch, das; -[e]s [mhd. vleisch = (Frucht)fleisch, Leib, ahd. fleisc = Fleisch, Leib, H. u.]:

1.von Bindegewebe umgebenes weiches Muskelgewebe des menschlichen u. tierischen Körpers: in der Wunde sah man das rohe F.; in diesem Film wurde viel [nacktes] F. (spärlich bekleidete Darsteller, bes. Frauen) gezeigt; F. fressende Pflanzen (Pflanzen, die Insekten u. Ä. auf verschiedene Weise anlocken, fangen u. verdauen);

*sein/ihr eigen[es] F. und Blut (geh.; sein[e]/ihr[e] Kind[er]); jmdm. in F. und Blut übergehen (jmdm. zur selbstverständlichen Gewohnheit werden; etw. beherrschen, ohne überlegen zu müssen); sich ins eigene F. schneiden (sich selbst schaden); vom Fleisch[e] fallen (ugs.; abmagern).


2.(bibl.) menschlicher Körper [mit seinen Begierden] (im Unterschied zum Geist): dem F. erliegen (seinen Begierden nachgeben);

R der Geist ist willig, aber das F. ist schwach (1↑ Geist 1 a ).



3.essbares Muskelgewebe von Tieren: geräuchertes F.; geschmortes F. essen; heute gibt es [kein] F.; die F. verarbeitende Industrie.


4.weiche, essbare Teile von Früchten u. Ä.; Fruchtfleisch: das saftige F. des Pfirsichs.


5.(Druckw.) nicht druckende Teile der Oberseite einer Drucktype: eine Schrift mit viel F.
Fleisch  

Fleisch, das; -[e]s; Fleisch fressende od. fleischfressende Pflanzen, Tiere; der Fleisch gewordene od. fleischgewordene (veraltend für personifizierte) Antichrist
Fleisch  

Fleisch, das; -[e]s [mhd. vleisch = (Frucht)fleisch, Leib, ahd. fleisc = Fleisch, Leib, H. u.]:

1.von Bindegewebe umgebenes weiches Muskelgewebe des menschlichen u. tierischen Körpers: in der Wunde sah man das rohe F.; in diesem Film wurde viel [nacktes] F. (spärlich bekleidete Darsteller, bes. Frauen) gezeigt; F. fressende Pflanzen (Pflanzen, die Insekten u. Ä. auf verschiedene Weise anlocken, fangen u. verdauen);

*sein/ihr eigen[es] F. und Blut (geh.; sein[e]/ihr[e] Kind[er]); jmdm. in F. und Blut übergehen (jmdm. zur selbstverständlichen Gewohnheit werden; etw. beherrschen, ohne überlegen zu müssen); sich ins eigene F. schneiden (sich selbst schaden); vom Fleisch[e] fallen (ugs.; abmagern).


2.(bibl.) menschlicher Körper [mit seinen Begierden] (im Unterschied zum Geist): dem F. erliegen (seinen Begierden nachgeben);

Rder Geist ist willig, aber das F. ist schwach (1↑ Geist 1 a).



3.essbares Muskelgewebe von Tieren: geräuchertes F.; geschmortes F. essen; heute gibt es [kein] F.; die F. verarbeitende Industrie.


4.weiche, essbare Teile von Früchten u. Ä.; Fruchtfleisch: das saftige F. des Pfirsichs.


5.(Druckw.) nicht druckende Teile der Oberseite einer Drucktype: eine Schrift mit viel F.
Fleisch  

n.
<n. 11; unz.>
1 die Weichteile des menschl. u. tier. Körpers; <i.e.S.> die essbaren Teile des tier. Körpers (Koch~, Rind~, Schweine~); weiches, saftreiches Zellgewebe von Pflanzenteilen, bes. der Früchte, Fruchtmasse, Fruchtfleisch; <Typ.> Teil der Drucktype, der über das Schriftbild hinausragt u. durch den der Zwischenraum zwischen den Buchstaben zustande kommt; <fig.> der menschl. Körper im Hinblick auf seine Ohnmacht u. Vergänglichkeit im Unterschied zu Geist u. Seele
2 mein eigen ~ und Blut mein Blutsverwandter, <bes.> mein Kind; ein Mensch von ~ und Blut ein lebendiger Mensch (kein Gespenst); die Gestalten dieses Romans, Dramas sind Menschen von ~ und Blut lebensecht geschilderte M.;
3 ~ werden menschl. Gestalt annehmen, Mensch werden(Gott, Christus);
4 den Weg allen ~es gehen vergänglich sein, sterben; denn alles ~ ist wie Gras (1. Brief des Petrus, 24); bloßliegendes ~ einer Wunde; gebratenes, gehacktes, gekochtes, gepökeltes, geschabtes, fettes, mageres, rohes, zartes, zähes ~; der Geist ist willig, aber das ~ ist schwach (Matth. 26,41); auf Rubens' Bildern ist viel ~ zu sehen <umg.> viel nackter Körper; diese Schrift hat viel ~ der Zwischenraum zwischen den Buchstaben ist groß; wildes ~ <Med.> Fleischwucherung;
5 fest, straff im ~e sein einen festen, straffen, gesunden Körper haben; dieser Handgriff muss in ~ und Blut übergehen muss ganz sicher beherrscht werden; sich ins eigene ~ schneiden <fig.> sich selbst schaden; er ist ~ von meinem ~e er ist mit mir blutsverwandt, <bes.> er ist mein Sohn; vom ~(e) fallen abmagern, sehr dünn werden; ~ zum Kochen, zur Suppe [<ahd. fleisc, engl. flesh; Herkunft unklar]
[Fleisch]
[Fleisches, Fleischs, Fleische]