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fließen  

flie|ßen <st. V.; ist> [mhd. vlieʒen, ahd. flioʒan, urspr. wohl = überfließen]:

1.a)(von flüssigen Stoffen, bes. Wasser) sich gleichmäßig u. ohne Stocken fortbewegen: das Wasser fließt spärlich [aus der Leitung]; hinter dem Haus fließt ein Bach; das Zimmer hat fließendes Wasser (Anschluss an die Wasserleitung); der Sekt floss in Strömen (es wurde sehr viel Sekt getrunken); es ist sehr viel Blut geflossen (viele Menschen wurden verwundet od. getötet); die Gelder fließen reichlich (die Einnahmen sind reichlich);

b)strömend irgendwohin gelangen: die Isar fließt in die Donau; die Elbe fließt (mündet) in die Nordsee; die Verse fließen ihm nur so aus der Feder;

c)sich ohne Stauung od. Stockung [von einem Ort zu einem anderen] bewegen: der Verkehr fließt [durch einen Tunnel, auf sechs Spuren];

R alles fließt (alles verändert sich ständig; Übersetzung des griech. Ausspruchs pánta rheĩ, der Heraklit [um 500 v. Chr.] zugeschrieben wird).




2.[größere Mengen von] Flüssigkeit abgeben: die Quelle fließt reichlich.


3.weich u. wellig nach unten fallen: das Haar fließt weich auf die Schultern.
fließen  


1. a) ausfließen, dahinfließen, herausfließen, herausquellen, heraussprudeln, herausströmen, heraustropfen, laufen, plätschern, quellen, rieseln, rinnen, sprudeln, strömen, tropfen; (geh.): fluten.

b) einmünden, sich ergießen, hineinfließen, hineinströmen, münden, strömen.

c) reibungslos laufen/vonstattengehen/vorangehen; (ugs.): flutschen, schnurren.

2. Flüssigkeit abgeben/ausfließen lassen/austreten lassen, laufen, triefen, tropfen.

[fließen]
[Fließens, Fliessen, Fliessens, fließe, fließt, floss, floß, flossest, floßt, flosst, flossen, fließest, fließet, flösse, flössest, flössen, flösset, fließ, geflossen, fließend, fliessen]
fließen  

flie|ßen <st. V.; ist> [mhd. vlieʒen, ahd. flioʒan, urspr. wohl = überfließen]:

1.
a)(von flüssigen Stoffen, bes. Wasser) sich gleichmäßig u. ohne Stocken fortbewegen: das Wasser fließt spärlich [aus der Leitung]; hinter dem Haus fließt ein Bach; das Zimmer hat fließendes Wasser (Anschluss an die Wasserleitung); der Sekt floss in Strömen (es wurde sehr viel Sekt getrunken); es ist sehr viel Blut geflossen (viele Menschen wurden verwundet od. getötet); die Gelder fließen reichlich (die Einnahmen sind reichlich);

b)strömend irgendwohin gelangen: die Isar fließt in die Donau; die Elbe fließt (mündet) in die Nordsee; die Verse fließen ihm nur so aus der Feder;

c)sich ohne Stauung od. Stockung [von einem Ort zu einem anderen] bewegen: der Verkehr fließt [durch einen Tunnel, auf sechs Spuren];

Ralles fließt (alles verändert sich ständig; Übersetzung des griech. Ausspruchs pánta rheĩ, der Heraklit [um 500 v. Chr.] zugeschrieben wird).




2.[größere Mengen von] Flüssigkeit abgeben: die Quelle fließt reichlich.


3.weich u. wellig nach unten fallen: das Haar fließt weich auf die Schultern.
fließen  

[st.V.; ist] [mhd. , ahd. , urspr. wohl = überfließen]: 1. a) (von flüssigen Stoffen, bes. Wasser) sich gleichmäßig u. ohne Stocken fortbewegen: das Wasser fließt spärlich [aus der Leitung]; hinter dem Haus fließt ein Bach; das Zimmer hat fließendes Wasser (Anschluss an die Wasserleitung); Ü der Sekt floss in Strömen (es wurde sehr viel Sekt getrunken); es ist sehr viel Blut geflossen (viele Menschen wurden verwundet od. getötet); die Gelder fließen reichlich (die Einnahmen sind reichlich); b) strömend irgendwohin gelangen: die Isar fließt in die Donau; die Elbe fließt (mündet) in die Nordsee; Ü die Verse fließen ihm nur so aus der Feder; c) sich ohne Stauung od. Stockung [von einem Ort zu einem anderen] bewegen: der Verkehr fließt [durch einen Tunnel, auf sechs Spuren]; R alles fließt (alles verändert sich ständig; Übersetzung des griech. Ausspruchs p¨¢nta rhei, der Heraklit [um 500 v.Chr.] zugeschrieben wird). 2. [größere Mengen von] Flüssigkeit abgeben: die Quelle fließt reichlich. 3. weich u. wellig nach unten fallen: das Haar fließt weich auf die Schultern.
fließen  

fließen, fluten, quellen, rinnen, strömen
[fluten, quellen, rinnen, strömen]
fließen  

n.
<V.i. 138; ist>
1 sich fortbewegen (von Flüssigkeiten); rinnen, rieseln, strömen <a. fig.>
2 bei dem Aufstand ist viel Blut geflossen es gab viele Tote;
3 ;der Bach fließt langsam, rasch, träge; die milden Gaben, die Spenden flossen reichlich es wurde viel gespendet; die Quellen ~ hier spärlich (z.B. für den Geschichtsschreiber) es ist wenig Material zu finden; seine Rede, sein Redestrom floß/ floss unaufhörlich
4 die Worte flossen mir leicht aus der Feder es machte mir keine Mühe, meine Gedanken schriftlich zu formulieren; aus der Wunde floß/ floss Blut; der Fluss fließt durch mehrere Länder; der Fluss fließt ins Meer; der Wein floß/ floss in Strömen es gab sehr viel zu trinken; der Schweiß floß/ floss mir übers Gesicht; das Haar floß/ floss ihr in weichen Wellen über die Schultern <poet.> die Tränen flossen ihr über die Wangen
5 ~des Gewand in weichen Falten fallendes G.; ~de Seide weicher, weich fallender Seidenstoff; ~der Verkehr stetig strömender, stetiger V.; die Grenze zwischen Stolz und Hochmut ist ~d ist nicht genau festzulegen, festzustellen; eine Sprache ~d sprechen leicht, flüssig; Zimmer mit ~dem Wasser [<ahd. fliozan, engl. fleet „schnell dahineilen“; zu idg. *pleu- „rinnen, fließen, schwimmen“; fliegen, fliehen; verwandt mit Floß, Flosse, Flut]
['flie·ßen]
[fließens, fließe, fließt, fließen, floss, floß, flossest, floßt, flosst, flossen, fließest, fließet, flösse, flössest, flössen, flösset, fließ, geflossen, fließend]