[ - Collapse All ]
fluchen  

flu|chen <sw. V.; hat> [mhd. vluochen, ahd. fluohhōn, eigtl. = mit der Hand auf die Brust schlagen (diese Bewegung hat wohl die Verwünschung begleitet; vgl. aengl. flōcan = schlagen)]:

1.a)im Zorn, in ärgerlicher Erregung Flüche, Kraftausdrücke gebrauchen, ausstoßen: laut f.; unflätig fluchend verließ er das Büro;

b)in großer Erregung u. unter Verwendung von Kraftausdrücken heftig auf jmdn. od. etw. schimpfen: er fluchte auf das Wetter.



2.(geh.) verfluchen (a) : er fluchte seinem Schicksal.
fluchen  

flu|chen
fluchen  


1. a) Flüche ausstoßen, vom Leder ziehen; (ugs.): Gift und Galle speien/spucken, sich Luft machen, schimpfen wie ein Rohrspatz, wettern; (emotional abwertend): zetern.

b) schimpfen, verfluchen, verwünschen; (geh.): schelten; (ugs.): wettern.

2. verfluchen; (veraltend): vermaledeien; (kath. Kirche): exsekrieren.

[fluchen]
[fluche, fluchst, flucht, fluchte, fluchtest, fluchten, fluchtet, fluchest, fluchet, fluch, geflucht, fluchend]
fluchen  

flu|chen <sw. V.; hat> [mhd. vluochen, ahd. fluohhōn, eigtl. = mit der Hand auf die Brust schlagen (diese Bewegung hat wohl die Verwünschung begleitet; vgl. aengl. flōcan = schlagen)]:

1.
a)im Zorn, in ärgerlicher Erregung Flüche, Kraftausdrücke gebrauchen, ausstoßen: laut f.; unflätig fluchend verließ er das Büro;

b)in großer Erregung u. unter Verwendung von Kraftausdrücken heftig auf jmdn. od. etw. schimpfen: er fluchte auf das Wetter.



2.(geh.) verfluchen (a): er fluchte seinem Schicksal.
fluchen  

[sw.V.; hat] [mhd. vluochen, ahd. fluohhon, eigtl.= mit der Hand auf die Brust schlagen (diese Bewegung hat wohl die Verwünschung begleitet; vgl. aengl. flocan = schlagen)]: 1. a) im Zorn, in ärgerlicher Erregung Flüche, Kraftausdrücke gebrauchen, ausstoßen: laut f.; unflätig fluchend verließ er das Büro; b) in großer Erregung u. unter Verwendung von Kraftausdrücken heftig auf jmdn. od. etw. schimpfen: er fluchte auf das Wetter. 2. (geh.) verfluchen (a): er fluchte seinem Schicksal.
fluchen  

fluchen, motzen (umgangssprachlich), schimpfen, schnauzen (umgangssprachlich), Unmut äußern, zetern, Zorn äußern
[motzen, schimpfen, schnauzen, Unmut äußern, zetern, Zorn äußern]
fluchen  

v.
<V.i.; hat> einen Fluch od. Flüche ausstoßen; derb, unflätig schimpfen; jmdm. ~ jmdn. verwünschen, für jmdn. Unheil herbeiwünschen; „…!“ fluchte er [<ahd. fluohhan, fluohhon, got. flokan, germ. *flokan; Grundbedeutung „sich trauernd oder klagend (an die Brust) schlagen“]
['flu·chen]
[fluche, fluchst, flucht, fluchen, fluchte, fluchtest, fluchten, fluchtet, fluchest, fluchet, fluch, geflucht, fluchend]