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fordern  

fọr|dern <sw. V.; hat> [mhd. vo(r)dern, ahd. fordarōn, eigtl. = verlangen, dass jmd., etw. hervorkommt, zu ↑ vorder... ]:

1.einen Anspruch erheben u. ihn nachdrücklich kundtun; verlangen: etw. energisch, leidenschaftlich f.; sein Recht f.; Rechenschaft von jmdm. f.; die Verteidigerin forderte Freispruch für den Angeklagten; einen hohen Preis [für etw.] f. (haben wollen); Einlass f. (nachdrücklich bitten, eingelassen zu werden); der Körper fordert sein Recht; das Unglück forderte drei Menschenleben (bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben).


2. auffordern [lassen], sich im Zweikampf od. vor Gericht für etw. zu verantworten: jmdn. auf Pistolen f. (früher; jmdn. zum Zweikampf mit Pistolen auffordern); er wurde vor Gericht gefordert (geladen); (Sport:) sie hat ihre Konkurrentin zu einem Vergleichskampf gefordert.


3.(jmdm.) etw. abverlangen; zu einer Leistung zwingen: der Job fordert ihn sehr.
fordern  


1. abverlangen, Anspruch erheben, sich ausbedingen, sich ausbitten, beanspruchen, beantragen, beharren auf, bestehen auf, dringen auf, einfordern, einklagen, Forderungen stellen, für notwendig/unabdingbar erklären, geltend machen, [haben] wollen, reklamieren, verlangen, wünschen, zur Bedingung machen; (geh.): heischen, pochen auf; (bildungsspr.): insistieren, postulieren.

2. anstrengen, herausfordern.

[fordern]
[fordere, forderst, fordert, forderte, fordertest, forderten, fordertet, gefordert, fordernd]
fordern  

fọr|dern <sw. V.; hat> [mhd. vo(r)dern, ahd. fordarōn, eigtl. = verlangen, dass jmd., etw. hervorkommt, zu ↑ vorder...]:

1.einen Anspruch erheben u. ihn nachdrücklich kundtun; verlangen: etw. energisch, leidenschaftlich f.; sein Recht f.; Rechenschaft von jmdm. f.; die Verteidigerin forderte Freispruch für den Angeklagten; einen hohen Preis [für etw.] f. (haben wollen); Einlass f. (nachdrücklich bitten, eingelassen zu werden); der Körper fordert sein Recht; das Unglück forderte drei Menschenleben (bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben).


2. auffordern [lassen], sich im Zweikampf od. vor Gericht für etw. zu verantworten: jmdn. auf Pistolen f. (früher; jmdn. zum Zweikampf mit Pistolen auffordern); er wurde vor Gericht gefordert (geladen); (Sport:) sie hat ihre Konkurrentin zu einem Vergleichskampf gefordert.


3.(jmdm.) etw. abverlangen; zu einer Leistung zwingen: der Job fordert ihn sehr.
fordern  

[sw.V.; hat] [mhd. vo(r)dern, ahd. fordaron, eigtl.= verlangen, dass jmd., etw. hervorkommt, zu vorder...]: 1. einen Anspruch erheben u. ihn nachdrücklich kundtun; verlangen: etw. energisch, leidenschaftlich f.; sein Recht f.; Rechenschaft von jmdm. f.; der Verteidiger forderte Freispruch für den Angeklagten; einen hohen Preis [für etw.] f. (haben wollen); Einlass f. (nachdrücklich bitten, eingelassen zu werden); Ü der Körper fordert sein Recht; das Unglück forderte drei Menschenleben (bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben). 2. auffordern [lassen], sich im Zweikampf od. vor Gericht für etw. zu verantworten: jmdn. auf Pistolen (früher; zum Zweikampf mit Pistolen) f.; er wurde vor Gericht gefordert (geladen); (Sport:) er hat ihn zu einem Vergleichskampf gefordert. 3. (jmdm.) etw. abverlangen; zu einer Leistung zwingen: die Mannschaft wurde vom Gegner gefordert; der Job fordert ihn sehr.
fordern  

v.
<V.t.; hat> verlangen, haben wollen, erfordern; herausfordern; jmdn. (zum Zweikampf) ~; Gehorsam ~; der Unfall forderte viele Opfer; einen (hohen) Preis ~; Rechenschaft (von jmdm.) ~; jmdn. auf Pistolen ~ zum Zweikampf mit P. herausfordern; jmdn. vor Gericht ~ jmds. Erscheinen vor Gericht verlangen; [<ahd. fordaron; eigtl. „verlangen, dass jmd. od. etwas hervorkommt“; zu fordaro „voranstehend“; vordere(r, -s)]
['for·dern]
[fordere, forderst, fordert, fordern, forderte, fordertest, forderten, fordertet, gefordert, fordernd]