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Fräulein  

Fräu|lein, das; -s, -, ugs.: -s [mhd. vrouwelīn (Vkl. von: vrouwe) = junge Frau vornehmen Standes; erst seit dem 18./19. Jh. auch für bürgerliche Mädchen]:

1.a)(veraltend) kinderlose, ledige [junge] Frau;

b)(ugs. veraltet) leichtfertiges junges Mädchen; Prostituierte.



2.a)(veraltend) titelähnliche, auch als Anrede verwendete Bezeichnung für eine unverheiratete weibliche Person: guten Tag, F. Müller!;

b)(geh. veraltend) als Zusatz bei Verwandtschaftsbezeichnungen: wie geht es Ihrem F. Tochter?;

c)(ugs.) kleines Mädchen (1) (oft [scherzh.] drohend): nimm dich in Acht, mein liebes F.!;

d)(ugs. abwertend veraltet) Deutsche als Geliebte eines amerikanischen Besatzungssoldaten nach 1945.



3.(ugs. veraltet) weibliche Angestellte in einem Dienstleistungsberuf od. im Lehramt (meist als Anrede): F., bitte zahlen!; das F. hat uns eine Strafarbeit aufgegeben;

*das F. vom Amt (veraltet; die Vermittlerin im Fernsprechverkehr).

Als Anrede für eine erwachsene weibliche Person sollte, unabhängig von Alter, Familienstand und Beruf, immer Frau statt Fräulein gewählt werden. Die Anrede Fräulein ist nur noch üblich, wenn die angesprochene Frau diese Bezeichnung selbst wünscht.

Fräulein  

FräuleinHeute ist es üblich, erwachsene weibliche Personen mit Frau anzusprechen, und zwar unabhängig von Alter und Familienstand.
Fräulein  




1. Sprachtipp:
Bei der Anrede für eine erwachsene weibliche Person sollte, unabhängig von Alter und Familienstand, immer Frau statt Fräulein gewählt werden. Die Anrede Fräulein ist nicht mehr üblich, es sei denn, die angesprochene Frau wünscht diese Bezeichnung selbst.





2. Sprachtipp:
Auch als Anrede für eine Serviererin sollte Fräulein vermieden werden. Die vorgeschlagene Ausweichbezeichnung Frau Ober hat sich bisher allerdings kaum durchgesetzt.



[Fräulein]
[Fräuleins, Fraeulein]
Fräulein  

Fräu|lein, das; -s, -, ugs.: -s [mhd. vrouwelīn (Vkl. von: vrouwe) = junge Frau vornehmen Standes; erst seit dem 18./19. Jh. auch für bürgerliche Mädchen]:

1.
a)(veraltend) kinderlose, ledige [junge] Frau;

b)(ugs. veraltet) leichtfertiges junges Mädchen; Prostituierte.



2.
a)(veraltend) titelähnliche, auch als Anrede verwendete Bezeichnung für eine unverheiratete weibliche Person: guten Tag, F. Müller!;

b)(geh. veraltend) als Zusatz bei Verwandtschaftsbezeichnungen: wie geht es Ihrem F. Tochter?;

c)(ugs.) kleines Mädchen (1) (oft [scherzh.] drohend): nimm dich in Acht, mein liebes F.!;

d)(ugs. abwertend veraltet) Deutsche als Geliebte eines amerikanischen Besatzungssoldaten nach 1945.



3.(ugs. veraltet) weibliche Angestellte in einem Dienstleistungsberuf od. im Lehramt (meist als Anrede): F., bitte zahlen!; das F. hat uns eine Strafarbeit aufgegeben;

*das F. vom Amt (veraltet; die Vermittlerin im Fernsprechverkehr).

Als Anrede für eine erwachsene weibliche Person sollte, unabhängig von Alter, Familienstand und Beruf, immer Frau statt Fräulein gewählt werden. Die Anrede Fräulein ist nur noch üblich, wenn die angesprochene Frau diese Bezeichnung selbst wünscht.

Fräulein  

Fräulein (veraltet), Mademoiselle, unverheiratete Frau
[Mademoiselle, unverheiratete Frau]
Fräulein  

n.
<n. 14; umg. a.: n. 15; österr. a.: f.; -, -; Abk.: Frl.; urspr.> unverheiratetes, adliges Mädchen; <heute veraltet für> unverheiratete Frau; <umg.; veraltet als Anrede> Kellnerin, Verkäuferin, Kindermädchen u.a.; ~, bitte einen Eiskaffee! (Anrede an die Kellnerin); ~, bitte zehn Brötchen (Anrede an die Verkäuferin); ~ Doktor; ~ Maier; Ihr ~ Schwester, Tochter; <österr.> Ihr ~ Schwester, Tochter; ein älteres ~; gnädiges ~ (höfl. Anrede); hochverehrtes, liebes, sehr geehrtes, verehrtes ~ Lehmann! (Anrede, bes. in Briefen); das ~ vom Amt <umg.; früher> Angestellte im Fernmeldeamt, die Telefongespräche vermittelt; [<mhd. vrouwelin; Verkleinerungsform von vrouwe „Herrin“; Frau]
['Fräu·lein]
[Fräuleins]