[ - Collapse All ]
fressen  

Frẹs|sen, das; -s:
a)Futter (für bestimmte Haustiere): der Katze ihr F. geben;

b)(derb abwertend) 1Essen (2) : das F. in der Kneipe ist mies;

*ein [gefundenes] F. für jmdn. sein (ugs.; jmdm. sehr willkommen sein, jmds. Wünschen sehr entgegenkommen): der Skandal war ein gefundenes F. für die Presse.
frẹs|sen <st. V.; hat> [mhd. v(e)reʒʒen, ahd. freʒʒan, aus ↑ ver- u. ↑ essen , urspr. = weg-, aufessen, verzehren]:

1.a)(von Tieren) feste Nahrung zu sich nehmen: das Reh fraß mir aus der Hand; (salopp, meist abwertend von Menschen:) er frisst für drei;

b)(von Tieren) als Nahrung zu sich nehmen, verbrauchen: Kühe fressen Gras; dem Vieh etwas zu f. geben; (emotional, meist abwertend von Menschen:) die Leute wollen endlich etwas zu f. haben; sie sah mich an, als wollte sie mich f. (sah mich böse an);

R wies kommt, [so] wirds gefressen (ugs.; man muss die Dinge nehmen, wie sie sind);


*etw. in sich f. (Ärger od. Kummer schweigend hinnehmen, aber seelisch umso mehr darunter leiden; nach Psalm 39, 3); etw. gefressen haben (ugs.; etw. verstanden haben); jmdn., etw. gefressen haben (ugs.; jmdn., etw. hassen, absolut nicht leiden können; jmd., etw. ist gleichsam eine Nahrung, die man aufgenommen hat, aber nicht verdauen kann); jmdn. zum Fressen gernhaben (ugs. scherzh.; sehr gernhaben); zum Fressen sein/aussehen (ugs.; [von Mädchen od. Kleinkindern] besonders hübsch, niedlich sein, aussehen);

c)durch Fressen (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: der Hund hat den Napf leer gefressen; (ugs.:) ihr werdet mich noch arm f.;

d)durch Fressen erzeugen: die Motten haben Löcher in den Pullover gefressen; (ugs.:) der Urlaub hat ein großes Loch in die Kasse gefressen.



2.a)verbrauchen, verschlingen: der Motor frisst viel Benzin;

b)(geh.) zerstörend aufzehren: die Flammen fressen das Gras;

c)angreifen u. langsam zerstören: Säure frisst am Metall; Ärger, Sorge frisst an ihr, an ihren Nerven;

d)<f. + sich> kontinuierlich zerstörend in etw. hinein-, durch etw. hindurchdringen: die Säge frisst sich durch das Holz; der Bagger frisst sich in das Erdreich; die Kälte frisst sich in den Körper.

Fressen  

Frẹs|sen, das; -s
fressen  

a) Fraß, Futter; (Jägerspr.): Äsung, Geäse.

b) Ernährung, Essen, Mahlzeit, Nahrung, Speise; (derb abwertend): Fraß.

[Fressen]
[Fressens, fresse, frisst, frißt, fresst, freßt, fraß, fraßest, fraßt, fraßen, fressest, fresset, fräße, fräßest, fräßen, fräßet, friss, friß, gefressen, fressend]
1. a) verschlingen, weiden; (Jägerspr.): annehmen, äsen, kröpfen.

b) essen, herfallen, Nahrung aufnehmen/zu sich nehmen, [ver]schlingen; (ugs.): futtern, mampfen, verdrücken.

2. a) benötigen, brauchen, verbrauchen, verschlingen; (ugs.): schlucken.

b) aufzehren, verdrängen.

c) angreifen, zersetzen, zerstören; (Fachspr.): korrodieren.

[fressen]
[Fressens, fresse, frisst, frißt, fresst, freßt, fraß, fraßest, fraßt, fraßen, fressest, fresset, fräße, fräßest, fräßen, fräßet, friss, friß, gefressen, fressend]
fressen  

Frẹs|sen, das; -s:
a)Futter (für bestimmte Haustiere): der Katze ihr F. geben;

b)(derb abwertend) 1Essen (2): das F. in der Kneipe ist mies;

*ein [gefundenes] F. für jmdn. sein (ugs.; jmdm. sehr willkommen sein, jmds. Wünschen sehr entgegenkommen): der Skandal war ein gefundenes F. für die Presse.
frẹs|sen <st. V.; hat> [mhd. v(e)reʒʒen, ahd. freʒʒan, aus ↑ ver- u. ↑ essen, urspr. = weg-, aufessen, verzehren]:

1.
a)(von Tieren) feste Nahrung zu sich nehmen: das Reh fraß mir aus der Hand; (salopp, meist abwertend von Menschen:) er frisst für drei;

b)(von Tieren) als Nahrung zu sich nehmen, verbrauchen: Kühe fressen Gras; dem Vieh etwas zu f. geben; (emotional, meist abwertend von Menschen:) die Leute wollen endlich etwas zu f. haben; sie sah mich an, als wollte sie mich f. (sah mich böse an);

Rwies kommt, [so] wirds gefressen (ugs.; man muss die Dinge nehmen, wie sie sind);


*etw. in sich f. (Ärger od. Kummer schweigend hinnehmen, aber seelisch umso mehr darunter leiden; nach Psalm 39, 3); etw. gefressen haben (ugs.; etw. verstanden haben); jmdn., etw. gefressen haben (ugs.; jmdn., etw. hassen, absolut nicht leiden können; jmd., etw. ist gleichsam eine Nahrung, die man aufgenommen hat, aber nicht verdauen kann); jmdn. zum Fressen gernhaben (ugs. scherzh.; sehr gernhaben); zum Fressen sein/aussehen (ugs.; [von Mädchen od. Kleinkindern] besonders hübsch, niedlich sein, aussehen);

c)durch Fressen (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: der Hund hat den Napf leer gefressen; (ugs.:) ihr werdet mich noch arm f.;

d)durch Fressen erzeugen: die Motten haben Löcher in den Pullover gefressen; (ugs.:) der Urlaub hat ein großes Loch in die Kasse gefressen.



2.
a)verbrauchen, verschlingen: der Motor frisst viel Benzin;

b)(geh.) zerstörend aufzehren: die Flammen fressen das Gras;

c)angreifen u. langsam zerstören: Säure frisst am Metall; Ärger, Sorge frisst an ihr, an ihren Nerven;

d)<f. + sich> kontinuierlich zerstörend in etw. hinein-, durch etw. hindurchdringen: die Säge frisst sich durch das Holz; der Bagger frisst sich in das Erdreich; die Kälte frisst sich in den Körper.

fressen  

[st.V.; hat] [mhd. (), ahd. , aus ver- u. essen, urspr.= weg-, aufessen, verzehren]: 1. a) (von Tieren) feste Nahrung zu sich nehmen: das Reh fraß mir aus der Hand; (salopp, meist abwertend von Menschen:) er frisst für drei; b) (von Tieren) als Nahrung zu sich nehmen, verbrauchen: Kühe fressen Gras; dem Vieh etwas zu f. geben; (emotional, meist abwertend von Menschen:) die Leute wollen endlich etwas zu f. haben; sie sah mich an, als wollte sie mich f. (sah mich böse an); R wies kommt, [so] wirds gefressen (ugs.; man muss die Dinge nehmen, wie sie sind); *etw. in sich f. (Ärger od. Kummer schweigend hinnehmen, aber seelisch umso mehr darunter leiden; nach Psalm 39, 3); etw. gefressen haben (ugs.; etw. verstanden haben); jmdn., etw. gefressen haben (ugs.; jmdn., etw. hassen, absolut nicht leiden können; jmd., etw. ist gleichsam eine Nahrung, die man aufgenommen hat, aber nicht verdauen kann); jmdn. zum Fressen gern haben (ugs. scherzh.; sehr gern haben); zum Fressen sein/aussehen (ugs.; [von Mädchen od. Kleinkindern] besonders hübsch, niedlich sein, aussehen); c) durch Fressen (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: der Hund hat den Napf leer gefressen; (ugs.:) ihr werdet mich noch arm f.; d) durch Fressen erzeugen: die Motten haben Löcher in den Pullover gefressen; Ü (ugs.:) der Urlaub hat ein großes Loch in die Kasse gefressen. 2. a) verbrauchen, verschlingen: der Motor frisst viel Benzin; b) (geh.) zerstörend aufzehren: die Flammen fressen das Gras; c) angreifen u. langsam zerstören: Säure frisst am Metall; Ü Ärger, Sorge frisst an ihr, an ihren Nerven; d) [f.+ sich] kontinuierlich zerstörend in etw. hinein-, durch etw. hindurchdringen: die Säge frisst sich durch das Holz; der Bagger frisst sich in das Erdreich; Ü die Kälte frisst sich in den Körper.
fressen  

n.
<n. 14; unz.> Futter (für Tiere); <derb> Essen; Haustieren ihr ~ geben; das ist ein ungenießbares ~! <derb>; das ist ein gefundenes ~ für ihn <fig.; umg.> gerade das Richtige, ihm sehr willkommen;
['Fres·sen]
[Fressens, Fresse, Frisst, Frißt, Fressen, Fresst, Freßt, Fraß, Fraßest, Fraßt, Fraßen, Fressest, Fresset, Fräße, Fräßest, Fräßen, Fräßet, Friss, Friß, geFressen, Fressend]n.
<V.i. 139; hat>
1 Nahrung aufnehmen (von Tieren);<derb> viel essen, schlingen, gierig u. unfein essen (von Menschen);<fig.; umg.> erfordern, verbrauchen (Brennmaterial, Treibstoff, Kapital); weiter um sich greifen (Geschwür); sich zerstörend, zersetzend ausbreiten (Rost); ätzen (Säuren); nagen, zehren (Kummer)
2 ;er isst nicht, er frißt/ frisst!; jetzt habe ich es endlich gefressen! <fig.; umg.> begriffen; ich lass mich ~, wenn das so ist <fig.; umg.> ich glaube es nicht; friß/ friss mich nur nicht gleich! <fig.; umg.> sieh mich nicht so böse an!; er kann mich doch, wird mich schon nicht ~ <fig.; umg.> er kann, wird mir nichts tun; er sah mich an, als wollte er mich ~ <fig.; umg.> Furcht erregend; dieser Wagen frißt/ frisst viel Benzin; diese veraltete Heizung frißt/ frisst viel Koks; die Motten haben Löcher in den Polsterbezug gefressen; er hat die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen <fig.; umg.> er ist nicht sehr klug; sein Hobby frißt/ frisst Zeit u. Geld <fig.>
3 jmdn. arm ~ <fig.; umg.> jmdm. viel wegessen; sich dick und rund ~ <umg.> übermäßig viel essen; gierig, hastig ~
4 ;der Gram frißt/ frisst an ihr; das Geschwür frißt/ frisst weiter um sich; wie eine neunköpfige Raupe, wie ein Wolf ~ <umg.> sehr viel essen; dem Hund etwas zu ~ geben; jmdn. zum Fressen gern haben <fig.; umg.> sehr gern; das Baby ist zum Fressen süß <fig.; umg.> sehr niedlich;
5 Fressende Flechte <Med.> eine Hauttuberkulose, deren gelbbraunrote Herde sich ausdehnen u. geschwürig zerfallen können; Sy Lupus; dieses alte, reparaturbedürftige Haus ist nur noch ein ~des Kapital <umg.> bringt nichts mehr ein, man setzt Geld dabei zu; das, den, die habe ich aber gefressen! <fig.; umg.> kann ich nicht leiden;[<ahd. frezzan <got. fraitan; ver… + essen]
['fres·sen]
[fressens, fresse, frisst, frißt, fressen, fresst, freßt, fraß, fraßest, fraßt, fraßen, fressest, fresset, fräße, fräßest, fräßen, fräßet, friss, friß, gefressen, fressend]