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frieden  

Frie|den, der; -s, - [mhd. vride, ahd. fridu, urspr. = Schonung, Freundschaft, zu ↑ frei ]:

1.a)<o. Pl.> [vertraglich gesicherter] Zustand des inner- od. zwischenstaatlichen Zusammenlebens in Ruhe u. Sicherheit: es ist, herrscht F.; F. schließen; die Erhaltung des -s; mitten im [tiefsten] F.; in F. und Freiheit leben; die Geschwister haben F. geschlossen (sich versöhnt);

b)Friedensschluss: einen ehrenvollen F. aushandeln; den Besiegten den F. diktieren; den F. unterzeichnen.



2.<o. Pl.> a)Zustand der Eintracht, der Harmonie: der häusliche, eheliche F.; der soziale F. (Soziol.; Abwesenheit innergesellschaftlicher Konflikte); F. stiften; in Ruhe und F., in F. und Freundschaft/Eintracht miteinander leben; um des lieben -s willen zustimmen; Friede[n] ernährt, Unfriede[n] verzehrt;

*seinen F. mit jmdm., etw. machen (sich mit jmdm., einer Sache aussöhnen); dem F. nicht trauen (skeptisch im Hinblick auf die Ruhe nach einem Streit o. Ä. sein); Friede, Freude, Eierkuchen (ugs.; wiederhergestellte [aber fragwürdige] Harmonie): zwischen ihnen, in der Familie herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen;

b)ungestörte Ruhe: man hat keinen F. vor ihr;

*jmdn. [mit etw.] in F. lassen (↑ Ruhe 3 );

c)Zustand beschaulich-heiterer Ruhe: den F. (die friedliche Stille) der Natur lieben.



3.(christl. Rel.) Geborgenheit in Gott: Friede sei mit euch!; Friede ihrer Asche!; er ruhe in F.!
frie|den <sw. V.; hat> (selten): befrieden; einfrieden.
frieden  

Frie|den, der; -s, -, Frie|de, der; -ns, -n
[Friede]frie|den (selten für einfrieden, befrieden); gefriedet
Frieden  


1. a) Friedenszustand, Friedenszeit, Waffenstillstand.

b) Friedensschluss, Versöhnung, Verständigung.

2. a) Einigkeit, Einmütigkeit, Einvernehmen, Eintracht, Harmonie, Übereinstimmung; (geh.): Einklang.

b) Ruhe, Stille.

[Frieden]
[Friedens]
frieden  

Frie|den, der; -s, - [mhd. vride, ahd. fridu, urspr. = Schonung, Freundschaft, zu ↑ frei]:

1.
a)<o. Pl.> [vertraglich gesicherter] Zustand des inner- od. zwischenstaatlichen Zusammenlebens in Ruhe u. Sicherheit: es ist, herrscht F.; F. schließen; die Erhaltung des -s; mitten im [tiefsten] F.; in F. und Freiheit leben; die Geschwister haben F. geschlossen (sich versöhnt);

b)Friedensschluss: einen ehrenvollen F. aushandeln; den Besiegten den F. diktieren; den F. unterzeichnen.



2.<o. Pl.>
a)Zustand der Eintracht, der Harmonie: der häusliche, eheliche F.; der soziale F. (Soziol.; Abwesenheit innergesellschaftlicher Konflikte); F. stiften; in Ruhe und F., in F. und Freundschaft/Eintracht miteinander leben; um des lieben -s willen zustimmen; Friede[n] ernährt, Unfriede[n] verzehrt;

*seinen F. mit jmdm., etw. machen (sich mit jmdm., einer Sache aussöhnen); dem F. nicht trauen (skeptisch im Hinblick auf die Ruhe nach einem Streit o. Ä. sein); Friede, Freude, Eierkuchen (ugs.; wiederhergestellte [aber fragwürdige] Harmonie): zwischen ihnen, in der Familie herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen;

b)ungestörte Ruhe: man hat keinen F. vor ihr;

*jmdn. [mit etw.] in F. lassen (↑ Ruhe 3);

c)Zustand beschaulich-heiterer Ruhe: den F. (die friedliche Stille) der Natur lieben.



3.(christl. Rel.) Geborgenheit in Gott: Friede sei mit euch!; Friede ihrer Asche!; er ruhe in F.!
frie|den <sw. V.; hat> (selten): befrieden; einfrieden.
frieden  

[sw.V.; hat] (selten): befrieden; einfrieden.
Frieden  

n.
<m. 4>
1 polit. u. rechtl. geordneter Zustand innerhalb eines Staates, Stammes od. Gemeinwesens bzw. zwischen mehreren Staaten usw.; Zustand ungestörter Ordnung u. Harmonie, innerer Ruhe u. Ausgeglichenheit; Friedensschluss, -vertrag
2 ~ seiner Asche (Grabspruch); der ~ einer Landschaft, der Natur
3 ;den ~ aufrechterhalten, erhalten, ersehnen, sichern; den ~ brechen, gefährden, stören; ~ bringen, schließen; er kann keinen ~ finden die innere Ruhe; das Kind gab keinen ~, bis es seinen Kopf durchgesetzt hatte <fig.; umg.> es gab keine Ruhe, quengelte unaufhörlich; es herrscht (kein) ~; ~ stiften zwischen streitenden Parteien vermitteln; ich kann dem ~ nicht recht trauen <umg.> dem äußeren Schein;
4 ;ein dauerhafter, jahrzehntelanger, ungestörter ~; der ewige ~ Ruhe nach dem Tode, Ewigkeit; zum ewigen ~ ein-, heimgegangen sein; häuslicher ~
5 ;für den ~, für ~ und Freiheit eintreten, kämpfen; lass mich in ~! lass mich in Ruhe, belästige mich nicht (damit), störe mich nicht; er ruhe in ~!(Grabinschrift); mit sich selber ~ machen das innere Gleichgewicht wiederfinden; seinen ~ mit Gott machen sich in Gottes Willen fügen; den Gegner um ~ bitten; um des lieben ~s willen <umg.> um Streit zu vermeiden; ~ zwischen den Völkern [<ahd. fridu <got. *friþu <germ. *friþu; zu *fri- <idg. *pri- „lieben, hegen“; urspr. „Zustand der Freundschaft, Schonung“; frei]
['Frie·den]
[Friedens]